• Hallo, bisy, und andere 1,5 Verwender,


    ich würde gern wissen, wie deine Mädels und du mit dem 1,5 DN Brutraum klargekommen sind.
    Ich hatte vor einigen Jahren ja mal 2DN ausprobiert, bin aber wieder davon abgekommen, weil sich die Dinger dauernd beim Wiedereinsetzen verkanteten.
    Und bis die Randwaben auch im unteren Bereich komplett ausgebaut waren, hat für meine Begriffe sehr lange gedauert.


    Ich würde gern deine/eure Erfahrungen damit lesen :D

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne,
    wie Du weißt, arbeite ich seit zwei Jahren auch mit 1.5 er Zander.
    Ich bin super damit zurechtgekommen, und meinen Mädels hats auch gefallen.
    Die Randwaben sind - je nachdem wann die Umstellung erfolgte- mal besser, mal schlechter ausgebaut worden.
    Im nächsten Frühjahr spätestens war das alles wieder i.O.
    Ich drahte quer, und verwende ja MW in dieser Größe. Aufgrund schlechter Erfahrung kann ich nur raten: laßt min 1 cm Raum zwischen Unterkante MW und Rähmchenunterträger! Sonst steht die auf und der Wabenbau wird wellig, und zwar in genau der falschen Richtung!
    Das Brutnest ist super schön und ich habe den Eindruck, daß diese Völker weniger Schwarmanzeichen zeigen als die in den geteilten Bruträumen. Ich kanns mangels Datenbasis noch nicht beweisen. Vielleicht liegts auch an was anderem..


    Gruß,
    Erwin

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Sabi(e)ne,


    ich benutze „Die Segeberger Beute“, der Firma Stehr in 1,5 DN und bin seit dem Tag in der Lage, zeitmäßig doppelt soviel Völker zu führen als mit zwei Zargen 1,0 weil dieselbe Arbeit.
    Den Transport kann ich alleine bewältigen, weil nicht so unhandlich
    (für mich) wie eine Dadantbeute.
    Mein Wabenmaß innen ist 35,5 cm breit und 30,5 cm hoch und damit nur unwesentlich weniger als Dadant.
    Sie werden wunderbar ausgebaut und ich glaube den Königinnen, gleich welcher Rasse, gefällt es sehr gut weil sie ohne Ausnahme, großflächig und regelmäßig bestiftet werden.
    Wie schon geschrieben muss man unten einen Rand lassen sonst wird es wellig.
    Ein Verkanten gibt es nicht wenn man die dicken Oberträger hat die lassen sich mit einer Hand anfassen und hochziehen, sollte es doch vorkommen, habe ich seitlich unten auf jeder Seite einen kleinen Polsternagel, der hält den Rahmen von der Wand ab und somit wird keine Biene gequetscht.
    Ich habe auch keine Hoffmann-Seitenteile, sondern durchgehende und oben Polsternägel als Abstandshalter, so verkitten sie nicht und ich brauche nicht erst das ganze Geklebe auseinanderzerren.
    Bei elf Rahmen kann ich sogar noch zwei Trennschiede einhängen, oder mit dem Ablegerboden (wiederum von Stehr) drei Ableger in einer Zarge halten. So habe ich im letzten Jahr drei Königinnen über einem starken Volk durch den Winter gebracht, ich bekam sie erst sehr spät und doch waren sie zum richtigen Zeitpunkt topfit.
    Ich könnte noch weiter so schwärmen, es ist so für mich als
    (arme schwache) Frau besser zu handhaben.
    Für den Honigraum habe ich 0,5 Zargen mit Dickwaben teilweise im Naturbau und wenn die voll sind, mit 15 kg auch für mich noch zu bewältigen.
    Einen verhonigten Brutraum kenne ich nur wenn keine Königin da ist oder ich nicht schnell genug eine neue Zarge draufbekam.
    Die Königin sehe ich bei jeder Kontrolle, wenn ich will.
    Für eine schnelle Schwarmkontrolle mach ich einen Wandergurt um die Beute und kipp sie einfach nach vorne, mit einer Lampe kann ich durch den Boden leuchten.
    Also ich würde nicht mehr in anderen Beuten imkern, habe fast alle ausprobiert, auch die Erlanger die sonst in Frage gekommen wäre, aber so….


