• Hallo Miteinander,
    Ich habe mir vor vielen Jahren eine Transportbox für meine Apideakästchen gekauft. Da ich bisher nur Standbegattung betrieb, kam diese nie in Einsatz, jetzt auf der Belegstelle ist diese doch sehr praktisch. Diese aus Holz, in zwei Etagen aufgeteilte, gelb gestrichene Box hat einen Tragegriff und bietet 8 Apideakästchen Platz. Diese werden so in die Holzbox gestellt, dass jedes Völkchen pro Etage in eine andere Richtung ausfliegt. Ich war mir sicher, diese einmal bei der Fa. Wienold gekauft habe, aber die jetzt eingeholte Auskunft bei dieser Firma war negativ. Wer kann mir helfen und weiß, welche Firma so eine Transport - und Aufstellkiste für Apideakästchen anbietet.

  • honigmayerhofer schrieb:

    Hallo Miteinander,
    Ich habe mir vor vielen Jahren eine Transportbox für meine Apideakästchen gekauft. Da ich bisher nur Standbegattung betrieb, kam diese nie in Einsatz, jetzt auf der Belegstelle ist diese doch sehr praktisch. Diese aus Holz, in zwei Etagen aufgeteilte, gelb gestrichene Box hat einen Tragegriff und bietet 8 Apideakästchen Platz. Diese werden so in die Holzbox gestellt, dass jedes Völkchen pro Etage in eine andere Richtung ausfliegt. Ich war mir sicher, diese einmal bei der Fa. Wienold gekauft habe, aber die jetzt eingeholte Auskunft bei dieser Firma war negativ. Wer kann mir helfen und weiß, welche Firma so eine Transport - und Aufstellkiste für Apideakästchen anbietet.


    Gesehen habe ich solche Transportboxen auch schon, aber mit einer Bezugsquelle kann ich leider nicht dienen.


    Allerdings haben die Apidea-Kästchen insbesondere bei heißem Wetter einen entscheidenden Nachteil: Die Belüftung ist zu schlecht. Ich habe meine deshalb mit einer mit Drahtgitter verschlossenen Öffnung am Boden versehen, um so einen Luftstrom durch das Kästchen zu ermöglichen.


    Auf die Belegstelle bringe ich die Kästchen in "Viererpaletten". Dazu habe ich mir einfach je zwei Sperrholzplatten zurechtgeschnitten und mit Randleisten versehen auf die jeweils vier Apideas -die Fluglöcher in die vier Richtungen- genau passen. Die untere Platte hat passend zu den Belüftungen in den Kästchen Öffnungen und steht auf zwei Holzleisten.


    Man stellt die Apideas auf die untere Platte, legt die obere Platte auf und verzurrt das ganze dann mit einem oder zwei Spanngurten -fertig ist die Begattungseinheit. Für den Transport kann man problemlos mehrere dieser Einheiten stapeln und dann mit einem großen Spanngurt sichern.


    Grüße


    Ulrich

  • Hallo Xaver!
    Der Ulrich schreibt u.a. die großen (!) Nachteile dieser Styroporeinheiten.
    Wenn der Hersteller die Fehler beseitigen könnte, dann müßte man zum Wohle von Bienenköniginen und Jungimkern nicht eine Anschaffung verneinen.
    Wenn jeder Imker den Zubehörbedarf immer erst optimieren muss, so sind derartige Artikel nicht empfehlenswert.
    Eine Leistungskönigin schlüpft in entsprechender Umgebung.
    Für die Masse - ohne Klasse - bin ich nicht. :wink: 
    Es ist also gut, wenn der "liebe Gott" die Entwicklung weiterbringt in dem er die Lieferadresse verlegt hat.
    Für die Bewertung einer Königin - und darauf kommt es an - ist eine solche kleine Einheit nicht geeignet. Deshalb muss diese Jungkönigin schon wieder eingeweiselt werden.
    Ob nun eine Königin "Gas gibt" oder nicht muss man schwierig herausfinden. Es geht ja nicht darum, dass diese Dame Eier legt.
    Herzliche Grüße
    Klaus Bäuerlein, Abenberg :D

    Herzliche Grüße aus Abenberg
    von Klaus Bäuerlein

  • Bäuerlein Klaus schrieb:

    Hallo Xaver!
    Der Ulrich schreibt u.a. die großen (!) Nachteile dieser Styroporeinheiten.
    Klaus Bäuerlein, Abenberg :D

