Längslagerbeute vs. Flachzargenmagazin

  • Hallo Forum,


    möchte mich erstmal als Neuforumianer und Wiedereinrichter (hatte vor ca. 20 Jahren mal Bienen) vorstellen. Hier gleich mal meine Fragen:
    -suche Erfahrungswerte u. Meinungen zum Beutentyp Längs- oder Querlagerbeute in allen erdenklichen Maßen (auch Breitwabe) in Waldtrachtgegenden. Mein körperliches Gebrechen (Wirbelsäule) lässt
    mir leider nur diese Wahl oder u. U. Flachzargenmagazine.


    Folgende Punkte wären besonders interessant:
    - Wie man am besten das Brutnest honigtauhonigfrei hält
    - Bauerneuerung b. unterschiedlichen Rähmchenmaßen
    - Überwinterungsverluste bei den Lagerbeuten wg Übersetzen in
    den Rähmchengassen o. bei Flachzargenbeuten wg. den vielen
    Rähmchenquerhölzern.


    Vielen Dank im voraus


    berniebee

    Imkeranfänger, Start April 2006,
    Standort: Kongo Bavaria * 4 Völker auf Eigenbau Dadant mod. * Brutraumzargen bestehen sich aus 2 einzelne, verschraubte Halbzargen * Zargeneckverbindung
    --> "Verdeckt Nut - Feder" verschraubt und genagelt* Wandstärke: 22mm Fichte

  • Hallo Berniebee,


    zu Lagerbeuten kann ich Dir nichts sagen, nur etwas zu Flachzargenmagazinen.


    berniebee schrieb:

    Mein körperliches Gebrechen (Wirbelsäule) lässt
    mir leider nur diese Wahl oder u. U. Flachzargenmagazine.


    Folgende Punkte wären besonders interessant:
    - Bauerneuerung b. unterschiedlichen Rähmchenmaßen
    - Überwinterungsverluste ... bei Flachzargenbeuten wg. den vielen
    Rähmchenquerhölzern.


    Eine volle Flachzarge Langstroth wiegt auch so zwanzig Kilogramm.
    Als Flachzarge würde ich nur Langstroth oder Zander nehmen, DNM ist zu kurz.
    Die Bauerneuerung ist bei Flachzargen, drei Stück im Brutraum, sehr einfach - die unterste Zarge wird im zeitigen Frühjahr weggenommen und eine neue oben aufgesetzt. Unterschiedliche Rähmchenmaße dabei sollten gehen, solange sie sich nicht sehr unterscheiden (Zander - Langstroth).
    Hinsichtlich der Überwinterungsverluste scheinen Flachzargen gut abzuschneiden. Das viele trennende Holz in der Wintertraube wird dadurch aufgewogen, daß die Wabenfläche häufig unterbrochen wird und so die Wabengassen einfacher gewechselt werden können. Ich beobachte, daß die Bienen der Wintertraube vorwiegend zwischen zwei Rähmchen sitzen.


    Grüße, Thomas

  • Morje, Bernibee,
    Also die S-Klasse für Imker ist die Quer-Lager-Beute (System Bremer)von Kunesa!
    Nicht nur für Bandscheibengeschädigte!
    Leider waren die Imkermister Golz und Bremer keine knallharten Unternehmer sondern Imker in der deutschen Tradition.
    Erkundige Dich auch bei:
    www.unser-imker.de - imkerforum - betriebsweisen - lagerbeuten
    Grüße vom Hühnerauge (vom Fusse ) der Eifel
    Peter

    Vernunft verwirrt Dogmatiker! (Prof. Dr. H. Lesch)
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    Start 2004 mit Eifel-Carnika; 5 Völker in Lagerbeuten nach Bremer und Golz; fast Öko-Betriebsweise.