OXALSÄURE bei welchen Temperatur?

  • Hallo Forum??


    Möchte meine Völker mit Oxalsäure behandeln.Bei uns hat es 5 Grad minus!!!Gibts da Probleme?


    mfg
    Walter

  • Hallo Walter,
    Es kommt darauf an welchen Verdampfer Du nimmst. Mit dem Varrox -Verdampfer kannst Du gut bis 5 Grad minus behandeln. Es ist ja so bei der Methode hast Du die Verdampfung in der Beute und nicht wie bei dem Rohr-System außerhalb, da wird der Dampf im Rohr kondensieren.Mit dem Varrox gibs Du über 100 Grad Dampf direkt unter die Bienentraube .Die Bienen gehen auseinander und werden von dem Dampf umspült. Was willst du mehr. Ich verdampfe sehr gerne bei diesen obengenannten Temperaturen.Aber das ist dann auch die obere Grenze , ich meine in den Minusbereich.
    Gruß Matthias Asmussen

  • Hallo Zusammen
    Wie steht es mit dem Träufelverfahren von Oxsalsäure. Gemäss Beschreibung kann bis 5 Grad behandelt werden.
    Ich stehe nun vor dem Problem, dass ich einige Völker gekauft habe welche die Winterbehandlung noch nicht bekommen haben und ich werde Sie mitte Januar übernehmen.
    Nun möchte ich vermeiden, dass diese Völker mit einer grossen Varoa belastung in den Frühling starten.
    Aus diesem Grund interessiert mich die Erfahrung mit der Träufelmethode bei Temperaturen unter 5 Grad plus.
    Mit freundlichem Gruss
    Hugo

  • Die Völker kannman auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt behandeln mit der Träufelmethode. Der Imker meint immer, dass das den Bienen schadet, wenn sie bei kalten Temperaturen gestört werden. Nach meiner Erfahrung hat es aber keine negativen Auswirkungen. Hauptsache ist doch, dass die Völker behandelt werden. Wennmöglich aber vorher den natürlichen Milbenfall pro Tag erfassen. wenn mehr als 0,5 Milben pro Tag fallen, sollte behandelt werden.

  • Hallo Hugo,
    Soviel ich weiß hat das Schweizer Bieneninstitut heraus gefunden daß das träufeln mit der Oxalsäure die Lebenszeit der Bienen verkürzen kann. Wenn es so ist , dann kann man die Träufelmethode im Herbst vergessen. Da ja unsere Bienen im Frühjahr möglichst lange leben sollen.Im Sommer bevor die königin in den Ablegern mit der Eiablage beginnt bzw. bevor die ersten Brut-Zellen verdeckelt werden träufel ich weiterhin . Im Herbst verdampfe ich mit dem Varroxverdampfer mit dem besten Erfolg seit 2001 .
    Gruß Matthias Asmussen

  • Hallo Matthias
    Die Untersuchung unseres Institutes ist aus dem Jahr 2000 und wurde bei verschiedenen Imkern durchgeführt. Dabei gieng es haupsächlich um die Zusammensetzung der Oxsalsäure und ihre Wirksamkeit.
    Mit der Träufelmethode ist die Bienensterblichkeit ein bisschen grösser aber mann muss die Betriebsweise anschauen und das wichtigste ist ja, dass die Völker für die Frühtracht wieder in Schuss sind.
    Ausserdem sind viele Imker in der Schweiz betreffend unserem Institut ein bisschen zurückhaltend, da man betreffend neuerer Betriebsweisen und Bienenhaltung vom Institut mehr erwarten würde (sie hinken der Entwicklung zu stark hinterher).
    Meine Völker sind im Dadant Blatt mit einem offenen Gitterboden und das das ganze Jahr. Die Herbstbehandlung mache ich mit 85%AS Verdunstung von unten 2x eine 3fache Stossbehandlung. Als Winterbehandlung im Brutfreien zustand kommt dann die Oxsalsäure, wobei eine Verdampfung wegen der Arbeit mit dem abdichten der Böden und dem Zeitaufwand zu gross ist. Als beste Merthode für mich hat sich so die Träufelmethode ergeben wo ich für den halben Liter etwa 4,5 Euro bezahle. Damit ist es auch die billigste Methode.
    Mit freundlichem Gruss
    Hugo

  • Bei uns gibt es die Oxalsäure in kleinen Dosen zu 18g. Das reicht dann für einen halben Liter 1:1 Zuckerlösung (reicht für etwa 10 Völker in Dadant oder zweizargiger Überwinterung)


    Api

  • Hallo, Klaus,


    kaufst du recht preiswert als Oxalsäuredihydrat in der Apotheke, dann allerdings kristallin.Ist erheblich preisgünstiger.
    Oder im Internet, im Chemikalienhandel....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen