Rede des Bpräsidenten zur Verleihung des Umweltpreises

  • Gestern wurde der Deutsche Umweltpreis von BPräs Köhler überreicht und in dem Zusammenhang gab es natürlich eine Rede; ich konnte mich nicht zurückhalten und schrieb folgende Antwort.



    Sehr geehrter Herr Bundespräsident,


    mit großem Amüsement habe ich heute Teile Ihrer Rede zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises im Radio gehört und frage mich, woher Sie den Optimismus für diese Passagen nehmen – z.B. wenn Sie das Verhältnis Ökonomie zur Ökologie als ja quasi sich gegenseitig befruchtend schildern oder für möglich halten oder aber die Verwaltung verschlanken/vereinfachen wollen. Ein mir wohlbekannter Ansprechpartner im Düsseldorfer MUNLV sagte mir letztens, in 14 Jahren Ministeriumstätigkeit habe er die Abschaffung einer einziger Verwaltungsverordnung erlebt und zwar diejenige, die die Bekämpfung der Dasselfliege regelte. Und schon das muß ein verwaltungspolitisches Erdbeben gewesen sein, denn voller Rührung gedenkt man noch heute dieses epochalen EInschnittes in Düsseldorf.


    Ich habe mein Hobby Imkerei zum Beruf gemacht und sehe seit Jahren eine immer schlechtere Entwicklung der Berufsimkerei durch behördliche Gängelei, staatliche Abzockerei und staatlich legitimierte professionelle Umweltvergiftung.


    Aber der Reihe nach. Ich bin 37 Jahre alt, habe seit 25 Jahren Umgang mit Bienen, zunächst als Hobby, seit 1998 eine biozertifizierte Vollerwerbsimkerei. Meine eigentliche Arbeit an den Bienen, trotz 12-14h-Arbeitstag in der Hauptsaison Mai-Juni sowie Dezember (Weihnachtsmarkt) macht mir sehr viel Spaß. Jedoch der Rattenschwanz der Bürokratie, das ist eine Katastrophe!


    Können Sie sich vorstellen, daß ein Bienenstand (2 Hohlblocksteine aus Bims ohne Fundament, auf dem Boden aufliegend, mit 2 Holzbalken für insgesamt 5 Bienenkästen) bereits eine zu genehmigende bauliche Anlage darstellt, für die ein Bauamt, eine Untere Landschaftsbehörde sowie ein Beirat aus unterschiedlichen Institutionen bei eben dieser Unteren Landschaftsbehörde um Genehmigung ersucht werden muß? Selbstverständlich mit entsprechenden Gebühren, Auflagen, Änderungen, eventuellen Ablehnungen und neuen Anläufen. Und das bei einem Betrieb von zur Zeit 170 Bienenvölkern, die jedes Jahr mehrfach umgestellt werden müssen, da aufgrund unserer professionellen Umweltvergifter – sprich Landwirte – ein Bienenvolk Gefahr läuft zu verhungern bzw. vergiftet zu werden, wenn es in den Bereich der organisierten Kriminalität – ups, ich meine Landwirtschaft – kommt?


    Sie meinen, das sei zu hart formuliert? Tatsächlich? Werfen Sie doch einmal einen Blick in das Pflanzenschutzgesetz! Der Begriff „bienenungefährlich“ auf einem Pflanzenschutzmittel bedeutet, daß bei Anwendung eines solchen Pflanzenschutzmittels von 100 damit kontaminierten Bienen binnen 48 h 49 Bienen sterben dürfen und am dritten Tag der Rest, dann ist das Mittel bienenungefährlich. Toll, nicht wahr? Und wenn wie in der Landwirtschaft nicht unüblich, sogenannte Cocktails gemischt werden, die aufgrund chemischer Reaktionen dann direkt bienengefährlich werden, bedarf das keiner besonderen Änderung der Arbeit. Ich will hier gar nicht erst die Problematik des Anbaus von GVO anführen, in diesem Zusammenhang war es schön zu sehen, wie verdutzt deutsche Politiker aus der Wäsche schauten, als ruchbar wurde, daß es da dieses komische Prinzip von den Bienen und den Blumen gibt... sowas aber auch, da fliegen Bienen doch glatt von Blüte zu Blüte und verteilen Pollen. Die fragen noch nicht einmal und in ihrem Fleiße fliegen sie durchaus den einen oder anderen Kilometer, um etwas zu finden und zu verteilen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen, Herr Bundespräsident, doch vorschlagen, daß Sie das Recht auf Ausfertigung von Gesetzen am besten gleich an die entsprechenden Institutionen übertragen. Zum Beispiel alles, was den Bereich Pflanzenschutz und GVO betrifft, direkt zur Marketingabteilung von Bayer. Wer liest schon das Bundesgesetzblatt – den Beipackzettel dann vielleicht schon eher.


