• Er hat Versuche zur Verpuppung bei Temperaturen von -10 bis +10 grdC gemacht. -10, -5, 0 grdC alle Puppen tot, +5 und +10 grdC starke Abnahme der Schlupfrate.
    Gruß Eisvogel


    Das Problem ist, dadurch das jedes Volk sofort verbrannt wurde, weiß man bis jetzt gar nichts.
    Es kann durchaus andere Verpuppungszeiten bzw. längere geben.
    Ich erinnere an Nordamerika dort sind die klimatischen Bedingungen unseren viel ähnlicher als in Afrika und dennoch hat sich der Käfer etabliert.
    Man sollte die Situation in Italien endlich dazu nutzen, Maßnahmen gegen den Käfer z entwickeln und ihn zu untersuchen, anstatt immer alles einfach zu verbrennen.

  • Wenn man eine Karte mit USDA Klimazonen mit einer Karte vergleicht, wo der Käfer sich in den USA etablieren konnte und man sich dann eine Karte mit USDA Klimazonen von Europa anschaut, dann sieht man dass sich in den USA der Käfer in kälteren Klimazonen halten konnte, als es sie in Mitteleuropa, außerhalb der Alpen, gibt. Vergleicht mal die USDA Klimazonen, zB. Deutschland mit den USA und wo das in den USA wäre oder Kalabrien - Florida.


    Also dass die Temperatur den kleinen Beutenkäfer aufhalten könnten, daran glaube ich nicht.


    Mich wundert es ja, dass der Käfer nach ca. 3 Jahren immer noch nicht nördlicher in Italien ist.

  • Der Käfer ist für die Amis kein Problem. Wenn Du mit den Imkern dort sprichst, dann ist die Hauptaussage, daß sie genau nichts gegen die Käfer tun. Sie halten starke Völker, das war es. Einige scheinen aber mehr Probleme damit zu haben. Das kann aber auch andere Gründe haben. :wink:


    Jedenfalls sollten wir lernen, starke Völker aufzubauen. Müssen wir eh, denn die ganze Gifterei wird schlimmer und nicht besser werden. Da ist es sowieso überlebenswichtig, daß wir lernen die Völker fit und stark zu halten.


    Und wir sollten uns nicht wieder 30 Jahre lang ablenken lassen. Nach dem Motto: Tracheenmilbe, Varroamilbe, Beutenkäfer...wird fortgesetzt nach Notwendigkeit.


    Der Käfer ist im Gegensatz zur Varroa kein Bienen- sondern ein Vorratsschädling. Wie die Wachsmotten. Da sollte man sich nicht durch wabernde Bilder voll Maden in hauptsächlich phantasiereiche Schreckensszenarien reinsteigern.


    Besser an Konzepten arbeiten. Konstruktiv an der Sache arbeiten und alle Ohren und Augen aufhalten, was links und rechts neben der Varroa (und demnächst neben dem Käfer) sonst noch so abgeht. Was wir bisher so rausgearbeitet haben, was Pestizide betrifft, ist nur die Spitze des Eisberges. Sorgen wir dafür, daß das Erarbeitete nicht vollständig wieder untergeht. Sonst machen wir bald wieder Bekanntschaft mit dem Eisberg.

  • Lethal effect of boric acid and attractants against the small hive beetle, Aethina tumida Murray (Coleoptera: Nitidulidae)
    Omar Reyes-Escobara, Eduardo Dosal-Alonsoa, Carlos Lara-Alvarezb*, Luis Gerardo Lara-Alvareza, José Antonio Dorantes-Ugaldec & Luz María Saldaña-Lozac
    Journal of Apicultural Research
    DOI:10.1080/00218839.2015.1137704
    http://www.tandfonline.com/doi…080/00218839.2015.1137704



    Die Mexikaner haben eine Mischung aus Hefe, Ananassaft und Zucker mit Borsäure versetzt und gefunden, daß die Mischung ziemlich tödlich für die Beutenkäfer ist. Die Mischung ist attraktiv für die Beutenkäfer und wird in Fallen innerhalb der Beute eingesetzt.


    Der Beutenkäfer wird durch den Hefegeruch angelockt. Denn er erinnert ihn an die Hefe, die zusammen mit dem Beutenkäfer auftritt: die Hefe Kodamaea ohmeri.