• Hallo miteinander.Hab die Thymiangeschichte von "Glas" gelesen drei Beiträge unter mir.
    Fand s schade,dass ihr ihn zum Teil so auseinandergenommen habt.
    Da hat jemand ne Erfahrung und will sie weitergeben und was passiert?
    Ist der Junge vieleicht Thymianteegrosshänder?Oder hat er etwa Aktien im Bereich Pfefferminzöl?Glaub ich nicht.Der wollt euch nur einen Tip geben.Das Argument schon versucht zählt auch nicht Leute.Manchmal liegt der Erfolg im Detail.Vieleicht beschäftigen sich die Bienen mit einem Papiertaschentuch intensiver als mit einem Bierdeckel.(Bin ich überzeugt)
    Zudem hat er mit dem Bienenwohl voll recht.Überall früher als totbringendes Zeug verurteilt und jetzt doch oft Mittel der Wahl.Auch ich manchmal :D .
    Ich probiere es jetzt einfach auch nochmal.Und geb die wenigen Euros
    für nen Thymiantee einfach mal aus.Bekommens meine Mädels übern Winter nicht auf die Bronchen.
    Achso liebe Beitragleistende und Kritiker.Ihr redet doch öfters mal aneinander vorbei in euren Beiträgen.Also zuerst lesen dann denken dann schreiben. :lol: 
    Vielen Dank Glas für deine Mühe.
    Jürgen der mit den Bienen tanzt.

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, jojobiene,


    bevor du uns Nichtbeachtung und Niedermache vorwirfst solltest du dich mit der Thematik befassen.
    Es mag vielleicht spannend sein wenn ein Hobbyimker, der Honig für seinen Eigenbedarf benötigt, diesen gerne mit Thymian- oder Pfefferminzaroma hat.
    Für, in den Verkauf zu bringenden Honig gelten andere Regeln!
    Thymian und Minze enthalten flüchtige Öle die mit dem Wachs eine zähe oberflächliche Verbindung eingehen.
    Wenn ich nur annehme, das die Behandlung in der Honigraumfreien Zeit stattfindet, gelangt dann trotzdem danach noch genug Öl in den Honig um den Geschmack zu beeinträchtigen, zumal beide Geschmacks- und Geruchsrichtungen sehr intensiv sind.
    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Thymianhonig.
    Den bekommt man sonst nur auf Kreta, mir ist nicht bekannt ob es da eine Honigverordnung gibt.
    Und bitte, beherzige deine Ratschläge auch selbst!


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret

  • Nur so ganz nebenbei,


    wir haben hier in Leipzig einen BIO-Laden, der verkauft Thymianhonig aus eigener Imkerei.


    Den Rest kann man sich denken ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo, Henry,


    es gibt ja auch Fenchelhonig, aber die Blüte wird nicht angeflogen!
    Ich habe auch Ingwerhonig, wie die wohl an die Wurzel kommen?


    Margret

  • Hallo bisy,


    Ja, kann man denn auch Fenchelsirup und Ingwergelee gegen die Varroa anwenden?


    Wird man wohl träufeln müssen, steht sonst zu lange im Nassenheider. :lol:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hey Margret!
    Dein erster Beitrag war ja schon mal ein guter Anfang für einen guten Meinungsaustausch.Der Rest naja :lol:
    Es geht mir halt eigentlich nur darum,dass der eine oder andre sich gar nicht mehr traut mal was zur Diskussion zu stellen.Deine Argument wären zum Beispiel ne echt Alternative als so manch anderer Spruch den ich oft nicht lustig finde im Forum. :evil: 
    Nun ernsthaft zu Dir.
    In Anbetracht von den vielfach verwendeten Gel Thymolpräparaten (und die stinken erst) wachsgängigem Perizin,wohlriechendem aber riechendem Bienenwohl und anderem Dingen dingen.
    Glaub ich dann doch ,dass mir 20 Tropfen Pfefferminzöl am Bodenbrett und 2-3 Löffel Thymiantee im Herbst.Meinen Honig im nächsten Jahr nicht verderben werden.Übrigens Tee dem Winterfutter beizumischen war früher üblich.Weiss bloss nicht mehr welchen.
    Achso natürlich beherzige ich meine Ratschläge auch selbst. :lol: 
    Ehrensache.


    Jürgen

  • Hallo, Jürgen,


    es ist kein Versuch zu dumm, um ihn nicht zu probieren, aber dann für sich selbst.
    Die Behauptung, mit seiner Methode sei eine sichere Behandlung möglich, ist gefährlich.
    Glaub mir, jeder von uns hat seine Versuche hinter sich, mit Erfolg vielleicht, oft jedoch mit viel Lehrgeld bezahlt.
    In den langen Jahren mit der Varroa gibt es sehr wenig das noch nicht probiert wurde.
    Auch ich zähle zu den Aspiranten die, die Veraschungsmethode*, nach Rudolf Steiner angewandt haben, wenn du mich fragst, glaube ich sogar mit Erfolg!
    Oder war der Varroenbefall nicht so stark in dem Jahr?
    Und ich glaube unser, von mir sehr geschätzter Lothar, hat oder hätte er vielleicht….?
    Ein Schelm, wer was Böses dabei denkt!
    Ja mit dem Thymian sehe ich bei 2-3 Löffeln Tee auch kein Problem, er ist verdauungsfördernd, entzündungshemmend und in den alten Kräuterbüchern schreibt man, soll er auch gegen Schüchternheit gut sein, aber auch gegen Schwindelgefühle und Alpträume.
    Also immer auch einige Schlückchen selber trinken oder aufbewahren!
    Du weist ja nicht was kommt?
    Und nun zu dem japanischen Heilöl, eine gute Sache, ich habe einmal eine Holzschüssel benutzt um zu inhalieren, das ist Jahre her, aber ich könnte es heute noch einmal tun, ohne einen Tropfen Öl Hineinzugeben.
    Nun, ich gebe auch Tee in das Winterfutter, nach der Rezeptur von Steiner/Thun, habe in all den Jahren über Winter, ein Volk, durch Ruhr verloren, aber in dem Jahr keinen Tee gegeben, weil man mir sagte es sei Spinnkram?
    Ja, wenn einige Kollegen hier im Forum manchmal etwas hochmütig antworten, dann liegt es daran das sie Humormässig, zeitweise schon etwas abgeklärter Reagieren, um ihren Kummerfalten nicht noch Lachfalten hinzuzufügen.
    Deshalb hat Hartmut auch die „nicht alltäglichen Betriebsweisen“ eröffnet, damit sich auch die Spaßvögel unter uns, austoben können!
    Das ernsthafte Thema und die Situation lässt aber keinen Platz für einen Spass!