    Bayer/Monsanto & Co. haben bei mir durchaus den gleichen Sympathiewert wie ein gewisser bärtiger Herr aus dem Orient mit seiner Vorliebe zu spektakulären Flugzeuglandungen – geschmacklos, zynisch aber passend! Der hat wenigstens noch Werte, die zwar sehr fragwürdig sind – wobei, wenn ich die Sure „Die Bienen“ lese... müßte man mal drüber nachdenken...


    Mittlerweile sollen wir Imker sogar aufgrund der neuen FFH-Richtlinie zum Umweltschutz aus den Naturschutzgebieten vertrieben werden, alldieweil wir nun einmal in der Sommersaison alle 8 – 14 Tage mit dem Auto zu imkerlichen Arbeiten an den Bienenstand fahren müssen. Wir Imker sind ja bekannt für unsere vielachsigen 38Tonner, die den empfindlichen Boden der Naturschutzgebiete aufreißen; ganz im Gegensatz dazu die pflegeleichten, quasi über den Boden schwebenden Panzer unserer Gurkentruppe aus dem Hause Struck, deren Spielplätze durchaus im Naturschutzgebiet liegen dürfen. A propos Naturschutzgebiet und Wälder, haben Sie schon mitbekommen, was dieser Alpen-Aborigine Ede S. aus M. in B. da klammheimlich plant? Die Privatisierung der bayerischen Staatsforsten, wobei wir Imker mal wieder den kürzeren ziehen. In angrenzenden Gebieten führte eine Privatisierung der Forsten schon zu Steigerungen von 600% an Standgebühren für Waldimker. Und wo die Imker nicht spuren, wird ein Vorsitzender eines LVBI (Landesverband bayerischer Imker – kann man auch mit „Langsam verschwinden Bienen und Imker“ übersetzen) in seiner Eigenschaft als Zollbeamter flugs daran erinnert, wer der Landesherr ist und mit was man als Beamter von diesem zu rechnen hat.


    Die Spitze dieser geistigen Blähungen aus der EU stellt die Tatsache dar, daß wir Imker auf unseren Honig nach Abfüllung ein Mindesthaltbarkeitsdatum von maximal zwei Jahren vermerken dürfen bzw. müssen. Honig und Imkerei gibt es seit Tausenden von Jahren, die alten Ägypter hielten die Biene so hoch, daß das Wappen des Königs von Unterägypten die Biene als Sinnbild der Herrschaft enthielt, aber auch die Ägypter wären nicht auf die Idee gekommen, ein natürliches Konservierungsmittel mit einem MHD versehen zu müssen.


    Gern wäre ich mit meinen Bienen in diesem Sommer in die Siegaue mit den breiten Uferstreifen des Drüsigen Springkrautes gewandert, dies hätte der besseren Versorgung der Bienen mit Winterfutter dienen können, wie es ja auch die EU-Richtlinie 2092/91 fordert. Nun ja.... theoretisch, praktisch sitzt vor der Verwirklichung dieser Richtlinie eine Verwaltungssfachangestellte: „Bitte bringen Sie einen Katasteramtsauszug des Grundstückes, wo die Bienen hinsollen, dann lege ich das im November dem Beirat der Unteren Landschaftsbehörde vor. Außerdem benötigen Sie noch ein Gesundheitszeugnis für die Bienen, die aus dem Stadtgebiet Bonn und am besten auch ein paar Ausweichflächen, falls die eine oder andere nicht zulässig ist!“ Im November blüht vielleicht noch die eine oder andere Eisblume, vorzugsweise auf schlecht isolierten Fenstern....