    ´


    Hallo Klaus,


    ich habe nicht wegen der Apideakästchen gefragt, sondern wo ich die Transportkisten, in die man 8 Apideakästchen stellen kann, erwirbt. Mittlerweile habe ich auch schon eine Antwort erhalten und zwar bei Seip.
    Ich möchte dir absolut nicht abstreiten, dass der Schlupf einer Königin in einem Volk, bzw. Ableger, am besten ist, das hat auch schon Bruder Adam so geschrieben. Aber wenn ich auf die Belegstelle fahren muss, damit ich reinrassige Buckfastköniginnen erhalte, gibt es für mich außer dem 3 wabigen Apideakästchen keine Alternative. Falls man Angst haben sollte, dass dieser Raum zu wenig ist, kann man auch zwei Kästchen aufeinander stellen und die Bienen in diesen 6 Waben halten. Wenn du natürlich für mich eine bessere Lösung hast, und ich meine Königinnen noch unter besseren Bedingungen auf die Belegstelle bringen könnte, wäre ich dir sehr dankbar. Ich sah es schon als einen Fortschritt, nicht mehr das Einwabenkästchen zu verwenden, obwohl ich das sogar noch von Reinzüchtern schon auf Belegstellen sah.

  • Ulrich Mindrup schrieb:

    [Allerdings haben die Apidea-Kästchen insbesondere bei heißem Wetter einen entscheidenden Nachteil: Die Belüftung ist zu schlecht. Ich habe meine deshalb mit einer mit Drahtgitter verschlossenen Öffnung am Boden versehen, um so einen Luftstrom durch das Kästchen zu ermöglichen.


    Hallo Ulrich,
    Respekt, keine blöde Idee von dir, aber da kann man diese nach dem Umbau auch in die Transportbox geben, da ist mit Sicherheit auch eine gute Zirkulation, bedingt durch die darunter liegenden Latten.

  • Moin liebe Imker


    (endlich ist es wieder wie immer: Einer fragt, wie spät das iss und alle antworten, daß Uhren eigentlich veraltet sind ... :lol: )


    Also bei aller Liebe zu den neuen MWK, wenn's wirklich schnell gehen muß, sind die alten EWK's nicht zu schlagen. Auch wenn sie nicht bienengerecht sind und Nachteile über Nachteile haben. Der Vorteil ohne Bienenkontakt und ohne Risiko für die Königin die Situation beurteilen zu können, wiegt alles andere auf. Außerdem konnten sich die anderen systeme nicht in der Breite durchsetzten und EWK's gibt's halt auch genug.
    Darin zu überwintern war nicht die Anforderung und die Leistungsfähigkeit zu beurteilen auch nicht.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder


  • Ich weiß nicht, ob Du schon einmal auf einer Insel-Belegstelle gewesen bist. Da kann man nicht einfach mit dem Auto vorfahren; zum Teil sind sie nur recht mühsam zu erreichen. Zudem muß sichergestellt sein, dass keine fremden Drohnen eingeschleppt werden.


    Aus diesem Grund kann man nicht einfach Ablegereinheiten aufstellen.


    Ich denke, dass das Apidea-Kästchen einen recht guten Kompromiss darstellt.


    Grüße


    Ulrich

  • honigmayerhofer schrieb:


    Respekt, keine blöde Idee von dir, aber da kann man diese nach dem Umbau auch in die Transportbox geben, da ist mit Sicherheit auch eine gute Zirkulation, bedingt durch die darunter liegenden Latten.


    Die Idee ist ehrlich gesagt nicht "auf meinem Mist gewachsen". Den Tipp habe ich aus dem Buckfast-Report 1/04.


    Das ganze funktioniert recht einfach. Ich habe ein Eisen-Vierkantrohr, dass ich mit der Gasflamme erhitze und dann im Bereich der Vertiefung durch den Deckel drücke. Das Drahtgitter befestige ich dann mit Hilfe einer Heissklebepistole.


    Was die von Dir gesuchte Transportbox angeht, so hatte ich vermutet dass zumindest die oberen Kästchen direkt auf den unteren aufliegen würden.


    Grüße


    Ulrich


    P.S.: Zu welcher Belegstelle fährst Du?

  • Henry schrieb:


    Also bei aller Liebe zu den neuen MWK, wenn's wirklich schnell gehen muß, sind die alten EWK's nicht zu schlagen. Auch wenn sie nicht bienengerecht sind und Nachteile über Nachteile haben. Der Vorteil ohne Bienenkontakt und ohne Risiko für die Königin die Situation beurteilen zu können, wiegt alles andere auf. Außerdem konnten sich die anderen systeme nicht in der Breite durchsetzten und EWK's gibt's halt auch genug.
    Darin zu überwintern war nicht die Anforderung und die Leistungsfähigkeit zu beurteilen auch nicht.


    Dass sich die Mehrwabensysteme nicht durchgesetzt haben, dass kann man zumindest für die Buckfast-Belegstellen die ich kenne nicht sagen. Ich kann mich im Gegenteil nicht daran erinnern, dort noch die klassischen EWKs gesehen zu haben.


