• Hallo michael,
    woher Deine Erkenntnis, das es sich "Nur" um Königinnen gehandet haben soll?
    In allen Berichten lese ich von Völkern.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar,


    [/quote]woher Deine Erkenntnis, das es sich "Nur" um Königinnen gehandet haben soll?
    [quote]


    Na, ganz einfach, weil ich ein neugieriges Kerlchen bin. :wink:


    Nee, ist Quatsch.
    Bei der in einer anderen Diskussion schon mehrfach erwähnten "Mayener Vortragsreihe" wurde natürlich mehrfach über das Thema Beutenkäfer gesprochen.
    Einer der Vortragenden, frag mich bitte nicht, wer es wahr, sagte mehrfach, er wisse genau, dass es Königinnen gewesen seien, die aus USA mit Begleitbienen eingeführt worden waren.
    Anstatt die Begleitbienen abzutöten, wobei man dann den BK sicher gefunden hätte, hat man aber wohl eingeweiselt und dann in den Transportkäfigen Rückstände von Gevatter Beutenkäfer gefunden.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Hallo zusammen,
    Ok, es waren "nur" Königinnen und "Nur" Begleitbienen.
    Das wäre geklärt.
    Jetzt fehlen und nur noch die Namen der Käufer und Händler.
    Viele Grüße
    Lothar

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    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Forum,


    im LSI gab es heute folgende Meldung zum Thema:

    Der Kleine Beutenkäfer in Portugal gefunden
    Im September 2004 wurden etwa 120 Königinnen aus den USA nach Portugal importiert. Zwei Tag nachdem die Königinnen eingeweiselt worden waren, untersuchte das nationale Labor in Portugal sowohl die Transportkäfige der Königinnen als auch die Begleitbienen und fand zwei bis drei Eier und Larven des Kleinen Beutenkäfers. Die Völker wurden daraufhin abgetötet, die Asche und sonstige Materialien einen Meter tief im Boden vergraben. Vor und hinter dem Standplatz der Beuten hat man in einer Breite von 4 m den Boden 30 cm tief desinfiziert. Zusätzlich wurde der Boden auf der vollen Breite von 8 m mit einer transparenten Plastikfolie abgedeckt. Drei Monate lang wird diese wegen der Möglichkeit der Verschleppung durch Wanderlarven auf aus dem Boden ?schlüpfende? Käfer untersucht.


    Aus fachlicher Sicht müssten diese Maßnahmen ausreichen, um eine Verbreitung des Käfers zu verhindern. Die EU hat inzwischen sämtliche Bienen-Importe aus den USA verboten. Es ist notwendig darauf hinzuweisen, das Importe nur aus den 65 in den EU-Regularien aufgeführten Ländern zulässig sind, und auch nur dann, wenn der Kleine Beutekäfer dort eine anzeigepflichtige Seuche ist.


    Allerdings gibt es durch die Vorgänge in Portugal auch begründeten Anlass zur Sorge. Allgemein hat man bisher die Möglichkeit der Einschleppung des Käfers über Königinnen-Importe eher als gering eingestuft. Nach diesem konkreten Fall stellt sich jedoch die Frage: Hat sich der Käfer in den letzten Jahren nicht bereits auch bei uns unerkannt verbreitet? Schließlich war er bereits im Jahr 2000 in weiten Teilen der USA verbreitet und es wurden bis zum Importstop im Herbst 2003 jährlich einige Tausend Königinnen und viele Paketbienen von dort in die EU und vor allem nach Deutschland importiert! Da erst nach einer Latenzzeit von 4 bis 5 Jahren, Schäden sichtbar werden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Käfer doch irgendwo schon vorhanden ist.


    Derartige Überlegungen sollen nicht als Panikmache begriffen werden. Aber sie machen deutlich, dass alle nationalen und internationalen Bekämpfungsstrategien auf diese neue Situation auszurichten sind. Sie müssen auch dazu führen, dass wir noch aufmerksamer werden und uns über mögliche imkerliche Gegenmaßnahmen verstärkt kümmern. Bei ?guter imkerlicher Praxis? hat der Kleine Beutenkäfer deutlich geringere Chancen, die Bienenvölker zu schädigen. Allein indem man schwache Völker nicht duldet und Honigwaben spätestens zwei Tage nach der Ernte ausschleudert, verhindert man eine übermäßige Vermehrung des Käfers. Es muss nun darum gehen, das entsprechende Fachwissen zu verfeinern und an die Praktiker weiterzugeben. Mit der Broschüre des Bundesministeriums (BMVEL) ?Der Kleine Beutenkäfer, Erkennen und Bekämpfen? wurde hier bereits eine erste Grundlage geschaffen.