    Die Landwirtschaft wird doch subventioniert? Ja? Wo? Wir Imker jedenfalls nicht. Wenn meine spanischen Kollegen aus EU-Mitteln schon eine Bestäubungsprämie von 21 € / Bienenvolk erhalten sowie bei betrieblichen Investitionen Zuschüsse von bis zu 50% gewärtigen können, in den anderen mediterranen Ländern ist es ähnlich, so erhalten die deutschen Berufsimker nichts. Einfach aus dem Grund, weil die Bundesländer das nicht für nötig halten – auch so entsteht eine Wettbewerbsverzerrung. Und wo wir gerade beim Thema Wettbewerb und Arbeit sind; in Deutschland werden noch etwa 15.-18.000 Tonnen Honig produziert. Jedoch werden 100.000 Tonnen verbraucht und der Rest muß aufwendig importiert werden, oftmals mit fragwürdiger, teilweise sogar gesundheitsgefährdender Qualität wie im Falle von China. Chinesischer Honig hatte eine Zeitlang Rückstände von Chloramphenicol, ein cancerogenes Mittel, welches nicht wirklich gesundheitsfördernd ist.


    Es gibt noch etwa 3.500 Imker, welche mit gewerblichem Hintergrund arbeiten, Tendenz stagnierend im Gegensatz zum rückläufigen Hobbyimkerbereich. Rechnen Sie einmal pro Berufsimker 200 Bienenvölker à 40.000 Bienen, dann haben Sie 3.500 Arbeitsplätze auf Leitungsebene mit 28.000.000.000 Einzelarbeitsplätzen! Wo ist da der Kanzler? Nun würden wir Imker den Landwirten gern das Saatgut zur Verfügung stellen, eventuell sogar für die entsprechende Bearbeitung der Flächen etwas zahlen, damit auf insgesamt 1 Million ha bestehender deutscher Stillegungsfläche/Grünland mal wieder das eine oder andere Blümlein blüht und unseren Mädels etwas zu sammeln bietet. Das darf nach offizieller Landwirtschaftspolitik nicht sein, denn das wäre ja wieder eine landwirtschaftliche Nutzung! Unbeschadet der Tatsache, daß wir Imker nun wahrlich nicht zu den Überschußproduzenten zählen sondern gar nicht genügend Honig produzieren können... Nebenbei bemerkt, könnte davon auch der Naturschutz in Gestalt zu schützender Wildbienen oder Schmetterlinge profitieren und es wäre ein passender Ausgleich für die von der Landwirtschaft abgespritzten Begleitpflanzen in Getreidefeldern. Ihre Generation kennt doch noch Kornfelder mit Kornblumen, was jetzt keine Anspielung auf Ihr Alter sein soll, sondern einfach eine Tatsache. Vergleichen Sie einmal die Getreidefelder Ihrer Kindheit mit den heutigen Agrarwüsten....


    Jedes Jahr versuche ich an unserem Schaubienenstand den Kindern der etwa 40-60 mich besuchenden Kindergärten und Schulklassen etwas zum Thema Umgang mit der stechenden Sippschaft beizubringen; dies sogar kostenlos, da ich der Meinung bin, daß ein gewisses Grundwissen biologischer Zusammenhänge zum Leben gehört. Dafür mußte ich extra eine Versicherung abschließen, falls einmal ein Kind gestochen wird! Es könnte ja werweißwas passieren. Bislang gab es bei jährlich etwa 1.000 Kindern etwa sechs Stiche in vier Jahren.


    Meine Imkerei ist hier in Bonn die letzte (!) Vollerwerbsimkerei – und das in einer Stadt von 350.000 Einwohnern. Ich bekomme im Jahr durchaus die eine oder andere Bewerbung von ausbildungswilligen Schulabgängern und an unserem Schaubienenstand erzähle ich Besuchern immer wieder gern, daß ich theoretisch eine Saisonkraft für den Honigverkauf beschäftigen könnte sowie einen Jungimker einstellen würde, wenn – ja wenn – ich Platz für weitere 200 Bienenvölker finden würde sowie weniger sinnlose Bürokratie um mich hätte. Honig zu einem vernünftigen und Kosten deckenden Preis zu verkaufen, das ist kein Problem, die Rahmenbedingungen der Produktion jedoch sind... jedenfalls ist dieser Ausdruck nicht salonfähig.


    Manchmal frage ich mich, ob wir nicht mal wieder einen netten kleinen Krieg oder einen ähnlichen gesellschaftlich-politischen Zusammenbruch brauchen...


