Nierenkrebs durch Oxalsäure

  • Hallo,


    Daß Oxalsäure auf die Nieren gehen kann, war mir bekannt. Deshalb ja auch die Vorsichtsmaßnahmen.


    Wer weiß etwas darüber, daß es Fälle von Nierenkrebs gibt, bei Berufsimkern, die mit Oxalsäure gearbeitet haben/arbeiten?
    Ist da was dran?


    Viele Grüße
    wunderbiene

  • Wunderbiene schrieb:

    Hallo,


    Daß Oxalsäure auf die Nieren gehen kann, war mir bekannt. Deshalb ja auch die Vorsichtsmaßnahmen.
    Wer weiß etwas darüber, daß es Fälle von Nierenkrebs gibt, bei Berufsimkern, die mit Oxalsäure gearbeitet haben/arbeiten?
    Ist da was dran?
    Viele Grüße
    wunderbiene


    Hallo wunderbiene,


    ich weiß nicht, ob dir nachfolgender Link ausreicht:


    http://members.aon.at/muehllec…bericht-fischermuehle.pdf

  • Hallo Franz Xaver,


    Der Artikel ist schon interessant. Was ich da herauslese ist, daß bei Oxalsäurebehandlung mit dem Varroxverdampfer bei sachgemäßer Anwendung eine Gesundheitsgefährdung für den Imker nicht gegeben ist.
    Folglich müßte man schließen, daß gesundheitliche Schäden dann auftreten, wenn ein anderes Verfahren gewählt wird, oder nicht sachgemäß hantiert wird.
    Aber wie gefährlich ist denn nun Oxalsäure in den anderen Anwendungen wirklich für den Imker? Wie könnte man das rauskriegen? Kümmert das überhaupt jemand?


    Viele Grüße
    wunderbiene

  • Moin Wunderbiene,


    such mal im Web unter MAK (max. Arbeitsplatzkonzentration) und OS, da wirst Du alles zu dem Thema finden. OS kommt schließlich nicht nur bei den Imkern vor. Die Aussage der Fischermühle ist eine typisch wissenschaftliche. Es wurde eben nur genau untersucht wie sich das mit dem Varrox verhält. Und dessen Anwendung ist unschädlich.


    Warum sollten die behaupten, daß auch andere Verdampfer unschädlich seien, wenn sie die
    erstens nicht untersucht haben und
    zweitens nicht daran verdienen? :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Wunderbiene schrieb:

    Aber wie gefährlich ist denn nun Oxalsäure in den anderen Anwendungen wirklich für den Imker? Wie könnte man das rauskriegen? Kümmert das überhaupt jemand?
    Viele Grüße
    wunderbiene


    Sehr gefährlich, man muß schon aufpassen. Ich musste auch schon eine unliebsame Erfahrung machen, ich hatt es eilig, als ich kurz nachdem sich das Gerät abschaltete, den Verdampfer auf die nächste Beute stellte und eine Tablette in das Schälchen warf und durch die Resthitze die Verdampfung begann. Zum Glück wehte der Wind auf die andere Seite, sodass ich nichts einatmete. Deshalb in Zukuft wieder - Bedampfen - 10 min. Warten . Maske auf - Bedampfer auf die nächste Beute - Einschalten und einige Meter entfernt das ganze Beobachten - Bei der ersten Durchsicht oder nach 5 Tagen beim Wiederbedampfen - Beim öffnen der beute Maske auf - Gummihandschuhe an - Beim Tablettenpressen - Maske auf. Nach einigen Wochen sollten keine Rückstände mehr vorhanden sein.
    Ich bin lieber zu vorsichtig als zu leichtsinnig. Ich weiß, dass die Behandlung sehr bienenschonend und effizient ist, aber die Bedampfung ist gefährlich in Händen von Schlampern, das ist meine persönlich Meinung und hat mit Herstellerangaben nicht zu tun.

  • Hallo und vielen Dank!


    Das MAK Oxalsäure war das Sesam-öffne-dich beim googeln. Ich hab das Angebot grade mal so überflogen, und werde mir dafür demnächst mal richtig Zeit nehmen ins Detail zu gehen. Ich bin suuuper neugierig drauf.


    Ich störe mich auch immer wieder dran, wie bedenkenlos manche mit Giften und Säuren und Laugen etc. p.p. umgehen. Ich denke mir, je mehr ich drüber weiß, umso sicherer kann ich die Anwendung gestalten, oder eben weniger gefährliche Alternativen suchen. (Bei der AS z.B. habe und verwende ich nur noch die 60%ige.)


    Viele Grüße
    wunderbiene