Warum schnell auffüttern?

  • Liebe Imker,


    ich füttere schon seit eh' und jeh sehr langsam auf. In der Hinterbehandlung ging es eh' nur langsam, wegen der kleinen Geschirre. Aber auch jetzt füttere ich immer nur etwa ein bis zwei Kilo. Und das ab der letzten Schleuderung also ab spätestens Mitte August. Ich füttere so oft es geht am Abend also 2 bis 3 mal pro Woche. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.


    Viele Imker knallen aber gleich im August 10 oder 15 kg Futter in die Futterzargen oder in die Eimer oder drücken in die Hinterbehandler die ganze Fütterung in einer Woche rein.


    Warum?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Henry schrieb:

    Viele Imker knallen aber gleich im August 10 oder 15 kg Futter in die Futterzargen oder in die Eimer oder drücken in die Hinterbehandler die ganze Fütterung in einer Woche rein.
    Warum?


    Hallo Henry,
    bei uns in Niederbayern heißt ein Sprichwort "Überlasst das Denken dem Ross, dass hat den größeren Kopf", das kann man auch auf die Biene beziehen, sie hat zwar nicht den größeren Kopf, aber sie hat mit Sicherheit mehr Ahnung von ihrer Vorratsbehandlung als der Imker. Mein schnellstes Volk hat jetzt auf eine Woche einen 14 ltr. Eimer Apiinfert leergeputzt, der zweite halbvolle ist jetzt oben - warum wohl, es hatte die obere Zarge leer und kann so schnell einlagern und in der unteren Zarge die Brut und die Pollenvorräte, andere Völker haben oben sehr viel Brut und unten auch noch Brut und Pollenvorräte, diese Völker haben zum Teil erst um die 3 - 4 l entnommen, auch einzarge Völker habe ich, die haben noch sehr viel Brut, aber da ist auch der 14 l Eimer oben und noch wenig entnommen. Die Bienen nehmen sich das Futter schon so wie sie es brauchen und lagern es auch richtig in der oberen Zarge ab, zumindestens wird diese immer befüllt, so wie sie es zum Überwintern ideal ist, da braucht kein noch so neunmal kluger Imker die Vorräte umschichten.

  • Hallo Franz-Xaver,


    vorrausgeschickt, daß ich Völker nicht mehr umsortiere, wenn der letzte Honig raus ist und gefüttert wird, verstehe ich noch immer nicht, warum es irgendwie gut sein kann, große Futtermengen schnell in die Völker zu kriegen. Du bietest Deinen Völkern ja mit den 14 Litern auch mehr an, als die an einem Tag verarbeiten können. Und die späten Läppertrachten wie die sehr lange blühende Goldrute und das Springkraut werden ohnehin noch dazu gesammelt. Und der ganze Gartenblumenpollen. Du bietest Deinen Völkern also Futter in so großen Mengen an, daß selbst volle Sommervölker solche Zunahmen (allerdings mit nassem Nektar) nicht schaffen können.


    Also vielleicht nochmal anders rum gefragt, warum fütterst Du (oder Ihr natürlich :wink: ) nicht langsam über einen längeren Zeitraum ein?


    (Ich frage hier aus reinem Wissensdurst, fast alle um mich melden immer stolz, daß sie fertig aufgefüttert und die Eimer raus haben. Manche schon Mitte August. Meine Bienen haben jetzt so 32kg Zweizarger, bis 39-40kg muß ich füttern. Wollen die nur einfach fertig werden? Wo liegen Vorteile?)

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Henry schrieb:

    Also vielleicht nochmal anders rum gefragt, warum fütterst Du (oder Ihr natürlich :wink: ) nicht langsam über einen längeren Zeitraum ein? Ich frage hier aus reinem Wissensdurst, fast alle um mich melden immer stolz, daß sie fertig aufgefüttert und die Eimer raus haben. Manche schon Mitte August. Meine Bienen haben jetzt so 32kg Zweizarger, bis 39-40kg muß ich füttern. Wollen die nur einfach fertig werden? Wo liegen Vorteile?)


