Weiselzelle Ende Juli

  • Hallo zusammen,


    ich habe von meinem Nachbarn im Mai einen 3-Waben-Ableger mit einer '01 Königin bekommen. Er hat den Ableger gebildet, weil immer wieder Weisezellen angelegt wurden.
    Der Ableger hat sich bis heute sehr gut entwickelt (9 Zanderwaben) und die Königin ist sehr gut in der Eiablage.
    Allerdings wurden auch bei mir regelmäßig Weiselnäpfchen angelegt die ich ausgebrochen habe. Heute habe ich wieder eine bestiftete Weiselzelle gesichtet.
    Was kann nun alles passieren, wenn ich die Weiselzelle nicht ausbreche?
    Gerne würde ich die alte Königin austauschen, aber wenn in 14 Tagen keine Drohen mehr da sind die die neu geschlüpfte Königin begatten können?


    Hier ist Euer Rat gefragt!


    Im voraus besten Dank
    Peter


  • Hallo Peter,


    einen eindeutigen Rat kann ich Dir leider nicht geben, aber ich würde der Natur ihren Lauf lassen. Ich denke, dass mit der alten Königin irgend etwas nicht in Ordnung ist, die Bienen spüren so etwas sofort. Vermutlich geht ihr Spermienvorrat zu Ende, schließlich ist sie schon gut drei Jahre alt und geht auf das Ende ihrer Lebenserwartung zu.


    Natürlich könnte die neue Königin auch mangelhaft begattet werden oder gar auf einem der Begattungsflüge verloren gehen. Aber das Risiko scheint mir geringer zu sein als das, im Frühjahr mit einem drohnen- oder buckelbrütigen Volk dazustehen.


    Grüße


    Ulrich

  • wegen mangelnder drohnen würde ich mir in zwei drei wochen noch keine sorgen machen. drohnen gibt es dann immer noch genug. die Völker betreiben bei uns in der gegend immer noch drohnenaufzucht.

  • honigber schrieb:

    wegen mangelnder drohnen würde ich mir in zwei drei wochen noch keine sorgen machen. drohnen gibt es dann immer noch genug. die Völker betreiben bei uns in der gegend immer noch drohnenaufzucht.


    Die Frage ob es klappt dürfte mittlerweile seit fast einem Jahr beantwortet sein ;-)


    Grüße


    Ulrich