Wärmebehandlung 2004

  • Hallo, liebe Imkerschaft!
    Nun wende ich mich schon wieder mit der Nachfrage bezüglich der Wärmebehandlung der Bienen an euch:
    Gibt es Imker, die die Varroa mittels Wärmebehandlung in den Griff bekommen oder sie zumindest ausprobieren??
     :lol::lol: Freue mich über Beiträge!!
    kessi

  • auch ich möchte im jahr 2005 zusätzlich zur ameisensäurebehandlung die wärmebehandlung einsetzen. ich denke dabei an eine leistung von 3 bis 4 watt je volk. vielleich kann mir jemand andere erfahrungswerte empfehlen? viele grüße aus klagenfurt!

    wer aufgibt der hat verloren - wer nicht aufgibt kann verlieren!

  • Hallo,
    sicher gab es schon Beiträge über Wärmebehandlung, aber ich denke, daß es vielleicht doch noch ein paar Mutige gibt, die neue Erfahrungen mit o.g. Behandlungsmethode gemacht haben könnten und noch nicht so lange dabei sind und sich evetuell hier angesprochen fühlen. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. :lol: 
    Ich entnehme aus den Reaktionen oder man muß ja schon sagen Nicht- Reaktionen, daß dieses für die meisten Imker leider kein Thema zu sein scheint. Eigentlich schade.
     :D Also, ich kann meinen Honig und sogar mein Wachs bedenkenlos essen...
    kessi

  • Hallo, Herr Karbeutz!
    Wir behandeln schon seit drei Jahren nur und ausschließlich mit der Wärmebehandlung. Die Völker kommen gut aus dem Winter und entwickeln sich.
    Es zeigt sehr gute Erfolge und ist somit also empfehlenswert.
    Genaueres zu unserer Verfahrensweise gerne über mail.
    Mit freunldichen Grüßen!
    kessi

  • Hallo Kessi,


    Ihren Honig oder gar Wachs essen, dass können die meisten von uns auch, und dass auch ohne Wärmebehandlung.
    Aber wenn du so zufrieden bist kannst du es für neu hinzugekommene Kollegen doch gerne erläutern!


    Margret

  • HALLO KESSI!
    welche erfolge hast du heuer mit der wärmebehandlung? im august werde auch ich zusätzlich zur ameisensäurebehandlung nach dr. liebig die wärmebehandlung versuchen. viele grüße aus kärnten.

    wer aufgibt der hat verloren - wer nicht aufgibt kann verlieren!

  • :lol::lol::lol: Hallo, Herr Karbeutz!
    Ich freue mich, daß unter diesem Thema wieder nachgefragt wird, wo ich es doch schon fast aufgegeben hatte!!
    Unsere im letzten Jahr wärmebehandelten Völker sind alle gut aus dem Winter gekommen und haben sich Frühjahr gut entwickelt.
    Mit der Leistung sind wir zufrieden, was will man mehr??
    Nach Abräumen der Honigräume werden wir auch in diesem Jahr ausschließlich mit Wärme gegen Varroa behandeln und ohne jegliche Chemie in Form von Perizin, Bayvarol, Ameisensäure, Bienenwohl.. und was es da sonst noch so gibt. Wir können die Thermobehandlung mit besten Gewissen weiterempfehlen!
    Wie behandeln Sie Ihre Bienen gegen die Milbe? und eine Frage habe ich noch: welche Bienenrasse(-en) halten Sie?
    Freue mich auf Antwort.
    kessi

  • GUTEN TAG KESSI!
    ich bedanke mich sehr herzlich für deine antwort. es freut mich daß es dir gelungen ist deine bienen medikamentenfrei zu betreuen. das gibt mir mut einen ähnlichen weg zu beschreiten.
    ich imkere mit der carnika ladbiene und betreibe keine zucht nur königinnen mit schlimmen weibern lasse ich nicht am stand.
    gegen die varroa wird 85 % ameisensäure verwendet. die behandlung erfolgt ein klein wenig modifiziert mit dem liebig-dispenser von oben.
    ich schneide keine drohnenbrut und verwende keine medikamente. auf eine winterbehandlung wird ebenfalls verzichtet.
    erfolgreich war diese methode bis jetzt leider noch nicht. das verfahren praktiziere ich seit drei jahren. aber meine bienen leben alle noch!
    viele grüße aus dem land der carnika.

    wer aufgibt der hat verloren - wer nicht aufgibt kann verlieren!

  • Hi,
    also ganz kurz gesagt ist es die Behndlung der Bienen gegen die Varroamilbe mittels warmer Luft- ohne jegliche Chemikalien. In der Imkerschaft ist es eine sehr kritisch eingeschätzte Methode, weil angeblich arbeitsaufwändiger. Mit anderen Worten: es praktizieren nicht viele.
    kessi

  • Hallo,
    die Idee einer Wärmebehandlung gegen die Varroamilbe ist so neu nun wieder nicht - davon habe ich schon in den späten 80ern des vorigen Jh. gelesen...
    Daß das theoretisch funktioniert, bezweifle ich nicht. Meine Befürchtung ist, daß der Aufwand für mehr als max 2 Völker nicht mehr beherrschbar ist.
    Aber da wir alle was lernen wollen, wäre eine genaue Beschreibung der Technologie (evtl. mit Bildern) interessant.
    Grüßer ralf_2