Mit Puderzucker gegen die Varroa

  • Es bringt nichts, wenn polemisch irgendetwas behauptet wird. Interessant wären Beiträge von Imkern, welche auch wirklich Erfahrung damit gemacht haben.


    Meine Erfahrung ist diese:
    - Puderzucker als alleiniges Mittel gegen Varroa ist zu aufwändig, da nur die ansitzenden Milben abfallen (müsste zu häufig angewendet werden)
    - Puderzucker kann aber unterstützend verwendet werden, die Schädigung der Bienen ist bei weitem sehr viel kleiner als bei allen chemischen Mitteln!
    - Puderzucker ist vor allem im Herbst wirksam, wenn keine Brut mehr vorhanden ist und alle Milben auf den Bienen ansitzen
    - Es ist zu darauf zu achten, dass die Bienen wirklich bestäubt werden, einfach über die Rahmen streuen und in die Wabengassen wischen wirkt zu wenig
    - Es sollte nicht zu kalt sein (>12°C) damit die Bienen Reinigungsflüge machen können!
    - Am einfachsten funktioniert es mit einem grossen Küchensieb die bienenbesetzten Waben einzeln zu bestäuben.


    Das Deutsche Bienenjournal 6/2013 S. 16 hat einen Aufsatz über die Behandlung mit Puderzucker abgedruckt! Auch da kommen wissenschaftliche Versuche zum Schluss, dass die Puderzuckerbehandlung zu ungenügend ist. http://www.bienenjournal.de/top-themen-oktober


    bienenjoerger

  • Eindeutige Aussage ist der letzte Satz: "Puderzucker eignet sich NUR zur Befallskontrolle - oder zum Essen!!! Wie oft wollt ihr "Behandler" das noch hören?? Auch wenn es schön wäre, wenn es so klappen könnte. Tut es leider nicht!

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi


  • - Am einfachsten funktioniert es mit einem grossen Küchensieb die bienenbesetzten Waben einzeln zu bestäuben.


    DAS ist definitiv nicht das Einfachste, sondern das Umständlichste mit PZ oder anderen Stäuben, gleich welcher Art, der Milbe entgegen zu treten.


    Zudem halte ich Deinen Vorschlag für wenig sinnvoll was man mit PZ und Bienen machen kann. Jede Wabe ziehen und einpudern. Wie kommst Du denn auf so etwas? Es stellt die PZM auf den Kopf. Hast Du denn das schon mal ausprobiert? .. und wenn ja, an wieviel Völkern und wie lange?


    Warum man es so absolut nicht machen sollte, habe ich bereits hier im Forum ausgiebig beschrieben.


    Wenn man die PZM anwendet, dann bitte von oben den PZ auf die Rähmchen mittels Feinsieb (geht auch feines Honigsieb) und das was auf den Trägern aufliegt einfach in die Wabengassen fegen. Deckel zu und wer will, unten die Milben nach 10-15 Minuten zählen. Brettchen säubern und wieder einschieben. An nächsten Tag kann man ja noch mal den nachträglichen Milbenfall anschauen. Wer sagt, dass diese Methode die Milben nicht von den Bienen holt, sollte es doch einfach mal ausprobieren. Ein Päckchen PZ kostet keine 50 Cent. Er wird sich wundern, was da an Milben - sofern welche vorhanden - abfallen. Es ist auch richtig, dass nur die Milben 'erwischt' werden, die gerade unterwegs sind. Milben in verdeckelten Zellen kann man nach meinem Wissensstand nur mit AS und Wärmebehandlung zu Leibe rücken.


    Wenn man reinen PZ nimmt, sollte man auf jeden Fall das aktuelle Tageswetter beachten.
    Je feuchter die Luft, desto mehr verringert sich die Wirkung mit reinem PZ. Aus diesem Manko wurde ja auch aus reinem PZ die .bienenhilfe entwickelt.


    Was die Milbenkontrolle mittels Meßbecher soll, ist mir sowieso etwa rätselhaft. Da entnimmt man an einer oder mehreren Stellen Bienen, schüttelt sie mit PZ zu, siebt das Ganze und zählt die Milben dann aus und gibt die Bienen wieder dem Muttervolk zu. Sagen die ausgezählten Milben wirklich etwas aus über den akteullen Befall durch die Varroa aus? Ich bezweifle es. Es sind nur ganz grobe Anhaltswerte. Mehr nicht.