    Grüße


    Ulrich

  • Henry schrieb:

    Moin liebe Imker


    (endlich ist es wieder wie immer: Einer fragt, wie spät das iss und alle antworten, daß Uhren eigentlich veraltet sind ... :lol: )


    Moin Henry,
    was ist denn mit dir los, um diese Zeit hattest du ja noch nie Sprechstunde :lol::lol: Hat dich heute keiner vom Büroschlaf aufgeweckt und nach Hause geschickt :lol::lol::lol:

  • Moin Franz-Xaver,


    ich schlafe doch im Büro. Ich bin also ständig auf Arbeit oder eben zu Hause. :lol:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • honigmayerhofer schrieb:

    Aber wenn ich auf die Belegstelle fahren muss, damit ich reinrassige Buckfastköniginnen erhalte, gibt es für mich außer dem 3 wabigen Apideakästchen keine Alternative.


    Zitat

    Wenn du natürlich für mich eine bessere Lösung hast, und ich meine Königinnen noch unter besseren Bedingungen auf die Belegstelle bringen könnte, wäre ich dir sehr dankbar. Ich sah es schon als einen Fortschritt, nicht mehr das Einwabenkästchen zu verwenden, obwohl ich das sogar noch von Reinzüchtern schon auf Belegstellen sah.


    Hallo, Xare,


    Johann van den Bongard äußerte mir gegenüber die Ansicht, daß Miniplus eigentlich die kleinstmögliche vernünftige Begattungseinheit darstellt. Er ist nicht der erste erfahrene Buckfastzüchter, von dem ich das höre. Jedenfalls hat er gar nichts anderes mehr. Alles andere, auch Apidea, sei zu klein. Selbst Baltrum beschickt er trotz der dadurch bedingten Mehrkosten nur mit MP. Ich hoffe, ich verdrehe seine Aussagen hier nicht, aber ich erinnere mich, daß es vor allem darum ging, der Königin einigermaßen "natürliche" Bedingungen in der Einheit zu bieten. Mit einigen Einschränkungen kann man auch schon einen ersten Eindruck von den Eigenschaften erhalten.


    Ein weiterer Vorteil ist, glaube ich, daß z. B. die Holz-Miniplus von Wagner außenmaßkompatibel mit den Dadantkästen sind; du kannst also 4 MP unter einen Dadant-Deckel packen. Praktische Erfahrungen fehlen mir da aber; da müßtest Du mal bei Wagner anrufen.


    Viele Grüße und ein gutes Begattungsergebnis,


    Johannes


    PS: Ist das eigentlich der Varroatoleranzdurchgang, zu dem Du auf den Hausberg reist?

  • Johannes Haller schrieb:

    Hallo, Xare,


    Johann van den Bongard äußerte mir gegenüber die Ansicht, daß Miniplus eigentlich die kleinstmögliche vernünftige Begattungseinheit darstellt. Er ist nicht der erste erfahrene Buckfastzüchter, von dem ich das höre. Jedenfalls hat er gar nichts anderes mehr. PS: Ist das eigentlich der Varroatoleranzdurchgang, zu dem Du auf den Hausberg reist?


    Hallo Johannes, Hallo Miteinander,
    leider ist das Thema zu oberflächlich bisher abgehändelt werden. Wenn der Herr Johann van den Bongard nur mit Mini Plus arbeitet, kann ich das, da er den 3 oder 4 fachen höheren Preis für eine Königin als andere Buckfastzüchter nimmt, schon verstehen. (Obwohl ich auch schon als Käufer angemeldet bin). Für dieses Geld muss man sich auch etwas einfallen lassen. Wenn ich als "Kleinimker" mit bis 15 -20 Völkern eine Zuchtserie ansetze, habe ich vielleicht dann 20 - 25 Königinnen zur Verfügung. Z.B. sollte jedes Wirtschaftsvolk einen Ableger oder einen Kunstschwarm ergeben, auch gibt es inmmer wieder ein Volk das umgeweiselt werden muss. Das h. wenn ich von der Belegstelle zurückkomme, kommt der Großteil der Königinnen gleich aus den Kästen, die anderen kann ich ja verkaufen oder ich stelle 2 oder 3 Apideakästchen aufeinender, wenn sie noch ein wenig auf einen Verkauf warten müssen. Die Königinnen sind bei guter Planung höchstens zwei Wochen in den Kästchen, da wird doch der Platz reichen, wenn diese nätürlich da monatelang verharren müssen, ist das nicht mehr zu tolerieren. Außerdem wie soll ich 2o oder 25 Miniplus mit je 7 Rähmchen zu 1/4 Dadantmaß als Kleinimker befüllen und zugleich Ableger erstellen? Bringe ich 20 - 25 Miniplus in ein normales Auto oder brauche ich da schon einen Kombi? Ich glaube, wir müssen das etwas detailierter betrachten und uns überlegen, ob das Miniplus auch für einen Kleinimker sinnvoll ist.
    In die Reihen der Varroatoleranzzüchter will ich mich wirklich noch nicht einreihen, ich bin erst einmal froh, wenn ich meine komplette Imkerei auf Buckfast umgestellt habe.