    Nichts für ungut...


     


    Mit besten Grüßen


    Klaus Maresch[i][/i]

  • Hallo, Klaus,


    ich bin sehr amüsiert, denn diesen Brief hat mir Fridolin als sein Werk zumindest mit seiner Signatur als private eMail gesendet zum Thema "Rentable Imkerei".
    Irgentwie solltet ihr euch entweder einig werden aus welcher Feder er wirklich stammt, oder soll ich mir meinen Teil denken?


    Grüße
    Margret

  • kann dir besonders in deiner Eigenschaft als Berufsimker inhaltlich voll und ganz zustimmen, nur interessieren wird das den Hrn. Köhler nicht, woher und wie der Honig auf sein Brot kommt, falls er welchen isst. Der Zusammenhang mit der Bestäubungsleistung ist den wenigsten ohnehin bewußt und solange man nicht mehr für die Medikamente zuzahlen muss, warum sollte man sich da bei einer vorbeugenden Erkältungsimmunisierung den teuren Honig oder Pollen kaufen. Wie heisst es so schön: Was interessiert es mich wie es dem Bauern geht, ich kaufe meine Milch ohnehin im Laden.

  • Hallo Klaus,
    das sind ja harte Worte an jemanden mit Autokennzeichen B-1.
    Aber Du hast noch etwas wichtiges vergessen: die Zuckerpreise!
    Dank der hohen Subventionen und Garantie-Abnahmemengen haben die Zuckerrübenanbauer ja bis jetzt recht gut gelebt.
    Da ich in einem Anbaugebiet wohne, indem auch eine Zuckerraffinerie steht, lese ich beinahe täglich in der Zeitung, wie sich die Landwirte über die Kürzung von 16% der Quoten aufregen.
    Da kommt dann das ausgelutschte Argument der Arbeitsplätze und Steuerausfällen...
    Ach ja, der Verbraucher zahlt das doch nicht und billige Importe soll es dank Schutzzöllen auch nicht geben, also kein Unterschied.
    Wirklich nicht? Der Zuckerpreis in der EU liegt dreimal höher als der Weltmarktpreis. (Quelle: WDR-Fernsehen vom??)
    Da sind wir Imker dann wieder im Spiel: wir zahlen einen dreifachen Preis für unser Winterfutter! Du als Berufsimker, lieber Klaus, kannst es ja einmal durchrechnen, um wieviel besser Dein Betrieb darsteht, wenn Du statt 18 Euro für 20 kg Zucker nur noch 6 Euro bezahlen müsstest.
    Mag man um Ex-Präsidenten des DIB stehen wie man will, seine Aussage
    hat volle Gültigkeit: " Honig kann man importieren, die Bestäubungsleistung nicht".
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar,


    man hätte noch so manches anfügen können, was aus imkerlicher Sicht gesehen im Argen liegt. Aber nachdem ich die Auszüge seiner Rede gehört hatte, hatte ich ad hoc ein Bedürfnis, meinen Adrenalinpegel zu entschärfen. Und das war das Resultat einer kurzen Überlegung. Ich habe das nicht nur Herrn Köhler zugemailt, sondern gleich den kompletten Bundestag eingedeckt.


    Ich rechne nicht wirklich mit einer Antwort, aber zumindest tats meiner Laune gut. :lol:


    Viele Grüße


    Klaus

  • Hallo Klaus,
    eine Antwort wirst Du sicherlich nicht bekommen,
    aber im nächsten Verfassungsschutzbericht eine Erwähnung :lol: .
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Solange die Schlapphüte einen Link zu meiner Internetseite in ihren Bericht setzen, ist das völlig ok! :lol:


    Viele Grüße,


    Klaus

  • @ bisy


    Zitat

    Hallo, Klaus,


    ich bin sehr amüsiert, denn diesen Brief hat mir Fridolin als sein Werk zumindest mit seiner Signatur als private eMail gesendet zum Thema "Rentable Imkerei".
    Irgentwie solltet ihr euch entweder einig werden aus welcher Feder er wirklich stammt, oder soll ich mir meinen Teil denken?


    Keine Sorge bisy,


    wenn ich Dir Teile aus Klaus Brief an den Bundespräsidenten per priv. E- Mail zugesandt habe, geschah dies in vollem Einvernehmen mit Klaus !


