• Hallo,
    hat von Euch schon mal einer mit Bee Boost gearbeitet.
    Wie sind Eure Erfahrungen.
    Ist das Ökologisch vertretbar? :roll:


    Gruß
    Franky

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • Moin Imkers,


    ich würde der Frage gern Nachdruck verleihen. Bitte antwortet!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • hallo imkerfreunde,
    zwar habe ich im englisch-unterrricht z.t. selbst gelernt (und nicht wie im französischen meine nachbarin lernen lassen...) :-? 
    aber kann mir mal jemand sagen, was ein bee-boost ist? hat das etwa mit dem teil zu tun, das die bienen aus dem honigraum bläst?


    gruß
    gaukler.

  • Hallo zusammen!


    Swienty schreibt dazu folgendes:


    Ein neues Werkzeug, BEE BOOST, verhilft dem Imker dazu, mit seinen Bienen zu sprechen als ob er eine Königin in voller Eilage wäre. Er sagt dasselbe nämlich:" Ich bin hier, und ich bin gut". Diese Stoffe sind 5 chemische Verbindungen, gemischt in einem genauen Verhältnis. Damit wird ein sogenanntes Pheromon gebildet, dass die Eigenschaft hat, das Verhalten der Bienen zu steuern, die es riechen, schmecken oder fressen. Das Kieferdrüsenpheromon der Königin verhindert Schwärmen und Unruhe im Volk. Es wird in relativ kurzer Zeit abgebaut und eine stetige Neuversorgung ist erforderlich. Das ist notwendig, damit die Bienen schnell reagieren können, wenn sie königinnenlos geworden sind. Eine kanadische Firma hat die chemische Zusammensetzung erforscht. Sie verkaufen jetzt das Mittel unter dem Namen BEE BOOST.


    Boost bedeutet: “Einen Tritt hintenrein, so daß man mit dem Arbeiten in Gang kommt." BEE BOOST wird in einem kleinen Plastikröhrchen geliefert, es wird in eine Wabengasse mit einer Nadel befestigt. Man sollte es nicht mit den Fingern berühren, benutzen Sie eine Pinzette oder eine Zange. BEE BOOST kann u.a. für folgende Zwecke gebraucht werden:


    1. Auswechseln von agressiven oder zu alten Königinnen.
    2. Zeitweiliger Ersatz von Königinnen bei königinnenlosen Bienen.
    3. Verbesserung des Paarungsresultates bei Begattungsvölkern.
    4. Größeres Brutnest bei neu etablierten Völkern.
    5. Einsammeln von herrenlosen Bienen beim Wandern.
    6. Einsammeln von Bienen beim Schwärmen.
    7. Bienenbart.
    8. Versendung von Paketbienen
    9. Zu Behandlung von Varroa


    http://www.swienty.com/tysk/queen-beeboost.htm


    http://www.holtermann.de/bienenkaesten/koerbeschwaerme.htm


    Was es heutzutage nicht alles gibt :o


    Winterliche Grüße


    Dieter

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!

  • Halole zusammen,
    Danke Dieter für Deine Antwort. :D 
    Was Bee Boost ist wuste ich allerdings schon.
    Wollte nach Euren Erfahrungen fragen.
    Hat bei Euch jeder so ein Geheimmittelchen rumstehen oder ist das Unsinn.
    Hab mir gedacht für Schwärmeeinfangen müsste das ganz gut sein.
    Ausserdem habe ich dieses Jahr einige Königinen zu ersetzen, möchte nicht das sie Schwärmen obwohl ich die neuen erst später im Jahr erhalte.
    Ausserdem soll das Mittel der Honigertrag steigen.
    Wie gesagt, frage ich mich ob das mit meinen bienengerechten Haltung zusammenpasst. Gehöre nähmlich was das anbelangt ehr zu den Ökos.


