Der perfekte Boden

  • Hallo zusammen,
    suche zu meinen perfekten Beuten( meine Meinung)den perfekten Boden. Hab letztes Jahr auf das modi. Dadantmaß umgestellt.
    Will euch nun schnell die Daten meines Prototyps mitteilen:
    Gesamthöhe 17 cm mit Bausperre( viel und lange Wanderungen)
    Fluglochhöhe ohne Keil 2cm, Flugochklappe mit Schaniere 7cm(Hochklappen fertig zum Wandern)
    Arbeitsklappe hinten 10 hoch( paßt z.b ein Glas rein)
    Alles mit Falz und natürlich veschließbarem Gitterboden.
    Bevor er in Serie geht wäre ich für eure Tipps sehr Dankbar.
    Danke im voraus

  • Hallo Biene 100


    Dein Titel klingt fast so wie "die perfekte Welle". Und was die anrichten kann, haben wir an Weihnachten gesehen.


    Ich bin der Meinung, dass ein individueller Prototyp etwas für Hobbybastler mit viel Freizeit ist. Vielmehr müssen wir grundsätzlich von der Vielfalt der Beutenformen wegkommen müssen und uns in Richtung der kompatiblen Beutensysteme hinbewegen.


    Was willst Du mit dem Falz bewirken? Er ist aufwendiger in der Herstellung und als Bienenquetsche bekannt. Was willst Du mit dem Glas im Boden?


    Interessante Hinweise auf die Vereinfachung der Bauweise der Bienenbeuten und erprobte Lösungen für Böden, Deckel, Futterkästen, etc. findet man bei http://www.magazinimker.de und in dem sehr aufschlussreichen Buch von Karl Kieß ,( ebenfalls auf diesen Seiten) beschrieben.


    Viel Glück beim Experimentieren


    Gruß


    Pabe

  • Hallo Pabe,
    muß zugeben, bin in der Holzbranche tätig und verfüge über allerlei Maschinen. Der Boden ist eigentlich nur auf rationelles Arbeiten ausgelegt.
    Die Falz besitzt übrigens auch der orginal Boden.
    Und falls ich mal etwas Blütenhonig füttern sollte, stelle ich schnell ein Glas unten rein(hab ich bei einem Berufsimker gesehen).
    Ansonsten hast du natürlich schon recht aber ich besitze mittlerweile 40 Völker und bin für jede Arbeitserleichterung dankbar.

  • Also bitte,
    einen Boden um ein Glas Honig reinzustellen, umständlicher geht es wohl kaum. Erst den Honig schleudern, in Gläser abfüllen und dann in den Boden stellen? Mit 40 Völkern soll das eine Option sein? Naja, wenn du nur Lachniden oder Lecanienhonig im Schwarzwald erntest, wäre Blütenhonig eine willkommene Abwechslung für deine Immen. Aber veileicht bekommst du heuer gar keinen Saft von den Nadelbäumen? Schon danach geschaut?
    Gruß
    SH

  • Hallo Hummel,
    natütlich brauch ich den hohen Boden nicht für das Honigglas, sondern zur einen schnellen Fütterung ohne gleich die Fütterungseinrichtung aufzusetzen. Und für lange Wanderungen. Ich kann mir nicht vorstellen das ein niedriger Boden Vorteile hat auser Gewicht und Kosten.
    Für die Tracht sieht es übrigens nicht schlecht aus
    Mfg
    biene100