    Hallo Henry,
    bitte lies dir meinen obigen Beitrag nochmal genau durch, du hast mich nicht verstanden. Der Bien und dessen Entwicklungsstand in seinem Volk bestimmt die Schnelligkeit der Abnahme, nicht ich als Imker. Es gibt Völker, die brauchen bis zu vier Wochen bis Sie ihr Winterfutter, bedingt duch die in meinem letzten Beitrag genannten Umstände, eingelagert haben und andere nur eine Woche.
    Ich fange immer erst in der letzten Augustwoche mit dem Auffüttern auf, was mir als "Apiinfertverabrecher möglich ist. Als "Zuckerwasserpanscher" soll ich, um die Winterbienen nicht zu stark zu belasten, hier schon nahezu mit der Einfütterung fertig sein, zumindestens schreiben es die Le(e)hrbücher so vor. Der späte Verabereichungszeitpunkt, der ein Riesenvorteil ist, das große Gebinde, dessen Inhalt nicht kaputt geht und die mit wenig Arbeit verbundene Auffütterung und die erwiesenermaßen hervoragende Überwinterung mit Apiinfert und wenn man das Rechnen kann und alle Aspekte sieht, die kostengünstigere Einfütterung genüber dem Zuckerwasser überzeugen mich bei dem Apiinfert seit Jahren.

  • Henry schrieb:

    Du bietest Deinen Völkern ja mit den 14 Litern auch mehr an, als die an einem Tag verarbeiten können. Und die späten Läppertrachten wie die sehr lange blühende Goldrute und das Springkraut werden ohnehin noch dazu gesammelt.


    Entschuldigung Henry,
    diesen Satz habe ich einfach "übergangen". In meiner Gegend sind von diesen Pflanzen keine Zunahmen mehr möglich, aber die Völker halten Ihr Gewicht dadurch (noch) ziemlich konstant, der Eigenverbrauch ist ja jetzt schon noch beträchtlich, falls man gute "Brutvölker" hat.
    Was stören dich die 14 l auf dem Volk, die können doch 4 Wochen auch oben bleiben.

  • Hallo Franz-Xaver ägän,


    mich stört der Invertzucker über den Völkern nicht. Da bin ich genau Deiner Meinung. Mich stört aber ein Volk, daß schon Mitte August 39 kg wiegt. Erstens haben diese zig Kilo Futter leere Zellen gefüllt in denen nun nicht mehr gebrütet und in die nun auch kein Pollen mehr gelagert wird. Und zweitens sind volle Völker nachweislich sammel- und brutfauler. Ich kann nicht sagen ob das wirklich ein Problem ist. Ich kenne ja nur die eine Seite und das ist die langsame Fütterung. Und ich rechne mir halt laienhaft aus, daß einer Königin in einem randvollen Volk nur die Mitte der unteren Zarge bleibt und dort auch noch der Läppertrachtnektar umgeschlagen wird. Und ich hab' auch nach dem Füttern noch, wenn auch kleine Zunahmen. Auch nach dem September noch. (Im letzten Jahr wurden die Völker ja sogar im Winter schwerer :lol: ) Ich denke auch daß meine Völker die ganze Futterzarge über die Woche leer kriegen würden, aber ich geb' ihnen halt bewußt nicht so viel. Klar könnte ich das mit ein paar Völkern mal probieren, ich sehe aber noch keinen Vorteil. Selbst entscheiden, wo und wie sie die kleinen Futtergaben verteilen oder auffressen, können sie ja auch bei langsamer Fütterung. Sie haben meiner Meinung nach dafür sogar mehr Platz und mehr Zeit als bei großen Gaben. Denn einmal eingelagertes Futter bleibt ja drin, auch wenn durch die Tage der Fütterung das Brutgeschehen wieder stark in Gang kommt.