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret

  • Hallo Bisy,


    Du hast geschrieben:

    Zitat

    Mein Wabenmaß innen ist 35,5 cm breit und 30,5 cm hoch und damit nur unwesentlich weniger als Dadant.


    Tut mir leid, aber mein Dadantmaß ist 44.8 mal 27.5, dies ist meiner Meinung nach nicht "unwesentlich kleiner".


    Aber ich stimme Dir zu, eine große Wabe mit einem Brutraum kombiniert macht viel mehr Spaß zum imkern als mit vielen kleine Waben... 8)



    Gruß
    Franz

  • Hallo Franz!
    Du schreibst: "Tut mir leid, aber mein Dadantmaß ist 44.8 mal 27.5, dies ist meiner Meinung nach nicht "unwesentlich kleiner".
    Mein Dadant hat ein INNENmaß von 42 x 27 cm das ist 1134 cm2.
    Bisy schreibt von einem INNENmaß von 35,5 x 30,5 cm, das ist 1082,75 cm2. Also 95,48 % von einem Dadantmaß.
    Also tatsächlich kein so großer Unterschied.
    Nichts für Ungut!
    Fritz
    [/quote]

    Fritz Eder
    (Hobby-Imker mit 4 Carnica-Völkern in DN im Garten - 335 m Seehöhe)

  • Hallo, Franz,


    wenn ich meine Rechenaufgabe richtig gemacht habe und davon ausgehe dass du mit zehn Rahmen arbeitest und ich mit elf, habe ich o,2 Quadratmeter weniger.
    Da bleibe ich bei unwesentlich.


    Grüsse
    Margret

  • Bisy,


    das kann nicht stimmen!
    Eine Wabe hat zwei Seiten, 1,5 DN = 2165 cm², Dadant =2268 cm²
    10 D-Waben = 22680cm², 11 1,5DN=21650


    Macht ne Differenz von 1030 cm².
    Das sind ziemlich genau 4,5%, von Dadant aus gerechnet.
    Ein Quadratmeter hat 100 mal 100 cm=10.000 cm², also beträgt die Differenz insgesamt nur 0,1 qm. Das mag sich viel anhören, ist aber eben nur 4,5% .
    Also noch unwesentlicher..*gg*


    *nachdenk* In die Frankenbeute von Holtermann passen 12 DNM, das auf 2 Bruträumen macht 34640 cm². Es gibt auch 12er Dadant mit 27216 cm².
    Was ist denn nun wichtiger, die gesamte oder die ungeteilte Fläche??? :o

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • sabi(e)ne schrieb:

    *nachdenk* In die Frankenbeute von Holtermann passen 12 DNM, das auf 2 Bruträumen macht 34640 cm². Es gibt auch 12er Dadant mit 27216 cm².
    Was ist denn nun wichtiger, die gesamte oder die ungeteilte Fläche??? :o


    Wenn man den Dadantimkern glauben kann, dann ist es die ungeteilte Fläche.


    Schaut man sich ein Brutnest in einer doppelzargigen Magzinbeute an, dann findet man in der Tat meist einen Großtel der Brut in einer der beiden Zargen; in der anderen Zarge sind vieleicht ein bis zwei Rähmchen bebrütet oder die Brut befindet sich nur im oberen/unteren Teil der Rähmchen.


    Ich glaube Dr. Liebig hat einmal ausgerechnet, dass bei optimaler Ausnutzung auch für eine sehr legaaktive Königin eine Zanderzarge ausreichen würde.


    Allerdings nutzen die Bienen den Platz in zweizargigen Normalmaßbeuten alles andere als optimal aus. Sie machen sich das Leben sogar selbst schwer, indem sie das Brutnest mit Pollen, etc. einengen. Dies ist wohl auch ein nicht unbeträchtlicher Faktor bei der Auslösung des Schwarmtriebs.


    Ich habe in diesem Jahr sechs Völker auf 1,5xNormalmaß umgestellt und habe vor, mit ihnen im nächsten Jahr versuchsweise "Dadantmäßig" mit Schied zu imkern.


    Mal sehen was dabei herauskomt.


    Grüße


    Ulrich

  • Ulrich Mindrup schrieb:

    Ich glaube Dr. Liebig hat einmal ausgerechnet, dass bei optimaler Ausnutzung auch für eine sehr legaaktive Königin eine Zanderzarge ausreichen würde.