    Michael 2
    Was ist Deine Alternative zu Swienty?? :o


    Grüße aus dem Süden( hat bei uns auch -5°C und 10cm Schnee der Winterling blüht schon)


    Franky

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • Hallo zusammen,


    ich benutze es gelegentlich, um Schwärme einzufangen oder aber nach dem Schleudern den Schleuderraum leichter von den Bienen zu befreien. Dazu hänge ich an eine Stelle ein entsprechendes Röhrchen und dort sammeln sich dann die Bienen. Abfegen in eine Kiste, Königin im Ausfreßkäfig dazu und fertig ist ein Kunstschwarm.


    Gruß, Klaus

  • Hallo zusammen,


    ich benutze es gelegentlich, um Schwärme einzufangen oder aber nach dem Schleudern den Schleuderraum leichter von den Bienen zu befreien. Dazu hänge ich an eine Stelle ein entsprechendes Röhrchen und dort sammeln sich dann die Bienen. Abfegen in eine Kiste, Königin im Ausfreßkäfig dazu und fertig ist ein Kunstschwarm.


    Gruß, Klaus

  • Halole Lothar,
    sorry, aber was meinst Du mit :
    Zeig mir mal einer ne aggressive Königin. :o :o :o


    Gruß
    Franky
    Es gilt nicht Jahre dem Leben hinzuzufügen sondern Leben den Jahren.

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • Hallo Franky,
    dann zeig mir doch einmal eine Königin, die Dich z.B. in der Absicht anfliegt, um Dich zu stechen. Das ist doch agressiv.
    Gemeint wird sein, das deren Arbeiterinnen agressiv sind.
    Das sind so Aussagen, die den Kern nicht treffen.
    Wenn die Eigenschaftes des Volkes gemeint sind, sollte man das auch so schreiben.
    Ein ähnliches Beispiel ist mir einmal in einem Cafè passiert. Vor uns war eine Reisegruppe dort. Als wir bestellt haben, bekamen wir die Antwort, der Bus habe alles weggegessen. Ich weiss ja nicht, wieviel Torte so ein Bus am Tag verdrückt, aber er hätte mir ein Stück über lassen können. :wink: 
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Erfahrungswerte.


    Die Stäbchen halten viel länger(bei Zwischenlagerung in Gefriertruhe).
    Nach Gebrauch sin diese mehrmals zu verwenden.


    Ein Stäbchen ist fast zuviel des Guten
    Besser in 2-3 Teile schneiden.


    Weisellose Völker mit Stäbchen tragen
    weiter ein (leicht reduziert) und sind sehr sanftmütig


    Mögliche Einsatzgebiete:


    Zwischenablegerbildung.
    Honigraum nach unten ,dann über Plastikfolie restlichen Zargen mit Öffnung des oberen Flugloches.
    Bei Erlöschen des Schwarmtriebs einfach Plastikfolie herausziehen.
    Vorteil: Einsparung eines Arbeitvorganges
    und besseres Abfliegen in die unter Zarge
    und kein Umhängen von offener Brut in untere Zarge notwendig.


    Mögliches Schröpfen von Bienenmasse über Sauglingsbildung und Zwischenlagerung der Zargen (gedeckelte Brut) bis Einsetzen der Waldtracht.
    Ergebnis: Der Entwicklungshöhepunkt
    der Vollvölker wird hinausgeschoben und bei Einsetzen der Tracht kann man die Bienenmasse (langlebigere Bienen,da keine Brut zu pflegen) nach Wunsch den Völkern zurückgeben.


    Für die Rapstracht könnte man
    Bienentürme ( mit gedeckelter Brut zusammenstellen) ohne eine abermalige Durchschau bis zur Schleuderung vorzunehmen.(heuriger Test)


    Ablegerbildung mit offener Brut und Stäbchen. Die Bienenmasse wird besser zusammengehalten ,es werden aber vereinzelt Nachschaffungszellen gezogen


    Gruß
    Rainer