    Aber ich wollte ja die Vorteile der frühen Fütterung mit großen Gebinden oder großen Gaben kennen lernen. Und nicht schon wieder dagegen argumentieren. Welche sind es also? (Welcher Smily drückt eigentlich aus, daß ich es nicht falsch finde den Bienen viel Futter zu Verfügung zu stellen und ich wirklich nur wissen will, welcher Voteil der langsamen Fütterung fehlt ohne irgendjemanden zu provozieren? Ich nehm mal den: :-? )

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Henry schrieb:

    Aber ich wollte ja die Vorteile der frühen Fütterung mit großen Gebinden oder großen Gaben kennen lernen. Und nicht schon wieder dagegen argumentieren. Welche sind es also? (Welcher Smily drückt eigentlich aus, daß ich es nicht falsch finde den Bienen viel Futter zu Verfügung zu stellen und ich wirklich nur wissen will, welcher Voteil der langsamen Fütterung fehlt ohne irgendjemanden zu provozieren? Ich nehm mal den: :-? )


    Hallo Henry,
    wir beide werden noch ein paar Beiträge brauchen, um das alles auszudiskutieren, mir macht es nichts aus :D:D:D 
    Wenn du Zuckerwasser fütterst, wirst du wohl oder übel stätestens ab Mitte August anfangen müssen, damit du E. August / A. September fertig wirst. Die größte, nach meiner Erfahrung sinnvolle Gebindeeinheit ist beim Zuckerwasser, der 5 l Siebdeckeleimer, alles andere ist unrealistisch, da hier oft noch das Zuckerwasser nach drei Tagen weggeschüttet werden muss, da es schleinzig wird. Hat ein Volk, die obere Zarge ziemlich leer, es gibt solche Völker, die brüten gerne unten, dann sind z.B. 20 ltr. Zuckerwasser beim zweizargigen Volk, was ungefähr 17 - 18 kg reinen Zucker bedeutet in ca 10 Waben DNM unterzubringen, d. h. bei meinen 12 Waben Zargen habe ich dann immer noch viele Freiwaben oben und unten. Falls die Brut in der oberen Zarge ist, dauert eben die Abnahme auch dementsprechend länger, die Bienen füllen dann oben die leergewordenen Brutzellen immer wieder beim Auslaufen der Brut und das dauert eben dann. In einem "Einzarger" mit viel Brut bist du mit Sicherheit bei Zuckerwasserfütterung mit einem "Ballon" am besten bedient, da hier eine langsame Abnahme zu erwarten ist wogegen ich aus Arbeitsgründen auch da den 14 l Eimer Apiinfert aufsetze.
    Wenn ich M. August schon mit dem Auffüttern mit Zuckerwasser beginnen muss, ist meist das Auffüttern der "Einzarger" eine "Pipettenarbeit" und kleine Gebinde vorteilhafter, als ob ich 14 Tage oder drei Wochen später beginne, als Apiinfertverbraucher, wo die meisten Winterbienen dann schon erzeugt sind und mehr Freiräume und ein Brutrückgang zu erwarten ist, außerdem nehme ich beio soclen Einzargern oder obenbrütenden Vöklkern nur die Häfte des Apiifertspapierverschlußes ab und verkleben den Rest umsobesser auch mit zusätzlichem Packetband, damit die Abnahme aus den wenig verbeliebenden Löchern langsam vor sich geht und die Bienen sich da nicht überbedienen können, wobei wir letztendlich bei deiner "Langsamfütterung" sind.
    Der langsamen Verfütterung fehlt kein Vorteil, du solltest nur zusehen, dass du bis A. September mit dem Auffüttern das Zuckerwassers fertig wirst und das ist oft im Widerspruch einer jungen brutfreudigen Königin in einem einzargigem, heuer erstellten Ableger, deshalb wieder ein Pluspunkt der später möglichen Apiinfertauffütterung.

  • Hallo, alle Miteinander,


    Also ich füttere ab dem Moment ein, wo abgeschleudert wird, in diesem Jahr Ende Juli, d.h. Honigzarge runter, Futterzarge mit 5kg drauf, meistens innerhalb 12 Std. leer, sofort AS Behandlung.
    Ausnahme in diesem Jahr, an meinem Waldstand floss der Honig bis vor wenigen Tagen und somit fand die gleiche Prozedur, aber eben später statt.
    Abschließend bekommen sie 15kg in die Futterzarge und die ist in der Regel in 48 Std. leer, es sind aber auch Aspiranten dabei die lassen sich noch einige Tage Zeit.
    Von meinen Beobachtungen her kann ich nur sagen dass Völker die voll aufgefüttert, harmonischer sind, und ab dem Zeitpunkt vermehrt Pollen eingetragen wird.
    Das ist mir persönlich wichtiger, da bei uns im Norden in den letzten Jahren der Frühling sehr stürmisch und nasskalt war, somit der Polleneintrag sehr gering und die Brut gefährdet wäre.
    Ohne mein Zutun platzieren sie jetzt den Pollen auf die äußeren Waben um ihn im Frühjahr zu verfüttern.
    Auch der ausgeschnittene Baurahmen wurde noch ausgebaut und mit Futter belegt.
    Da ich zu den „Großwaben-Nutzern“ zähle, habe ich bemerkt dass es keine Einengung des Brutnestes gab, eher haben sie noch Wildbau unter die Rahmen gesetzt ( hoher Varioboden ohne Bausperre), fürs Futter, der ist aber im Frühjahr wieder weg!
    So habe ich auf mindestens sechs Waben, Brut mit einem fetten Futterkranz, der jetzt nicht angerührt wird weil gefüttert wird was herein kommt.
    Und wenn sie nichts mehr finden, kommt der Wildbau dran.
    Vielleicht Einbildung, aber Räuberei, kenne ich auf meinen Ständen nicht, und meine Freizeitbeschäftigung ist anders gedacht als mit Spielzeugeimerchen Futter zu schleppen, und damit meine Zeit totzuschlagen!
    Ich hole mir Futter im 300l Tank und pumpe direkt in die Zargen ohne kleckern und schleppen.
    I n kurzer Zeit habe ich so 20 Völker und mehr eingefüttert und kann dabei noch gemütlich Kaffee trinken.


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret

  • bisy schrieb:

    Ich hole mir Futter im 300l Tank und pumpe direkt in die Zargen ohne kleckern und schleppen.
    I n kurzer Zeit habe ich so 20 Völker und mehr eingefüttert und kann dabei noch gemütlich Kaffee trinken.
    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.
    Margret


    Hallo Margret,
    habe ich überlesen, was du fütterst? Bleib nur immer schön beim Kaffee, damit auch deine Beiträge weiterhin so nüchtern bleiben :D:D:D

  • bisy schrieb:

    Also ich füttere ab dem Moment ein, wo abgeschleudert wird, in diesem Jahr Ende Juli, d.h. Honigzarge runter, Futterzarge mit 5kg drauf, meistens innerhalb 12 Std. leer, sofort AS Behandlung.


    Offenes Futter bindet die AS Säure, hast du da kein Problem!



    bisy schrieb:

    Abschließend bekommen sie 15kg in die Futterzarge und die ist in der Regel in 48 Std. leer, es sind aber auch Aspiranten dabei die lassen sich noch einige Tage Zeit.


    Wenn du auf einer 1 1/2 DNM überwinterst sind da 15 kg nicht zu wenig, da würden sie in unseren Breiten am Hungertuch nagen. Wenn du in unserer Gegend wohnen wüdest, müsstest du bei dieser Beute, die ungefähr meinem verwendeten Dadantmaß entspricht bis zu 25 l Zuckerwasser bei Buckfast kannst du 10 % aufschlagen einfüttern und das sind mit Sicherheit bis zu 7 - 8 Großraumwaben Winterfutter. Wo sollen die dann m Juli, wie du beschreibst mit dem Brut und Pollenwaben hin.
    Da siehst du, dass die Imker in der BRD nicht gleich ist, wenn ich, wie du nur 15 kg einwerfen müsste, dann wäre es einfach bei dieser Großraumbeute.

