Beutenkäfer II

  • Hallo zusammen.
    Ich mache hier mal was Neues auf, damit - wer einen wirklichen Beitrag
    zum Beutenkäfer hat - diesen bitte hier hin schreibt. Das Thema ist , denke ich, viel zu wichtig, als dass einem was verloren geht.
    In dem bisherigen Beitrag Beutenkäfer fühle ich mich regelmässig verarscht; nämlich in der Annahme, dass es was Neues gibt, schaut man rein und regelmässig muss man irgenwelchen Sch ..... lesen.
    Bitte !!! Hier jetzt weder Beifall noch das Gegenteil kundtun.
    Nur Beiträge über Beutenkäfer.


    In diesem Sinne Grüsse aus dem Süden. Pedro.

    In diesem Sinne. Pedro.
    (aus dem sonnigen Spanien)

  • Hallo,
    stimmt es daß vom gleichen Königinproduzenten wie derjenige der die Königinen nach Portugal geliefert hat auch welche nach Frankreich und Deutschland gingen? :o :evil: hoffe das ist nur ein Gerücht! :cry: 
    Wer weiß dazu etwas?
     :roll:


    Liebe Grüße Markus

  • Hallo Heinzelmann,


    ganz deiner Meinung!
    Aber was gibt es Neues?
    Was sagen denn eigentlich deine spanischen Imkerkollegen ?
    Die sind doch näher dran am Geschehen?
    Oder wird da wieder erstmal ausgesessen?

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Markus,
    Frankreich soll stimmen,
    ob von dort nach Deutschland weiter geliefet wurde, weiss ich nicht.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Grüße an Alle!
    Aha :evil: 
    Es brodelt die Gerüchteküche zu recht. Man darf ja nicht laut sagen was hinter vorgehaltener Hand weitergegeben wird. Fakten sollen sprechen.
    Fakten?! Fakten werden dann geschaffen wenn irgendwo in Deutschland oder im Elsass oder in der Lombadai der Käfer auftaucht. Stellt Euch vor ein Großimker aus dem norden Europas mit tausend Ableger steht in Südfrankreich und der Käfer würde Ihm ein Wanderverbot auferlegen, damit der Käfer nicht in den Norden kommt. Seine Existenz, da seine Völker nach seiner Betriebsweise selektiert wurden, hängt vom Wandern ab. Was würde der machen :roll: 
    Überlegung: Wie war es bei der Milbe? :P Der Käfer kommt, lässt sich nicht stoppen :wink: Wandern darf ich wieder wenn der käfer überall ist. :lol::evil: 
    Fazit, meiner Meinung nach lernen wir die Bienen zuverstehen oder die Bienenhaltung wird auf kürzeste Zeit, für die Meisten, nicht mehr durchführbar zu sein.
    Provokant: Wunsch: alle Fernwanderungen, Königinimporte, Schwarmverkauf etc....die über das natürlich vorhandene Potential eines Bienenvolkes hinausgehen zu unterlassen. :wink: 
    Wer zahlt die folge Schäden :cry:


    Liebe Grüße


    Markus

  • Hallo zusammen, hallo Michael.
    Also, bei den hiesigen Imkern ist der Beutenkäfer noch kein Thema.
    Das liegt auch mit daran, dass wir hier in sowas wie einer Enklave leben.
    Klima, geografisch vom Rest Spaniens doch ziemlich abgeschirmt,usw.
    Königinnen- bzw. Bienenimport ist hier kein Thema. Man könnte sagen die Imkerei ist hier etwas "rückst¨ndig" :wink: 
    Königinnenzucht als solche auch negativ. Wer für seine Bienen Auffrischung braucht macht Ableger oder teilt Völker. Den Grund sehe ich in etwa darin, dass man nicht bereit ist Geld auszugeben. Geht ja auch ohne; und ein wenig trifft auch zu: was der Bauer nicht kenn, ........
    Ich hoffe also, dass unsere Gegend nicht diejenige ist, die den Beutenkäfer einschleppt bzw. verbreitet :evil: 
    In diesem Sinne Perdro.

    In diesem Sinne. Pedro.
    (aus dem sonnigen Spanien)

  • Hallo Heinzelmann,


    Zitat

    Ich hoffe also, dass unsere Gegend nicht diejenige ist, die den Beutenkäfer einschleppt bzw. verbreitet
    In diesem Sinne Perdro.


