AS - Schwammtuch

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    In einem 10 Liter Eimer passen 10 Liter.
    Aber versuch mal den Eimer ohne kleckern zu bewegen.:wink:


    Aber worüber diskutieren wir überhaupt.:oops:


    -Uwe

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • Ich habe jetzt heute die dritte AS Schwammtuch Behandlung gemacht und nachdem ich ausgewaschene und getrocknete (nicht ausgewrungene) Schwammtücher benutze läuft alles gut. 2ml pro Zanderwabe -> 20ml pro Zarge, ... so schwer ist das ja nun wirklich nicht.
    Es rieselt, die Bienen sind nicht ausgezogen und die Königinnen leben noch.


    Scheint also doch idioten- oder zumindest anfängersicher zu sein.
    Danke nochmal für die Unterstützung.


    lg

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  • In einem 10 Liter Eimer passen 10 Liter.
    Aber versuch mal den Eimer ohne kleckern zu bewegen.:wink:


    Aber worüber diskutieren wir überhaupt.:oops:


    -Uwe


    Genau. Es war schon ganz schön frickelig, man muß langsam machen und vorsichtig, um diesen Fehler umzusetzen, sonst tropft es garantiert früher. Wer so dusselig ist, das im Unterschied zu 20 ml nicht zu bemerken oder nicht ablesen zu können, der sollte vielleicht keine Tiere betreuen? Nicht zu reden vom Verabreichen von Medikamenten an Kinder oder die Oma :lol:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • In einem 10 Liter Eimer passen 10 Liter.


    Nöö :-D


    Randvoll mit 10L Kies + randvoll mit Alkohol.
    Und dann paßt immer noch Wasser hinein - zwischen die Schnapsmoleküle.:daumen:


    Wenn schon zerpflücken...:cool:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • (Liebig-) Dispenser haben ihre Tücken, das musste ich indirekt erleben.


    Ein Kumpel lernt grad u.a. von mir die Imkerei (oder sagen wir besser: den bisher von mir erreichten Stand des Wissens und der Praxis)


    Ich entscheide die AS Termine mithilfe des "Varroa-wetters":
    http://www.am.rlp.de/Internet/…7393002c7003?OpenDocument


    Bei mir hat das immer Top geklappt, meine Tagesverdunstungsmengen lagen bei ca. 20-25 ml / Tag. BR=2 Flachzargen (FZ) + 1 FZ Verdunstungsraum. 85% AS.


    Bei dem Volk meines Kumpels (auch FZ) rauschten parallel in zwei Tagen ca. 100 ml durch - deutlich zu viel. Selbst meine zwei Stadtvölker, die sehr trocken und bis mittag sonnig stehen (Flachdach mit Dachpappe) hatten optimale Werte.


    ich verstehs nicht, ich vermute es liegt am Standort. Wind könnte eine Rolle spielen, denn meine Stände sind evtl. etwas windgeschützter.
    Sein Volk ist nicht ausgezogen, nichtmal vorgelagert haben sie.


    (übrigens scheint jedes Volk anders zu reagieren, manche lagern vor, manche überhaupt nicht, bei gleichen Bedingungen an einem Stand!)


    Ende vom Lied: seine Kö ist futsch, zum Glück hab ich die nachgeschaffte laufen sehen. Heute kontrollieren wir auf Eilage.
    Schade, er hat extra ne gute von der Belegstelle von mir bekommen :-(


    Diese Erfahrung lässt mich wieder anders über die Schwammtuchmethode denken.


    Einige Fragen stellen sich mir noch.
    Ist es besser, drei Tage (oder später sogar 10) die Völker mit niedriger Stockluft-Konzentration (also Tagesverdunstungsmengen) zu behandeln?
    Ist es besser einen Tag oder sogar nur einige Stunden zu behandeln?
    Was ist schonender, was wirksamer?


    Ich denke die Dispenser sind ein Versuch, die Stockluftkonzentration schonender anzuheben.
    Die Schwammtuchmethode hat den klaren Vorteil, dass man nicht überdosieren kann (sofern man es nicht will ;-). Durch den Einsatz gekühlter AS steigt die Konzentration auch nicht so schnell an.


    Übrigens sollte man m.W. in einem Dispenser keine gekühlte AS verwenden - denn durch die Erwärmung in der Flasche dehnt sich gekühlte AS stärker aus und es tritt mehr am Anfang der Behandlung aus.


    Bitte unterscheidet auch zwischen den beiden Begriffen Bienen- bzw. Völkerverluste.


    Viel Erfolg!

  • Moin, moin,


    Dispenser nicht ordentlich reingedrückt in die Halterung? Flasche oben undicht? Stand nicht in Waage? Tropfverschluss mit individualistischen Neigungen? Die Fragen sollten sich klären lassen.