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Franz Xaver,


    Es mögen die Meinungen weit auseinander gehen über das richtige Futter, für mich gibt es nur fertiges Invertfutter.
    Ich werde mich nicht hinstellen und mehrere hundert Kilo Zucker rühren, um das gesparte Geld in ein Notprogramm für eine untergewichtige und entkräftete Imkerin zu stecken.
    Außerdem haben meine Bienen und ich genug geschuftet, ich bin zwar dieses Jahr nicht reich geworden, nur dafür können sie auch nichts.
    Wir können es uns nun jedoch leisten auf der faulen Haut zu liegen, um auf einen schönen Herbst zu hoffen.
    Wenn dir die Futtermenge zu wenig erscheint, ich habe nicht ein Gramm Honig aus dem Brutraum entnommen und im Frühjahr war trotzdem bei fast jedem Volk eine volle Wabe zuviel drin, wofür ich aber immer eine Verwendung hatte.
    Habe ich dich richtig verstanden du fütterst pro Volk 35 - 40 kg ein?


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret

  • Hallo Franz Xaver,


    Die AS dringt auch in die geschlossene Zelle ein und genauso verdunstet sie auch bis es gefuttert wird.
    Ich habe es noch nie anders gemacht und noch kein Volk verloren!


    Grüsse
    Margret


  • Hallo Margret,
    in Bezug Fertigfutter sind wir ja einer Meinung. Die Futtermenge in unseren Breiten, wobei man das Gewicht des noch zu verbleibenden Nektars in den Völkern abschätzen oder durch eine Federwaage ermitteln sollte, beträgt bei einzargigen Völkern in Freiaufstellung min 15 kg oder max. 18 kg und bei zweizargigen min 20 - max. 25 kg Zuckerwasser im Zuckerwasserverhältnis 3:2.
    Beim Fertigsirup, das konzentrierter als das Zuckerwasser ist, erhalten die einzargigen Völker einen Eimer 14 kg und die zweizargigen Völker 1 1/2 Eimer Fertigsirup. Zu berücksichtigen ist auch, dass ein Buckfastvolk ca 10% mehr Menge an Futter als die vorher genannten Zahlen für ein Carnicavolk braucht, da es volksstärker über den Winter geht. Völker im Bienenhaus brauchen ca. 20 % weniger Winterfutter, als meine in Freiaufstellung und offenen Gitterböden!
    Mit diesen Werten bin ich eigentlich in meiner Imkerei immer noch gut über die harten bajuwarischen Winter gekommen. Verhungert ist mir noch keins. Wenn die Wildkirschen zu blühen anfangen, stellenweise der Löwenzahn, die Schlehen, die Weiden sind zum Teil auch noch am blühen, sollten zu dieser Zeit aber immer noch zwei ganz volle Futterwaben im Volk sein und das war bisher immer so. Hat ein Volk einmal zu viel Futtervorrat, sind mit Sicherheit ein paar "Fresser" dabei, denen man noch diese überschüssigen Fütterwaben zuhängt, um sich als Imker selbst in Sicherheit zu wiegen.

  • bisy schrieb:


    Also ich füttere ab dem Moment ein, wo abgeschleudert wird, in diesem Jahr Ende Juli, d.h. Honigzarge runter, Futterzarge mit 5kg drauf, meistens innerhalb 12 Std. leer, sofort AS Behandlung.
    Ausnahme in diesem Jahr, an meinem Waldstand floss der Honig bis vor wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret


    Hallo Margret
    der Ameisensäurepapst Dr. Liebig sagt, dass nach einer Fütterung einige Tage gewartet werden muß, um die Futtervorräte zu verdeckeln, da sonst die AS Säure sofort von offenen Futter neutralisiert wird - nicht meine Worte!