    Allerdings nutzen die Bienen den Platz in zweizargigen Normalmaßbeuten alles andere als optimal aus. Sie machen sich das Leben sogar selbst schwer, indem sie das Brutnest mit Pollen, etc. einengen. Dies ist wohl auch ein nicht unbeträchtlicher Faktor bei der Auslösung des Schwarmtriebs.


    Hallo Ulrich,
    richtig, der Dr. Liebig hat es so errechnet. Aber was mich sehr amüsierte :lol::lol::lol: , willst du es den Bienen vormachen, was optimale Platzausnutzung bedeutet. Ich halte es immer so, dass ich mir sage, der Bien weiß genau was er tut, wenn er z. B. eine für uns ausgezeichnete Königin nach einigen Wochen Eiablage ins jenseits befördert, dann hat das mit Sicherheit seine Gründe. Wir Imker sollten eigentlich nur unterstützend eingreifen, die Bienen werden schon wissen, was richtig ist. Ein klassisches Beisiel dafür sind Imker, die nach der Auffütterung eine Volkes die Futterwaben richtig anordnen, das ist etwas was ich nie begreifen werde.

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Sabi ( e )ne,


    ich habe eigentlich die Fläche nur Daumen mal Pi gerechnet weil es mir nicht wichtig war/ist dem Dadantmaß nachzueifern.
    Hauptsächlich ging es mir um eine Arbeitserleichterung die nicht auf Kosten meiner körperlichen Kräfte geht.
    Mir kann doch niemand weismachen das er sich am Ende einer Kontrolle, z.B. noch daran erinnert, das beim 77. Rähmchen der Oberträger angebrochen und ob es oben oder unten ist.
    Wenn ich sechs Völker habe vielleicht noch aber dann wird es, jedenfalls in meiner Altersklasse schon eng, ohne Tagebuch.
    Gut, gut, es gibt bestimmt solche Genies unter uns, ich bin es nicht!
    Mir soll Imkern Spaß machen und ich will mit möglichst wenig Zeit- und Arbeitsaufwand, meinem Vergnügen nachgehen.
    Wenn dann auch öfter eine gute Ernte dabei heraus kommt, nähert sich der Tag umso schneller, an dem sich mein finanzieller Einsatz amortisiert hat
    Das Argument das viele Großimker mit Dadant arbeiten wegen der Buckfast usw. zieht bei mir nicht, alle Rassen auf meinen Ständen bauen wunderbar aus und kommen mit dem Maß sehr gut zurecht, vielleicht sind sie ja froh das sie keine Kletterwaben und alle möglichen Umwege brauchen, so sind sie gleich bei Mutti im Wohnzimmer.
    Und finanziell sind die Segeberger, wenn auch auslaufendes Maß, wie hier schon behauptet wird, auch als Einzelteile immer noch günstig, und lassen sich, jedenfalls hier im Norden, auch gebraucht noch gut verkaufen.
    Ich habe von ca.100 Stück nicht eine 1,0 Zarge mehr, beinahe alle zusammen verkauft, nach Oberbayern, war der Kollege nicht aufgeklärt?
    Franz Xaver, was ist da los bei euch?
    Ein Gutes hatte es doch, er brauchte keine Einfuhrsteuer in Bayern bezahlen, altertümliche Gegenstände fallen nicht mehr unter die Steuer!


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret

  • Hallo, bisy,
    ich wollte auch nicht "klugscheißen", sondern hab nur mal fix genau nachgerechnet, weil mir 0,2 qm doch sehr viel vorkam.
    Ich frage mich halt schon seit langer Zeit, wie ein "unbegrenzter" Brutraum aus Bienensicht zu definieren ist.
    Eben die gesamte Fläche, ob nun auf einer, zwei oder drei Zargen, oder "Fläche am Stück" in einem Brutraum.
    Die Bienen kommen letztendlich mit allem irgendwie klar, aber was wäre das biologische Optimum?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • bisy schrieb:

    Das Argument das viele Großimker mit Dadant arbeiten wegen der Buckfast usw. zieht bei mir nicht, alle Rassen auf meinen Ständen bauen wunderbar aus und kommen mit dem Maß sehr gut zurecht Ich habe von ca.100 Stück nicht eine 1,0 Zarge mehr, beinahe alle zusammen verkauft, nach Oberbayern, war der Kollege nicht aufgeklärt?
    Franz Xaver, was ist da los bei euch?
    Margret