    Bei mir stellt sich die Frage, warum nicht dann den ganzen Stock mit der Bestäubung mittels PZ behandeln. Der Becher ist jetzt nicht mehr der Becher mit 100g Bienen gefüllt, sondern die gesamte Beute. Die verwendete Menge an PZ liegt in diesem Fall zwischen 150-300 g. Der Abfall der Milben läßt sich so auch genau so gut abschätzen und diese Beute/Volk ist (außer den Flugbienen) von den ansitzenden (!) Milben befreit. Mehr kann man von so eine Bestäubung bzw. einem mechanischem Eingriff auch nicht erwarten. Über die Art und Weise (es gibt auch Versuche eine Bestäubung mittel Einblasen von untern zu machen) der Dauer und in welche Anständen, darüber läßt sich aber trefflich streiten.
    Streiten brauchen wir darüber nicht, dass PZ die Milbe von den Bienen holt. Es geht auch mit Mehl, Gesteinsmehl und anderen Stäuben.. in der Beute dann aber nicht so erfolgreich.


    Warum die Bechermethode PZ einsetzt, statt auch hochfein ausgemahlenes Mehl einzusetzten, ist mir ebenfalls ein Rätsel. PZ ist wesentlich teuerer und mit Mehl geht's im Becher genau so gut. Den Milben ist es wurscht. Sie lassen bestäubt mit PZ oder Mehl fallen bzw. die Bienen los. Die schnelle Entsorgung des Abfalls auf die Wiese ist dann auch keine Problem mehr, weil Bienen nicht auf Getreidemehl 'stehen'.


    Jonas

  • Hallo Jonas
    Ich bin absolut einverstanden mit deinen Ausführungen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Methode mit dem Bestäuben über die Oberträger bei weitem nicht so wirksam ist! Ich habe 20 Völker so wie beschrieben behandelt, aber nur als Zusatzbehandlung jetzt im Herbst.


    Was die Milbenkontrolle mittels Meßbecher betrifft:
    Die Milbenkontrolle (wie viele Milben insgesamt im Stock sind ?) über den Messbecher ist sicherlich wesentlich aussagekräftiger, als den Totenfall zählen und über den Tagesfall hochrechnen, und dann abschätzen wann ein Volk überbelastet ist. Nun gebe ich dir auch hier recht, die Methode ist viel zu aufwändig, als dass sie in der Praxis angewendet werden könnte. Das mit dem Messbecher dient nicht dazu, das Volk zu entmilben!
    Tatsache ist aber auch, dass das Auszählen des natürlichen Milbenfalls sehr, sehr ungenau ist!
    Ich verweise auf eine etwas ältere Untersuchung von Frau Rademacher der Uni Berlin, obwohl die Untersuchung von 1985 stammt hat sich an den Rahmenbedingungen nichts geändert: http://www.apidologie.org/arti…35_1985_16_4_ART0004.html


    Imkerliche Grüsse
    Beat Jörger

  • Jonas,


    einerseits kann ich verstehen, dass Du Deine Rezeptur nicht verraten willst.


    Andererseits musst Du aber bedenken, dass vermutlich die allermeisten Imker gewissenhaft vorgehen und ausschliesslich bekannte Substanzen in ihre Beuten kippen. Die genaue Zusammensetzung und das Herstellverfahren musst Du ja nicht veröffentlichen. Aber die Bestandteile solltest Du schon aufzählen. Sonst riskierst Du, dass sich Dein Kundenkreis auf die schwarzen Schafe der Imkerei beschränkt.


    Hallo joew,
    ich habe Deine Zeilen nicht vergessen, doch bin ich davon ausgegangen, dass ich hier im Forum bereits sehr viel über .bienenhilfe was geschrieben habe, weshalb ich davon ausgegangen bin, dass das eingestellte Infoblatt Deine Fragen beantwortet hätten. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.


    Ich gehe davon aus:
    dass die allermeisten Imker gewissenhaft vorgehen, (es ist ja ihr Kapital was sie hegen und pflegen)


    Ich gehe davon aus:
    dass sie ausschließlich bekannte Sachen in Ihre Beuten kippen. (bekannt, bei AS oder OS aber nur deshalb, weil es die Mehrzahl der Imker anwendet und die Institute diese Mittel auch empfehlen)


    Ich werde keine genaueren Angaben über die Zusammensetzung machen. Das Infoblatt mit der beschriebenen Anwendung ist schon sehr ausführlich. Zitat: " ...In einem handwerklichen Verfahren wurden dem reinen Puderzucker pflanzliche Quell-, und Faserstoffe sowie Mineralien zugeführt."