    Dr.W.Ritter
    OIE Referenzlabor für Bienenkrankheiten
    Nationales Referenzlabor für anzeigepflichtige Bienenkrankheiten
    CVUA Freiburg


    Wegen der Aktualität der Sachlage erlaube ich mir eine Weiterverbreitung, die ganz im Sinne Dr. Ritters sein dürfte.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Hallo zusammen,
    nicht nur nach Portugal haben (illegal) Einfuhren von Bienenköniginnen
    aus USA stattgefunden.
    Auch nach Frankreich sollen ca. 3000 Königinnen an etwa 100 bis 120
    Imker geliefert worden sein.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Leute,


    ihr macht mir Spaß. Kaum einen Sommer nicht hier und dann so gute Nachrichten.
    Dabei war der Sommer so schön. So viel Honig wie noch nie. So viele begattete Königinnen wie noch nie. So viele neue Beuten wie ...


    Na ja, dann werde ich mich einmal informieren, bisher ist mir nur der Namen geläufig.


    Gruß Frank

  • Hallo Lothar,


    Du,Du,Du..........
    Du Böser!
    Hast du doch die Quellenangabe vergessen!
    Du weisst doch wie es momentan bei den Internet-Imker bei den Urheberrechten und verbreitung von Informationen ist. :lol:


    Ist nicht ernst gemeint :wink:


    Hier aber die Quellenangabe:
    http://www.unser-imker.de/cgi-bin/imker4/cutecast.pl?session=nUTI9fQeIGqPmYGxKtkO6hnd9e&forum=64&thread=431


    Und um zum Thema zurückzukehren, wir sollen uns langsam sorgen machen!


    Eric

  • Hallo Eric,
    musst demnächst schneller sein :wink:
    Aber alle Infos über den kleinen Beutenkäfer sind so wichtig,das sie schnell weitergegeben werden sollten.
    Urheberrecht? Du hast ja schließlich auch keine Quelenangabe beigefügt.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar,


    Meine Privatpost bleibt zum Teil auch privat :wink:
    Aber über das schnelle verbreiten von wichtigen Informationen welche alle Imker was angehen, bin ich deiner Meinung.
    Auch wenn einige Imkerfunktionnäre, ob nun in Bayern oder Schleswig-Holstein, auf grund von Urheberrechte Nachrichten sperren oder die Verbreitung behindern.


    Eric

  • @ Eric


    Lieber Eric,


    Du spielst Dich hier mal wieder auf. Urheberrechte sind Dir unwichtig u. Du bist beleidigt, weil im Forum des LV S-H u. HH Beiträge aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht wurden. Wie ist es denn mit Deinem Forum "Erics Stammtisch" (nomen est omen)? Dort lehnst Du jede rechtliche Verantwortung für die Inhalte ab. Tolle Nummer!


    Stefan

  • Tja Stefan,


    Nach der Devise; Was ich selber denk und tu, das trau ich auch den Anderen zu.
    Da ist es schon besser man sichert sich selbst ab.
    Der Mann mit der Versicherungspolice ist dafür nicht zuständig.


    Grüße
    Margret

  • Wie ich aus gewöhnlich gut informierter Quelle hörte soll ein Honig- und Imkereizubehörhändler aus S. H. eine größere Menge US- Paketbienen über Portugal nach S.H. eingeführt haben.


    Wenn die Info richtig ist, dann wird das Auftreten des kl. Beutenkäfer in D schon Fakt sein !


    Das erinnert mich an die Anfangszeiten der Varroaeinschleppung. Heute wird der kl. Beutenkäfer wohl durch raffsüchtige Händler in D und Europa verbreitet werden.
    Mit nachdenklichen Gruß


    Fridolin


    geändert vom Webmaster am 17.12.04 - 9.55 Uhr

  • fridolin schrieb:

    Wie ich aus gewöhnlich gut informierter Quelle hörte soll ein Honig- und Imkereizubehörhändler aus S. H. eine größere Menge US- Paketbienen über Portugal nach S.H. eingeführt haben.


    Wenn die Info richtig ist, dann wird das Auftreten des kl. Beutenkäfer in D schon Fakt sein !
    ........ geändert vom Webmaster am 17.12.04 - 9.55 Uhr


    @ Fridolin


    Das wären ja sehr betrübliche Nachrichten. Da Du eine eigene homepage hast, wirst Du uns dort sicher konkreter informieren, oder? S.H bedeutet Süd Hessen???


    Grüsse
    Stefan

  • Code
    1. Das wären ja sehr betrübliche Nachrichten. Da Du eine eigene homepage hast, wirst Du uns dort sicher konkreter informieren, oder? S.H bedeutet Süd Hessen???


    Wie Du siehst werden meine Beiträge zensiert. Deswegen kann ich nicht deutlicher werden. S. - H. bedeutet Schleswig - Holstein. Sicher werden bald nähere Informationen aus S.- H. veröffentlicht.


    Gruß Fridolin