    Bienen haben durch gezieltes lüften versucht, die Miefquelle zu entstinken? Hatte ich im letzten Jahr bei einem Volk, die haben da auf die Weise einen Nassenheider getuned... Sie konnten aber mit den Konsequenzen leben, einschließlich KÖ. Die unmündigen Kinder waren gestorben, die Milben auch...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Moin, moin,


    Dispenser nicht ordentlich reingedrückt in die Halterung? Flasche oben undicht? Stand nicht in Waage? Tropfverschluss mit individualistischen Neigungen? Die Fragen sollten sich klären lassen.


    ...


    Und genau deshalb kann ich nur das Schwammtuch für Anfänger und Fortgeschrittene empfehlen!

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Und genau deshalb kann ich nur das Schwammtuch für Anfänger und Fortgeschrittene empfehlen!

    Aber mir ist auch schonmal ein Schwammtuch umgefallen. :lol:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Aber mir ist auch schonmal ein Schwammtuch umgefallen. :lol:


    Henry, ich stelle dir die Frage:


    wie hast du das denn geschafft?


    und ich erwarte wieder feuchte, tränende Augen. Selbst schuld, deine Beiträge machen süchtig :-)


    Die obigen Fehlerquellen sind mir bewusst und wurden ausgeschalten. Dass die Flasche undicht ist, wage ich zu bezweifeln, werde ich aber nochmal überprüfen (lassen).


    Ausserdem haben die Liebigdispenser eine etwas vertiefte "Wanne" - die durch den flüssigen Säurestand den Bereich Flaschenöffnung / Tropfeinsatz verschliesst.
    drei "Dorne" halten die Flasche exakt in Position. Hier müsste man fehler machen wollen ...

  • Moin Frank,


    nö, Fehler machen wollen muss man nicht. Es genügt, sie vermeiden zu wollen. Wenn sich dann das Dochtpapier wirft und schüsselt, kann durchaus Unsicherheit aufkommen und schon sitzt die Flasche zu hoch. Wenn man dann noch was von gekühlter Säure irgendwo gelesen hat, und die Flasche für 3 Tage dosiert, rauscht das in 24 Stunden durch.


    Wir hatten hier unlängst die Frage von jemandem, dem das so ähnlich passiert war.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Clas,


    oben schrieb ich, dass man bei Dispensern KEINE gekühlte AS nehmen sollte, eben wegen des dann erhöhten / beschleunigten Ausdehnungsvolumens in der Flasche bei Erwärmung und infolgedessen ein schnelleres bzw. verstärktes Austreten der Säure. Diese Dispenser (Medflasche, Liebig ...) funktionieren immer mit Unterdruck im Vorratsbehälter!


    Selbiger muss komplett bzw. bis zum Anschlag auf die Verdunsterplatte gedrückt werden, auch wenns dann den Docht aussenrum hochdrückt. Den kann man aber schon im nächsten Moment mit den behandschuhten Fingern wieder flachdrücken / -streichen, weil die erste austretende Säure das Papier sofort im Bereich des Tropfeinsatzes erweicht.


    Die Flasche des Kumpels ist übrigens dicht und die neue Kö hat ein schönes Brutnest angelegt. Alles also soweit in Butter, Säure.


    Aber kommen wir wieder zum OnTopic


    Hat Henry die starken Erdstrahlen unberücksichtigt, dass ihm ein flach aufgelegtes Schwammtuch um- also hochgekippt ist? Oder meint er mit umgekippt einfach schlecht, verdorben, angefault und / oder schimmlig-gammlig geworden?


    Bei ersterem frage ich mich nach der Ausführung des Deckels, es sei denn die Erdstrahlen waren so stark, dass es den Deckel beim Umkippen hochgedrückt hat. Was aber weiter nicht schlimm wäre, denn eine nicht wirksame Einzelbehandlung mit dem Schwammtuch schadet ja auch nicht, wenn man die bis zur nächsten wirksamen Einzelbehandlung wirkenden Milben und deren dadurch angerichteten Schaden mal unberücksichtigt lässt.


    Auch frage ich mich in Zusammenhang mit dem Stichwort "gammlig": Wie kann man mit einer Imkerhose Schwammtücher waschen? Also wir waschen unsere Klamotten in der Waschmaschine.


    Wie sehen die Anschlüsse an seiner Hose aus? Muss da ein Heisswasseranschluss dran? Also will sagen, hat die Hose jetzt ne Heizung? Wenn ja, würde ja ein Kaltwasseranschluss reichen. Funzt die mit Erdstrahlenenergie und welche Programme sind am Hosenknopf einstellbar? Verdunstet das Abwasser komplett und wird in Space-Energie zurückverwandelt?


    Oder noch besser: Ist eine Umstellung auf Anreicherung der Energie auf die Tücher möglich? geht das bei allen Tücher-Farben? Beliebig wiederholbar?


    In diesem Sinne schönes Wochenende :-))

  • Pfreunte, Ihr gleitet ab!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder