• Hallo zusammen,


    Darf ich fragen, ob Ihr euch in irgendeiner Art und Weise auf die vor der Tür stehenden Parasiten vorbereitet?
    Achtet Ihr da bei Durchsichten drauf?
    Werde hier langsam irgendwie ein bisschen paranoid wegen den Tierchen.


    Viele Grüße,


    Flo

  • Da muß du nicht groß gucken - die Larven fressen sich durch die Honig- und Pollenwaben, und sch* dabei alles zu - das siehst du, und das riechst du.
    Sagen die großen Jungs in Amiland.
    Maßnahme: verhindern, daß die Larven sich aus dem Stock fallen lassen, und sich in der Erde verpuppen können.
    Entweder 10m Betonboden rings um die Stöcke, oder am Flugloch Ölfallen montieren.


    Sowas ist ärgerlich, aber der Käfer kann auch gut von gammelndem Obst leben und sich vermehren - er ist NICHT allein auf Bienenprodukte angewiesen.
    Keine verfrühte Panik bitte - die Amis haben ihn jetzt schon fast 10 Jahre, und kriegen das gut gehändelt.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Panik nein,aber es wird wohl irgendwann halt wieder mehr auf uns zukommen. Varroa ,Monokultur,Pflanzenschutzmittel,Waschbär,Asiatische Hornisse wohl auch schon in Lauerstellung,vielleicht bald dieser Käfer.Ich hoffe er bleibt noch lange fern.

  • http://www.izslt.it/apicoltura…014/09/Aethina-tumida.pdf


    ...


    wer kann das sinngemäß bitte übersetzen


    Im 1. Absatz steht drinnen, dass in einem Schreiben von einem anderen Ministerium darauf hingewiesen wird, dass in Kalabrien der Beutenkäfer in einer Lockfalle entdeckt worden sei. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, wie der seltene Parasit die Bienen schädigt. Es wird nicht behauptet, dass es das erstmalige Auftreten des Käfers in Europa ist.


    2. Absatz
    Bereits im März wurden die Fallen im Hafen aufgestellt um eine mögliche Einschleppung rechtzeitig zu bemerken. Gefunden wurde der Käfer dann am 5. September, umgebracht und eingefroren für die spätere Untersuchung.


    3. Absatz
    Weil der Käfer fliegen kann, wird eine schnelle Ausbreitung über ganz Italien befürchtet. Deshalb wird folgende Anweisung erlassen:


    1. Während des Sommers sind die Beuten regelmäßig auf alle Stadien der Larven und erwachsene Käfer zu untersuchen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass der Käfer sich ins Dunkle zurückzieht.
    2. Wenn Käfer oder Larven gefunden werden, ist davon auszugehen, dass der gesamte Honig, Waben und sonstiges Material infiziert ist.
    3. Für den Fall, dass Punkt 2 eingetreten ist, muss auch die Erde im Umkreis von 20 cm nach Larven abgesucht werden (Hühner = mein Vorschlag)
    4. Weitere Schritte sind mit der lokalen Behörden abzusprechen.


    letzter Absatz
    Ausführlicher Dank für die Zusammenarbeit im Namen irgendwelcher Behörden.


    Für Übersetzungsfehler übernehme ich keine Verantwortung. Italienische Behördensprache ist furchtbar.


    Gruß
    Werner

  • Beutelkäfer


    Hihi... Schonwieder ein neuer Parasit neben dem kleinen Beutenkäfer... :lol:
    Hat der den Beutel am Bauch und stammt aus Tralien?:wink:


    Hm...sind eben vorsorglich, unsere Verordnungserlasser. Eine diesbezüglich gewisse Hochachtung möchte ich nicht zwingend unerwähnt lassen.
    Vorbeugen ist in jedem Falle besser, als sich auf die eigenen Schuhe zu p*nkeln...


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Lärm- und Hektik-Allergiker und unheilbarer NostalgieImker
    "Ich bin nicht geneigt aus Dingen ein Problem zu machen,
    die ganz offenkundig nicht das Potential dafür besitzen."

  • Moin zusammen,
    Ich bin beim Beutelkäfer suchen im Netz auf Peter Neumann gestoßen, seines Zeichen Prof und Leiter des Institut für Bienengesundheit an der Uni Bern gestoßen.
    Er hat zum Käfer in den USA geforscht (auf Youtube im Film "Der Untergang der Bienen- Die Rache der Schöpfung Teil 3" bei seiner Arbeit zu sehen), kommt in der Vorstellung einer anscheinend in der Schublade liegenden TV-Dokumentation der Produktionsfirma films4friends von Volker Ide über den Beutenkäfer zu Wort ( zu googln "Der Bienenstock als Beute-the beekiller") und hat mit einen Interesanten Artikel (auf Englisch) über Standard Methoden zur Beutenkäferforschung verfasst,der mir etwas umfangreicher erscheint als die Veröffentlichung des FLI ( auf der Website des Institut für Bienengesundheit der Uni Bern unter Publication suchen;wurde 2013 veröffentlicht und ist als Pdf komplett zubekommen).Für ihn ist es nicht die Frage ob,sondern nur wann sich der BK sich in Europa etabliert.
    Ich glaube der Mann wird in nähster Zeit viel zu tun haben.
    Gruß Michael
    P.S In der Schweiz wird schon Imkervereinen/verbänden zu Infoveranstaltungen zum Thema eingeladen.Hoffentlich bei uns auch baldigst.

  • Guten Tag zusammen,


    Ich hab im Zusammenhang mit dem Beutenkäfer von Fallen aus Doppelstegplatten gelesen.


    Hat jemand von euch sowas im Einsatz? Sind dazu die üblichen Platten aus dem Baumarkt geeignet?
    Und wie groß sollten die Stücke sein?
    Wäre über Infos sehr dankbar.


    Ich will wissen, wenn er da ist :-?


    Danke im Voraus und viele Grüße,


    Flo