    Hallo Margret,
    warum könnten wir nicht in einem Gartenforum über Rosen schreiben, da hätten wir viel weniger Reibungspunkte als in der Imkerei, trotzdem muß ich mich mit dir "aneinanderreiben".
    Eingangs muß ich feststellen, für mich persönlich gibt es keine (noch) keine Idealbeute, bin mit allem, was ich bisher habe, nicht unbedingt zufrieden.
    Wenn du den Unterschied zwischen Buckfast und Carnica nicht kennst, dann hast du wahrscheinlich schon so ein Rassengemisch, wie du ja manchmal schon geschrieben hast, dass es keine Unterschiede mehr gibt.
    Eine Carnica ist nicht so volksstark wie eine Buckfast - Bienenwissenschaftler haben das so geschrieben und auch ausgezählt. Eine Buckfast ist schwarmträger, zumindestestens leichter schwarmlenkbar als eine Carnica. Die Carnica geht bei einer schlechten Tracht schnell im Gegensatz zur Buckfast aus der Brut, deshalb braucht die Buckfast in Bezug Fütterung mehr Aufmerksamkeit als die Canica. In einer Läppertracht ist die Carnica die Biene, die da mehr Honig bevorraten kann, die bessere Biene. Diese Aussagen werden von Bienenexperten getroffen, dass meine Wenigkeit das punktgenau auch so sieht, tut jetzt wenig zur Sache. Jetzt zur Praxis, wenn ich jetzt Schwarmkontrolle machem muß und bei der Carnica muß ich einfach schon bei einer einjährigen Königin schon Schwarmkontrolle machen, bei der einjährigen Buckfast musste ich das nicht, dann kann ich den ganzen Dadantbrutaum alle 8 Tage durchblättern, bei einem geteilten Brutraum genügt allemal die Kippkontrolle. Vorteil für den geteilten Brutraum. Dann muß ich immer ein gutes Gefühl beim Umgang mit dem Schied haben, gebe ich zuviel Platz mit meinem Schied, dann lagern die Bienen den Honig nicht in den Brutraum, besonders bei einer Massentracht wie beim Waldhonig, kann das passieren. Gebe ich zuwenig Platz, dann erhöhe ich die Schwarmgefahr und enge das Volk ein. Alte Waben entfernen, zumindestens zargenweise, wie im Frühjahr beim geteilten Brutraum, dass man die untere meistens nicht mehr besetzte Zarge auf einmal entfent, geht bei der Dadant mit dem "An den Rand rücken" der älteren Waben nicht mehr so einfach! Bei der Königinnenzucht ist einfach der zweigeteilte Brutraum von Vorteil. Besonders größe Züchter wie. z,B. bei uns in Bayern der Kober ist man fast gezwungen, noch dazu wenn man in der Zucht die Cloacke - Board Methode anwendet, auf den zweigeteilten Brutraum zu bleiben. Natürlich hat ein großer Brutraum mit den dann halbvollen Honigzargen auch Vorteile, ich muß bei weitem nicht so schwer heben, als der Imker, der mit Normalzargen imkert, beonders für Frauen erscheint mir das Dadantmaß geeigneter als eine Normalzargenimkerei, denn wenn ich bei DNM 5 Zargen hoch bin, was ja vorkommen kann, dann wird eine Frau schon Probleme haben, die obere Honigzarge zu entfernen, ich will aber hier nicht die Frauen diskriminieren, ist eben meine Meinung. Als der Dr. Liebig vor ca. 5 Jahren bei uns einen Vortrag hielt und der sagte die Dadantbeute sei für ihn keine ideale Beute, dachte ich mir noch, obwohl ich von ihm sehr viel halte, ist der Kerl arrogant in seinen Ansichten. Natürlich musste ich das selbst ausprobieren, nachdem ich doch jetzt schon einige Jahre die Dadantbeute selbst getestet habe, kann ich seine Aussagen nicht so von der Hand weisen. Deshalb würde ich mir auch keine "Kastraten" von 1 1/2 hohen Segebergern an den Stand stellen, da bleibe ich dann doch lieber bei DADANT, da bekomme ich wenigstens eine Anerkennung als Bioimker im Gegensatz zu den Styroporbeuten, wobei die wieder nach einem Jahrzehnt, wen bei den Holzbeuten in Freiaufstellung die ersten Zerfallserscheinungen auftreten, , der Deckel zwickt da schon mal, die hintere Abdeckung bei einem hohen Boden klemmt usw., da stehen die Segeberger noch da wie ne Eins. Beim Heben einer vollen Honigzarge geht der Vorteil eindeutig an die Segeberger.
    Wie gesagt, dass sind so meine Erfahrungen mit den Rassen und den beuten. Mit den Beuten habe ich die vollständig mich befriedigende Beute noch nicht gefunden.
    Ich bin jedenfalls immer noch auf der Suche nach der Idealbeute, zumindestens sind meine Erkenntnisse in Bezug Beuten soweit, das ich sagen kann, ich würde nie mit einer Trogbeute imkern wollen. Nicht viel Erkenntnis nach vielen Jahren Imkerei mit allen möglichen ausprobierten Varianten oder?
    Jetzt könnt Ihr loslegen und dem Niederbayern so richtig die Meinung sagen :D:D:D:D