    Deine subversive Frage, ich beschränkte und bediene mit dem Verkauf von .bienenhilfe die 'schwarzen Schafe' in der Imkerei, möchte ich nicht bestätigen. Meine Ansicht ist, dass PZ oder .bienenhilfe immer noch bienenschonender ist, als der Einsatz von AS und OS ..natürlich ist die Wirkweise eine gänzlich andere. Wie schon weiter oben beschrieben, läßt sich aber über den Behandlungsrhytmus und -Menge und die -Wirkweise streiten. Wenn Du PZ oder gar .bienenhilfe ausprobieren möchtest, bin ich der Letzte der sich weigern würde, sich mit Deinen konkreten Erfahrungswerten auseinanderzusetzen.


    Im Grunde kann ich Deine Fragen nachvollziehen.
    Einerseits stehe ich hier als Hersteller von .bienenhilfe und möchte das Ergebnis meiner Arbeit vor plumper Nachahmung schützen, indem ich eben nicht alles preisgebe.
    Anderseits kann ich die Seite des Imkers ebenfalls sehr gut nachvollziehen, der wissen möchte, mit was er seine Bienen bestäubt.


    Es ist für mich eine Gradwanderung was und wieviel ich über .bienenhilfe preisgebe. Bei der konkreten namentlichen Benennung der Inhaltstoffe ist aber eindeutig Schluss.


    Jonas

  • Einerseits stehe ich hier als Hersteller von .bienenhilfe und möchte das Ergebnis meiner Arbeit vor plumper Nachahmung schützen, indem ich eben nicht alles preisgebe.
    Anderseits kann ich die Seite des Imkers ebenfalls sehr gut nachvollziehen, der wissen möchte, mit was er seine Bienen bestäubt.


    Es ist für mich eine Gradwanderung was und wieviel ich über .bienenhilfe preisgebe. Bei der konkreten namentlichen Benennung der Inhaltstoffe ist aber eindeutig Schluss.

    Und für mich ist es eine Gratwanderung, Deine Produktvorstellung als plumpe Werbung im Eigen- und nicht im Bienen-, Imker- oder Foren-User-Interesse aufzufassen. :evil:


    Du beginnst mich und andere zu motivieren, Deinen Puderzucker ins Labor zu geben und die Analyse auszustellen, um die Diskusssion zu beenden. Und Du verkennst eindeutig den Unterschied zwischen einem bereits zugelassenen Varroazid das als Fertigprodukt über Apotheken verkauft wird und inhaltlich nicht hinterfragt werden muß und einem Additiv zu Puderzucker, dem nicht nur jede Zulassung, sondern auch noch die genaue Inhaltsinformation fehlt. Es steht durchaus in Frage, ob Deine Rieselhilfe nicht die eigentliche Wirkung beinhaltet und nur an den Puderzucker gebunden ist. Stell Dir nur die viele Gesundheitsenergie vor, die in Mineralien stecken kann. Zum Beispiel in Oxalaten. Zudem stehen die Imker aus Gutem Grund auch den bekannten Inhaltsstoffen zugelassener Varroazide kritisch gegenüber. Das reicht bis in (angebliche) Verunreinigungen in AS oder MS in Lebensmittelindustriequalität.


    Warum sollte nun ein Imker, der AS ad. us vet. einsetzt, um einer Rückstandsproblematik aus dem Wege zu gehen, additivierten Zucker einsetzen, wenn er nichts über die Additive, ja nichtmal über die Reinheit des gelieferten Pulvers weiß?


    Ich kann Dein Problem durchaus verstehen. Es ist wesentlich größer als Du denkst und Du hast's Dir selbst geschaffen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Und für mich ist es eine Gratwanderung, Deine Produktvorstellung als plumpe Werbung im Eigen- und nicht im Bienen-, Imker- oder Foren-User-Interesse aufzufassen. :evil:


    das kann ich nachvollziehen.
    Mein Vorschlag, damit der Eindruck nicht weiter entsteht.
    Falls es möglich ist, alle Beiträge vom mir wo das Wort .bienenhilfe drin ist, zu löschen.
    Zukünftig werde ich mich bemühen und es unterlassen hier im Forum "..plumpe Werbung im Eigen...interesse " hier zu posten.