    Das unterstellt euch nun wirklich niemand.
    Ich dachte nur, die Thematik sei auch bei euch schon aktuell, da man ja sogar hier bei uns schon so laaaangsam wach wird. :wink:

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Leute
    Als praktisch denkender Mensch, stelle ich mich doch schon gerne auf den Umgang mit dem neuen Tierchen ein.
    Wie bekämpfen unsere amerikanischen "Kollegen" den kleinen Beutenkäfer.
    Ich habe gehört, das Perizin dem Käfer den garaus macht.
    Abwanderung mit allen vorhandenen Völkern in von Bienen unbesiedelte Gebiete, könnte auch eine Möglichkleit sein, den Vermehrungsdruck des Käfers entgegenzuwirken. Allerdings würden Standimker dadurch einen zusätzlichen Schädlichdruck verkraften müssen.


    Wir müssen uns dringend um eine Sammlung möglicher Abwehrmaßnahmen kümmern, anstatt über die selben drei Meldungen zu meditieren.
    Welche natürlichen Feinde hat der kleine Beutenkäfer?
    Machen Ameisen dem Käfer außerhalb der Beute den Garaus?
    Welche biologische Mittel werden für Pheromonfallen eingesetzt?
    Welche Biologischen Mittel meidet der Käfer?
    Ebenso die Keulentaktik. Was killt ihn noch?
    Bei der Varroa zeigt sich, dass eine Kombination von biologischen und chemischen Behandlungsmitteln, für die Masse der sicherste Weg ist.
    Ich freue mich auf Eure Beiträge und Ideen
    Grüße von Manfred d. Musikus

  • Hallo,
    der natürliche Feind des Beutenkäfers ist bei uns der lehmige Boden, die Witterung, genügend starke Völker und die unbebrüteten Waben im Wabenturm.
    Gruß
    SH

  • Lenkt doch nicht von Varroa, PSM und GVO ab.
    Vielleicht findet ja der Beutenkäfer in der biologisch bald beruhigten Landschaft keinen Wirt mehr vor.
    Dass die Politik weder den Bienen noch den Imkern vertraut, erweist sich darin, dass die Anschaffung von Hummelvölkern zur Bestäubung von Obstkulturen, im Rahmen einer Studie, durch eine Landesregierung finanziell gefördert wird.


    Mit freundlichen Grüßen von der "Botanic"!


    Manne

  • Ablenkung und Angstmache scheint mir ein großer Aspekt beim Wirbel um den Beutenkäfer zu sein. Vielleicht wollen sich einige durch den Aktionismus profilieren? Selbst die Quarantäne besessenen Australier haben sich ein realistisches Bild über den tatsächlichen Befall in den USA gemacht und lassen sich nicht von einer verfolgenden Angst treiben.
    Den wirklich ausführlichen Reisebericht einer australischen Delegation findet man auf: http://www.rirdc.gov.au/reports/HBE/03-050.pdf
    Dieser Bericht deckt sich meiner Meinung nach mit den Berichten über den Käfer aus dem amerikanischen Forum beesource.com.
    Auch wenn der Käfer nach Europa kommt, wird er meiner Meinung nach nicht zu einer der Varroa gleichrangigen Bedrohung.
    Gruß
    SH

  • Hallo Manne
    Ich gebe Die recht. aber woran liegt es das Politiker mit uns so umspringen als wären Imker und Bienen nur lästige Motten.
    Es liegt an der Ignoranz der Imker gegenüber umweltpolitischen Themen und an der Unfähigkeit sich zu organisieren.
    Ich werde dazu im Forum einen neuen Thread schreiben.
    Manfred d. Musikus

  • Zitat

    Auch wenn der Käfer nach Europa kommt, wird er meiner Meinung nach nicht zu einer der Varroa gleichrangigen Bedrohung


    ...das mag ja sein! aber: er kommt doch nur nach Europa, weil ein paar Bienenhändler ihren persönlichen Gewinn über das Gemeinwohl stellen! Verbote, damit die vom Menschen in Gang gesetzte Ausbreitung des Käfers nach Europa verhindert werden soll, interessieren nicht, wenn der Geldsack des Bienenhändlers nur gefüllt wird. Das ist der eigentliche Skandal! Für ein paar Silberlinge wird die Hymenopteren-Fauna in Europa "aufgemischt". Und das verspricht für die Zukunft noch höhere Gewinne: Völker, die vom Käfer "aufgefressen" werden müssen ersetzt werden. Der Bedarf nach Packetbienen wird steigen, das verspricht noch mehr Gewinn! So wird doch von diesen Gangstern gedacht.


    Die Einschleppung der Varroa war Unwissenheit gepaart mit Dummheit, die des Beutenkäfers ist kriminell.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"