• Hallo an alle,
    hätte mal eine Frage zum Smoker.
    Mit was feuert ihr und wie?
    Gibt es da einige gute Triks mint Smoker, meiner brent nach getaner Arbeit am besten.


    mit freundlichen Grüßen,


    Erich

  • Hallo,


    Sehr gut anzubrennen sind gut getrocknete Stücke morsches Buchenholz. Einfach einen Brocken, der in den Smoker paßt, mit dem Feuerzeug anbrennen. Geht in null-komma-nix, und qualmt klasse, schon fast ein bißchen zu heftig. <Keuch>
    Ich bin dazu übergegangen ein kleineres Stück morsches Buchenholz zum Anbrennen zu nehmen und drauf getrockneten Rainfarn. Das ist von der Duftnote her sehr angenehm.
    Eierpappstücke zum Anheizen und drauf Sägespäne (aber wirklich nur von schierem Holz, z.B. Kleintierstreu), habe ich früher genommen. Nimmt einem aber auch den Atem.
    Am schönsten ist Rainfarn (ganz klein gehäckselt brennt länger), finde ich.


    Viele Grüße
    wunderbiene

  • Bei mir im Garten steht ´ne Tujahecke. Wenn es eine Weile nicht geregnet hat, sammel ich die braunen Nadeln/Blätter, die in Massen drunter liegen. Die brennen sehr schön an und qualmen mächtig. Ein gut gestarteter Smoker - ich nehme Eierkartons - hält bis 40 min.

  • Hallo, Erich,


    ich mach's so:


    1. Expreßmethode
    (wenn man nur 1-2 Völker kurz aufmachen muß)
    Einen handbreiten Wellpappestreifen etwa 7 cm dick fest aufrollen. Ein Ende anzünden. So hin und her schwenken, daß der "Fahrtwind" auf der kokelnden Seite in die Pappröhrchen pustet. Wenn's gut glüht und qualmt, rein in den Smoker (mit der Glut nach unten), Deckel zu, fertig.


    Anzünddauer: max. 1 Minute.
    Brenndauer: 10 Minuten.
    Qualmt: wie Sau.



    2. Dauermethode
    1 cm Rainfarn auf den Boden, darauf ein brennendes Stück Grillanzünder. Pumpen, bis der Rainfarn ordentlich Glut hat. Mit Rainfarn auffüllen. Deckel zu. Nochmal 1 Minute kräftig pumpen.


    Anzünddauer: 3-4 Minuten.
    Brenndauer: so lange man will und Rainfarn zum Nachfüllen hat.
    Qualmt: angenehm.



    Ich habe allerdings einen Rauchboy, der von seiner Bauweise her schon extrem zuverlässig brennt und mir noch nie ausgegangen ist. Infos: www.rauchboy.de.vu


    Viel Erfolg, Johannes

  • Hallo, Jörg,


    also, bei mir geht er nicht aus mit:
    - geschnitzelter Pappe
    - den o. g. Wellpappenrollen
    - Rainfarn
    - morschem Holz
    - Silvon-Rauchkräutern aus dem Imkereibedarf (superfein gehäckseltes Zeug)
    - Eichen- und Buchenlaub
    - kleinen Zweigen und trockenem Gras.
    Anderes habe ich noch nicht probiert.


    Das entscheidende ist die Luftführung. Die Luft kann nur durch das Bodenlochblech der Innendose hoch zur Glut, kann dann aber dann durch die seitlichen Löcher der Dose 'raus und frei nach oben und zur Nase rausziehen. Also ein Kamineffekt. Sie muß nicht durch das manchmal zu dichte Rauchgut darüber durchziehen. Die herkömmlichen Smoker, die ich gesehen habe, haben eben keine seitlichen Löcher der Innendose. Außerdem würden sie selbst mit diesen Löchern den Luftzug nicht richtig durchlassen, weil die Innendose am Oberrand einen nach außen gebogenen "Kragen" hat. Der soll wohl die Innendose schön zentrieren, dichtet aber den Freiraum zwischen Innen- und Außendose nach oben ab. Beim Rauchboy ist dieser Spalt offen und läßt den Zug frei durch.


    Mit dem Wellpappenrollen-Trick (den habe ich von Johann van den Bongard) läßt sich auch ein ordinärer Smoker prima betreiben; ich vermute, weil diese Wellpappenröhrchen den fehlenden Kamineffekt des Gerätes ersetzen. Wenn man dann Olivenkernpreßlinge auf die kokelnde Papprolle schmeißt, brennt das Ding auch ohne Rauchboypatent einen halben Tag lang.


    Mit dem Rauchboy genießt Du aber dahingegen die absolut freie Wahl des Smokgutes... :D


    Viele Grüße, Johannes

  • Hallöle!


    Jahrelang habe ich mich mit meinem (meist nicht funktionierenden) Smoker herumgeplagt, habe verschiedenste Brennmaterialien, Größen, Typen ausprobiert und nichts hat wirklich geholfen.


    Bis mir von einem Imkerkollegen gezeigt wurde, wie er´s macht (Gruß nach Lenggries!):


    Den Einsatz (Brenntopf) aus dem Smoker nehmen und mit seinem Metallstift, den er an der unteren Seite (am Lochbledch) hat, so in den Boden stecken, dass noch Luft von unten durch das Lochblech ziehen kann. Dann einen Fetzen Papier anzünden und wenns anfängt gescheit zu brennen, locker mit Brennmaterial überschütten (bei mir z.B. grobe Hobelspäne). Das ganze noch kurz lodern lassen, bis das Brennmaterial richtig Feuer gefangen hat, dann den Topf wieder zurück in den Smoker und ein paar Mal mit dem Blasebalg kräftig durchblasen.


    In dem Brenntopf entsteht ein Kamineffekt, Luft strömt von unten durchs Lochblech nach oben. Effekt: Nach kürzester Zeit brennt der Smoker optimal, Rauchschwaden ohne Ende, und durch die stark entwickelte Glut bleibt der Smoki auch langfristig betriebsbereit.


    Wers noch schneller mag, kann zusätzlich noch von unten durch das Lochblech die Glut anpusten (so reaktiviert man auch sehr schnell einen lange stehen gebliebenen Smoker).


    Voraussetzung ist, dass sich der Brenntopf aus dem Smoker nehmen lässt- bei einigen Modellen scheint das nicht vorgesehen zu sein.


    Schöne Grüße, Reinhard.

    Wanderimkerei, Nebenerwerb mit derzeit ca. 50 Wirtschaftsvölkern, mehr oder weniger Carnica-Landmädels, nur Standbegattung, Langstroth-Flachzargen in Brut- und Honigraum. imkere seit 1987.

  • Ich nehme immer Pappe! Ist super und raucht gut. Auch die Eierpackung ist ideal. Ich zünde es aber erst mit papier an. Getrocknetes Holz ist auch gut nur bei mir immer schnell weg.


    Gruß Alex

  • hi,
    ich habe auch erst dieses jahr mit dem imkern angefangen, und hatte am anfang auch probleme mit dem smoker. ich verwnde jetzt zuerst papier, pappe, eierkartons, oder ähnliches, darauf werfe ich dann halbierte tannenzapfen, diese brennen super(ich denke wegen dem harz) und glühen lang und darauf werfe ich sägespäne. raucht super und brennt ewig. einmal habe ich den smoker am stand vergessen, als ich nach einigen stunden wieder kam um ihn zu holen brannte er immernoch.
    mfg jeffrey