    Du beginnst mich und andere zu motivieren, Deinen Puderzucker ins Labor zu geben und die Analyse auszustellen, um die Diskusssion zu beenden.


    ok. Ein Muster schicke ich Dir gerne zu.


    Und Du verkennst eindeutig den Unterschied zwischen einem bereits zugelassenen Varroazid das als Fertigprodukt über Apotheken verkauft wird und inhaltlich nicht hinterfragt werden muß und einem Additiv zu Puderzucker, dem nicht nur jede Zulassung, sondern auch noch die genaue Inhaltsinformation fehlt.


    ...Nahrungs- und Lebensmittel des täglichen Bedarf bedürfen keiner Zulassung. Das Produkt ist KEIN Medikament für Tiere.


    Es steht durchaus in Frage, ob Deine Rieselhilfe nicht die eigentliche Wirkung beinhaltet und nur an den Puderzucker gebunden ist.


    das kann ich definitiv verneinen, da es ohne meine 'Rieselhilfe' auch geht. Das kann jeder mit PZ dann selbst ausprobieren.


    Warum sollte nun ein Imker, der AS ad. us vet. einsetzt, um einer Rückstandsproblematik aus dem Wege zu gehen, additivierten Zucker einsetzen, wenn er nichts über die Additive, ja nichtmal über die Reinheit des gelieferten Pulvers weiß?


    auch hier gebe ich Dir recht. Das Wort Additive ist in diesem Fall negativ gelegt und klingt eher gefährlich. Ich würde es als Zusatz zum PZ bezeichnen. So wie man ein Sauerteigbrot herstellt und dort wegen des Geschmacks z.B. Kümmelpulver zusetzt. Auch ein Additiv/Zusatz. Damit möchte ich aber Deine Bedenken nicht verniedlichen. Da liegt mit fern.


    Ich kann Dein Problem durchaus verstehen. Es ist wesentlich größer als Du denkst und Du hast's Dir selbst geschaffen.


    Danke für Dein Verständnis. Das Problem, dass ich mit diesem Produkt zwischen zwei Stühlen sitze, ist mir durchaus bewußt. Ob es allerdings größer ist als ich denke, so wie Du es ausdrückst, kann ich nicht bestätigen.


    Ich möchte die Bienenwelt nicht mit einer alternativen Behandlung oder einen Produkt beglücken oder retten noch will ich missionieren. Falls das rübergekommen ist... das war nicht meine Absicht und dies liegt mir fern. Es ist ja auch nicht der Sinn/Ziel diese Forums. Ich sehe das mittlerweile doch auch sehr sachlich: Wenn es nicht ausprobiert oder angenommen werden sollte, dann wird es wie Vieles einfach in der Versenkung wieder verschwinden. Oder man bietet es jemanden an, der mehr draus machen könnte als ich es finanziell vermag.


    Jonas

  • Das Infoblatt mit der beschriebenen Anwendung ist schon sehr ausführlich. Zitat: " ...In einem handwerklichen Verfahren


    Null-Aussage

    Zitat

    wurden dem reinen Puderzucker


    OK

    Zitat

    pflanzliche Quell-, und Faserstoffe


    Es gibt auch pflanzliche Gifte.

    Zitat

    sowie Mineralien zugeführt


    Es gibt auch giftige Mineralien.


    Ausserdem wissen wir, dass Mineralien (zumindest im Winterfutter) den Darm belasten. Das ist ja auch der Grund, warum man Waldhonig entnehmen soll.


    Zitat

    Deine subversive Frage


    Wieso ist die subversiv? Ich will kein Gift in den Beuten und ich will keine Rückstände im Honig. Das ist alles. Den Hinweis habe ich lediglich hinzugefügt damit Du verstehst, warum ich sowas nicht in meine Beuten kippe. Ich gehe davon aus, dass ich nicht der einzige bin der in dieser Hinsicht so denkt. Das hättest Du als Hinweis auffassen können, wie Du Deine Vermarktung verbessern kannst. Was Du daraus machst, musst Du selbst wissen.