    Sehe es so : Du warst privelegiert einen Vorabausdruck von mir zu erhalten !


    Ich bin froh, das ich in Klaus einen Mitkämpfer habe, welcher völlig gleiche Ziele wie auch ich verfolge. Auseinanderdividieren ist nicht ! Siehe dazu auch meinen Beitrag auf der von Klaus und mir ins Leben gerufenen Seite www.bienensterben.info. Wir Klaus, Dr. F. Berger, Eric, Dr. Becker, Souchet und viele andere kämpfen weiter bis zum Sieg !


    Gruß Fridolin

  • Halo fridolin,


    Zitat

    Ich bin froh, das ich in Klaus einen Mitkämpfer habe, welcher völlig gleiche Ziele wie auch ich verfolge. Auseinanderdividieren ist nicht ! Siehe dazu auch meinen Beitrag auf der von Klaus und mir ins Leben gerufenen Seite www.bienensterben.info. Wir Klaus, Dr. F. Berger, Eric, Dr. Becker, Souchet und viele andere kämpfen weiter bis zum Sieg !


    Na, denn viel Spass noch bei eurem Kreuzzug gegen die "Achse des Bösen"

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo, Fridolin,


    Nein, ich mache mir keine Sorgen, aber Danke, mir schmeichelt deine Besorgnis!
    Da ich zwei identische E-Mails bekommen habe, einmal privat und einmal über das Forum, von zwei verschiedenen Autoren die behaupten die Urheber zu sein, gestattest du mir doch bitte meine Nachfrage.
    Es hätte mich nicht gestört wenn du Klaus als den Autor des Briefs genannt hättest, aber wenn es dich glücklich macht oder du mich beeindrucken wolltest, sei es dir gegönnt.
    Ich kann mich noch daran erinnern als ich in meiner spätpubertären Zeit mal meinen Prof. beeindrucken wollte, da habe ich mir auch einen Artikel ausgeliehen, es war dumm, zufälligerweise war es der Lieblingsautor desselben.
    Nicht im Entferntesten würde es mir einfallen dir jemanden deiner Mitkämpfer streitig zu machen, auch nicht deinen Kampf zu behindern, und noch weniger möchte ich dich und deine Streitmacht um den Traum vom Sieg bringen.
    Vielleicht streichst du mich auch aus deiner Privilegiertenliste, du merkst dein guter Wille stößt nicht auf meine Begeisterung.
    Möge das Schicksal dir hold sein und dir noch viele von Dir ins Leben gerufene Seiten bescheren.


    Grüße
    Margret

  • Zitat

    Es hätte mich nicht gestört wenn du Klaus als den Autor des Briefs genannt hättest, aber wenn es dich glücklich macht oder du mich beeindrucken wolltest, sei es dir gegönnt.


    Ob Dich meine Mitteilung glücklich macht, ist mir persönlich egal !


    Im übrigen war die Verwendung des Briefes von Klaus abgesprochen, sogar ohne Autorenangabe ! Wir kämpfen halt gemeinsam und ohne Eifersüchteleien ! Wir kämpfen bis zum Sieg ! ohne uns von Querulanten, Bedenkenträgern und oberflächkich denkenden Personen ablenken zu lassen !


    Fridolin Brandt


    www.bienensterben.de

  • Aber Fridolin,
    Wenn dir mein Glück egal ist, warum sendest du mir dann eine private E-Mail?
    Solltest du vielleicht andere Absichten haben?


    Du musst dich doch für dein kleines Missgeschick nicht ständig rechtfertigen und wie ich den Klaus kenne wird er sich bestimmt nicht grämen.
    Aber was mich bedenklich stimmt und da wirft sich bei mir die Frage auf, kann es sein dass du als Kind ein wenig zu viel im Kino warst, oder hast du einfach nur deine Medizin vergessen?
    Man sagt auch dass der Biss der Zecke in Bayern einiges auslösen kann…


    Mit sorgvollen Grüßen


    Margret

  • Aber hallo Margret,


    wenn ich denn nicht schon zu alt wäre, würde ich Dich glatt um ein Tänzchen bitten.


    Aber, wenn ich,s mir so recht überlege, honigschwere Zargen kann ich mit meinen bald 60 Jahren immerhin noch schleppen. Und ein Tänzchen in Ehren ?


    So long und gute Nacht


    Fridolin !