    * ohne zweites > r <


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret

  • Hallo Margret


    Wer hat dir gesagt das die Fenchelblüte nicht angeflogen wird ?? Ich bin viele Jahre in den Fenchel gewandert und je nach Temperatur und Feuchtigkeit gab es recht brauchbare Ernten. Leider hat man den Bauern in diesem Jahr mit den Preisen vom Abnehmern so unter druck gesetzt das er das Feld umgepfügt hat--- und schon ist es Essig mit Fenchelhonig


    Mit imkerlichen Grüßen Reinhard

  • Liebe Margret
    Ich hab schon verstanden.
    Wenn man halt von was begeistert ist,denkt man die ganze Welt muss es wissen.Es gibt halt auch nichts sooooh umwerfend neues bei unseren Bienen.Zum Glück.
    Ich bin halt überzeugt,dass innovation einen immer weiterbringt.
    Bin halt auch manchmal traurig wenn ich auf Bienen.de gehe und es nichts neues gibt.Es macht mir halt auch jedes Jahr Kummer.Dieses Jahr tolle Völker ,da ist die Milbe meist auch nicht weit.
    Ich wünsche dir eine gute Zeit.
    Ich denke das Thema Thymiantee ist erstmal ausgiebig diskutiert.


    Grüsse vom Bodensee
    Jürgen

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Reinhard,


    du hast die Problematik schon selbst erklärt.
    Da es wahrscheinlich wohl kaum noch einen deutschen Imker gibt, der Fenchelhonig produziert, ist auch die Gewissheit nicht mehr gegeben ob er rein ist.
    Ein paar Tropfen Fenchelöl haben den selben Erfolg, sowohl im Geruch wie in der Wirkung und seit das Filtern erlaubt ist, erklär du mir einmal wo der Honig herkommt.


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen.


    Margret

  • Hallo Imker


    Ein Imker schickte mir am 18.07. etwas,
    will aber unbekannt bleiben.
    Nach Absprache mit diesem Imker darf Ich es
    Veröffentlichen.


    BIENENTEE-TEEMISCHUNG


    für die Herbstauffütterung und gleichzeitiger Dezimierung
    der Varroamilbe


    2 Teile Johanniskraut
    2 Teile Kamille
    2 Teile Pfefferminze
    4 Teile Thymian
    2 Teile Wermut


    Für die Bienenteezubereitung verwenden wir die oben
    genannten Kräuter und mischen alle Komponenten
    zusammen.Von dieser Mischung nehmen wir 3-4
    gehäufte Teelöffel, 1 Liter siedendes Wasser und
    lassen die Kräuter 10 Minuten ziehen.
    Das abgeseihte TEE-Konzentrat wird mit 10 Liter
    Zuckerwasser (1:1) vermengt und verfüttert.
    Dieses Futter hat eine stimulierende Wirkung auf alle
    Bienen und die Aktivität wird angeregt .Der starke
    Pflanzenduft behagt anscheinend den Varroa Milben
    nicht-denn nach der ersten Fütterung finden wir
    eine grosse Anzahl der Milben auf der Unterlage.



    Konrad

  • Hallo GLAS,


    vor Jahren hatten wir ja schon mal einen Beitrag über eine "Fütterung" mit Steinklee-Tee im Frühjahr. Dieses Rezept klingt auch interessant. Weisst du Einzelheiten z.B.


    - wann ist der Abfall festzustellen?
    - sind es dunkle oder helle Milben die abfallen?


    Das liesse Rückschlüsse auf die Wirkungsweise zu. Eine schonende Unterstütztung zu der üblichen Behandlungsmethode könnte es auf alle Fälle sein.


    Eine Frage hab ich gerade noch, ist bei "Teilen" Gewichtsanteile oder Raumanteile gemeint (wahrscheinlich Gewicht, oder) ?

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hallo Rainer


    Steinklee hab Ich schon mal gehört, kann Dir aber darüber nichts
    sagen.Riesenhonigklee-Absud praktiziert Herr Dr. Rudolf
    Moosbeckhofer vom Bieneninstitut aus Wien mit dem Ich öfters
    im Kontakt bin.
    Tee wird in Gewichtsanteilen gemessen.


    Konrad

  • Hallo,


    ich habe mich, sorry, etwas missverständlich ausgedrückt. Meine Fragen bezogen sich schon auf das von dir genannte Rezept. Kannst du dazu etwas sagen?


    Beim Steinklee fallen die Milben erst nach einiger Zeit ab. Die Theorie besagt, dass die Larven auch mit dem Tee gefüttert werden und dann nach Schlupf die toten Milben aus den Zellen fallen, da sie an der Larve genuckelt haben, die mit dem Cumarin-haltigen Tee gefüttert wurde -> Exitus.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space