    Zitat

    ich beschränkte und bediene mit dem Verkauf von .bienenhilfe die 'schwarzen Schafe' in der Imkerei


    Jetzt wirst Du subversiv ;-)


    Ich habe nicht geschrieben, dass Du eine Beschränkung beabsichtigst.


    Ich habe geschrieben, dass Du eine Beschränkung (womöglich unwissend) riskierst.


    Das ist ein gewaltiger Unterschied.


    Ich wollte Dich lediglich darauf aufmerksam zu machen, dass es in Deinem Marketing Optimierungspotential gibt.


    Zitat

    Meine Ansicht ist, dass PZ oder .bienenhilfe immer noch bienenschonender ist


    Bei (reinem!) PZ bin ich davon überzeugt.


    Bei .bienenhilfe hingegen kann ich diese Überzeugung nicht haben, da ich nicht weiss was drin ist.


    Zitat

    Wenn Du PZ oder gar .bienenhilfe ausprobieren möchtest


    Möchte ich nicht.


    PZ probiere ich nicht, weil ich davon ausgehe, dass ich in der Praxis nicht in der Lage bin, die richtige Korngrössse sicherzustellen.


    .bienenhilfe will ich nicht ausprobieren, weil ich nicht weiss, was da drin ist.


    Zitat

    möchte das Ergebnis meiner Arbeit vor plumper Nachahmung schützen


    Plumpe Nachahmung?


    Wie viele Imker kennst Du, die sich ihre AS/OS/MS selbst herstellen. Ich kenne keinen.

  • Hallo Jonas,


    Nahrungs- und Lebensmittel unterliegen der Kennzeichnungspflicht (Inhaltsstoffe) und man kann beim Bäcker auch die Inhaltsstoffe für ein Brot bekommen.


    Gruß Jan

    Dubium sapientiae initium. Zweifel ist der Weisheit Anfang. René Descartes

  • Danke an alle,
    die mir hier Anregungen und auch heftige Kritik gegeben haben. Ich werde jetzt den Spreu vom Weizen für mich trennen. Einiges kann ich gut nachvollziehen, einiges ist aus meiner Sicht aber am Thema einfach vorbei kommentiert. Die entsprechend Passagen/Texte in der Produktbeschreibung werde ich ändern > um der Deklarationspflicht besser zu entsprechen.


    Jonas

  • Diese Fuß-/Haftlappen der Varroa verkleben mit den Zuckerpartikeln des Puderzuckers.


    Beinchen mit den Haftlappen.


    Ein Haftlappen im Detail.


    Das wird hier auch in der Studie gefunden: http://hal.archives-ouvertes.f…6/75/PDF/hal-00891675.pdf (siehe Photo)


    Ein interessantes Ergebnis der Untersuchung ist, daß die Zuckerpartikel nicht in die Atemwege der Bienen gelangen. Anscheinend verhindern die vielen Haare der Biene (die Biene ist ein Pelztier), daß die Zuckerpartikel in die Tracheen gelangen.


    Die Effektivität liegt laut dieser Untersuchung im brutlosen Zustand bei 91 % bei direktem Bestäuben (der Bienen auf den Waben) und bei 60 % bei indirektem Bestäuben (durch die Luft mit einem Verteiler).


  • Ein interessantes Ergebnis der Untersuchung ist, daß die Zuckerpartikel nicht in die Atemwege der Bienen gelangen. Anscheinend verhindern die vielen Haare der Biene (die Biene ist ein Pelztier), daß die Zuckerpartikel in die Tracheen gelangen.


    Die Effektivität liegt laut dieser Untersuchung im brutlosen Zustand bei 91 % bei direktem Bestäuben (der Bienen auf den Waben) und bei 60 % bei indirektem Bestäuben (durch die Luft mit einem Verteiler).


    ... so ist es.
    Auch dies bestätigen meine Anwendungen und Unterlagen. Natürlich nicht 'streng wissenschaftlich'.
    ... und spielt es ein große Rolle WIE und MIT WAS eine Bestäubung durchführt.
    Allerdings gibt es dabei fließende Übergänge in der Wirkung vom WIE und MIT WAS.
    Die Feinheit (Partikelgröße) des Bestäubungsmittel spielt dabei eine nachgeordnete Rolle. Die Eigenschaft/Beschaffenheit des Puders/Pulvers allerdings eine sehr große.


    Jonas