  • Hallo, Franz Xaver,


    also mit Rosen, da könnte ich dir…….


    Zur Volksstärke gebe ich dir Recht, zur Aussage mit der Schwarmträgheit kann ich es nicht.
    Denn die Schwarmträgheit wird, wie du es beschrieben hast, auch mit dem Schied gesteuert.
    Das fällt jemandem der überwiegend mit Carnica arbeitet ganz schnell auf, wenn ihm auch eine einjährige Bucki – Königin abgeschwärmt ist.
    Ich konnte sie wieder einfangen, trotzdem hat sie es noch zweimal versucht.
    Es war mit Sicherheit mein Fehler!
    Es war auch eine bayrische Dame, jenes besagten Züchters und wollte wie ET „nach Hause“?!
    Ich habe auch noch Buckis von einem Züchter in der Nähe, die sich ganz anders verhalten, so hat es nicht unbedingt immer etwas mit der Rasse sondern eher etwas mit der Zuchtlinie zu tun.
    Mischlinge habe ich nicht, da waren sehr viele Züchter, sehr scharf drauf!
    Und man sollte als größten Schwachpunkt den/die Imker/in mit in Betracht ziehen!
    Die Arbeit mit meinen 1,5 Kastraten gefällt mir allemal besser, eine Kontrolle ist kein Auseinanderreißen, sondern ein Rücken von Waben, die ich nicht einmal Beiseitestellen muss.
    Ich behaupte dass in den großen Bruträumen eine bessere Harmonie herrscht!
    Da ich hier bei uns in der Gegend auf absehbare Zeit nie eine Anerkennung als Bioimkerei bekomme, gebe ich meinen Kunden lieber die Gewissheit dass meine Honigerzeugnisse die Qualität haben.
    Ich habe vor drei Wochen mit meinen Kunden eine Bioimkerei in unserem Nachbarbundesland besucht, wenn Bio mit mangelnder Hygiene einhergeht, bleibe ich lieber für immer ohne Zertifizierung.
    Und das ist meiner Kundschaft aufgefallen!
    Deine Behauptung mit einer großen Anzahl Honigzargen könnte ich Schwierigkeiten haben, entbehrt jeder Realität, ich hatte bis acht Zargen
    0,5 DN Dickwaben übereinander, und nicht einen Moment ein Problem damit!
    Na, Franz Xaver, so schlimm war es doch nicht, oder?


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret

  • Hallo Margret, Fritz,


    tatsächlich bin ich davon ausgegeangen das mit "Wabenmaß" das Rähmchenmaß gemeint ist. Da habe ich wohl nicht genau gelesen :oops: - sorry, tur mir leid für die Verwirrung. Übrigens ich habe nicht 10 sondern 12 Rähmchen in meinen Dadantbeuten...


    Franz Xaver, Du hast geschrieben das Carnicas nicht ganz so brutfreudig seien wie Buckis. Das mag sein, aber ich hatte auch mit Carnicas schon 11 Brutwaben im Brutraum, also alle sind wohl nicht so träge 8) Aber auch meine Buckis sind da unterschiedlich... Daher würde ich hierkeine Rassendiskussion einbringen, ich denke einfach das es in jeder Rasse einfach brutfreuduge und nicht ganz so brutfreudige Königinnen/Linien gibt.


    Gruß
    Franz