Binenstich als Heilmittel? Akupunktur?

  • Ein Gruß an Alle!


    Habe mal gelesen, gehört daß mal bei Reuma, oder anderen Krankheiten Binenstich als Heilmittel verwenden kann?


    Mit freundlichen Grüssen


    Bastian

  • Hallo verehrten Bienenfreunde...


    Habe mal gelesen das ein Chinese der vorher drogenabhängig war nach einem Bienenstich kein Bedarf an der Einnahme derselben hatte. Gestochen wurde er in einer Therapiegruppe die mit Bienen gearbeitet hat. Nach dieser Erfahrung ist er selber Imker geworden. Jetzt, jedes mal wenn das Verlangen nach Drogen zurückkommt lässt er sich vor 5-6 Bienen Stechen und das Verlangen verschwindet.


    Finde ich bemerkenswert.


    gruß reuf ...

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen (altes deutsches Sprichwort)

  • Moin Imkers,


    ich guck so am WE zu den Bienen, da guckt eine in mein Auge. Und sticht in den Tränensack etwa 1cm unter die Lidkante. Vielleicht hat die mein Blick provoziert. Ich weiß nicht. Sofort hatte ich allerdings das Verlangen nach Drogen, nämlich Lisino. Ich bin sofort zum Drogenschrank gerannt und hab' mir eine Volle Dosis eingepfiffen. Voll auf Magen. Und das ergebnis war; ich konnte sehend auf beiden Augen heimfahren. Und auch am nächsten Morgen war die Schwellung (am Auge) nicht wesentlich.


    Einen Nachteil hat es allerdings; so wird das nichts mit einem Tollen Foto für die Bienestichseite. Leider.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin Imkers,


    ich gebe jedem der will Stiche meiner Bienen. Und es gibt einige die wollen. Eine etwa wöchentliche Wiederholung über 10-12 stechende Behandlungen und die Beschwerden bleiben nachhaltig aus. Zumindest sagen das die Leute. Die "Patienten" kommen dann erst Jahre später wieder und lassen sich die nächste Runde verpassen. Genau jetzt ist die Zeit dafür. Es wird langsam wieder kälter und wer jetzt noch das Sommerbett drauf hat, friert nachts schon mal. Das gibt dann Gicht in den Füßen und Knieen und Nackenschmerzen aller Art. Genau dagegen helfen die Stiche.


    Es gibt nichts Schöneres als das wohlige Gefühl einer Stichkette von Schulter zu Schulter. Das ist Entspannung pur. Das brennt nicht wie blöde, wie das die Pfeffersachen in den ABCDEFG-Pflastern machen, sondern das wärmt und entzündungshemmt.


    Nur um die Bienen ist es schade. :cry: Wer weiß, ob die das tröstet, daß sie wie Babe den Bossen als Medizin gedient haben.


    PS: Gibt es nicht doch eine Möglichkeit, die Biene nach dem Stich am Leben zu lassen? Ich habe die mal nicht abfliegen lassen und den Stachel sofort direkt über der Haut abgeschnitten. Ob sie's überlebt hat, weiß ich natürlich nicht, aber der Stachel war nacher nicht mehr zu ziehen und hat wunderschön geeitert. Hat jemand das mal mit Metallgewebe versucht? Also durchstechen lassen und dann Biene und Stachel so zu ziehen, daß Biene und Stachel beisammen bleiben.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hi Henry,


    Zitat

    friert nachts schon mal. Das gibt dann Gicht in den Füßen


    Nicht so ganz.
    Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit und kommt vom guten Essen und Trinken, vor allem wenn Du zu eiweißreich futterst. :wink: 
    Auf "gebildet" heißt sie Urikopathie, früher sagte man schlicht "Zipperlein" dazu.
    Aber man kann ja nicht alles wissen.
    @Stiche
    Man kann die Bienen durch eine hauchdünne Gitterfolie, die man zwischen Bienenhinterteil und Haut des zu Stechenden auflegt, stechen lassen. Die Biene pickst dann da durch, der Stachelapparat dringt aber nicht so tief ein, dass er stecken bleiben könnte. Und da sich die Folie nicht wie menschliche Haut verhält und zusammenzieht, kann lieb Immlein seine wertvolle Apparatur unverletzt wieder einpacken.
    Wo es die Dinger gibt, weiss ich nicht.
    Bei OBI nicht.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Na sacht ma!


    was'n das schon wieder? Welcher meiner Sätze verleitet Euch denn zur Annahme ich täte den Rainfarn rainziehn?


    Michael : Das mit der Gicht weiß ich leider, weil das unsere Papageien auch haben können. Ich weiß aber, daß Gicht bei bei kalten Füßen besonders unangenehm ist und daß alle die zu mir kommen, wegen entzündeter Knie und Schultern usw. immer über Gicht klagen. In Sachsen allerding "reißen" genannt. Ob das nun richtige Gicht ist weiß ich natürlich nicht. Weg geht's jedenfalls. Also wird es wohl was anderes sein.


    Überlebt die Biene den Stich wirklich oder sieht die nach dem Stich nur unverletzt aus? Wie muß man die festhalten, damit sie wirklich unverletzt überlebt? Die übliche Methode ist recht brutal. Man greift mit einer gewinkelten Pinzette zwischen Brust und Hinterteil und fängt die Bienen so direkt am Flugloch weg. Und so setzt man die auch an. Anschließend reißt man die Biene ab und tötet sie sinnvollerweise sofort. Und dann entfernt man den Stachel, nach der gewünschten Einpumpzeit.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,


    die Leute, die zu mir kommen und sich "pieksen" lassen, haben meist degenerative Gelenkerankungen, sprich Arthrose.
    Durch den Stich der Biene sieht sich der Körper veranlasst, örtlich eine stärkere Durchblutung und Überwärmung einzuleiten.
    Auch werden körpereigene "Schmerzkiller" aktiviert, die dann kurzzeitig für Linderung sorgen.
    Der Bienengiftpapst Dr. Stangaciu zeigte mal auf einer Veranstaltung hier bei uns, wie er das handhabt:
    Er nimmt die Biene mit zwei Fingern am Brustpanzer, so, dass das stachelige Ende frei schwingen kann, legt mit der anderen Hand seine Folie auf die zu bepieksende Stelle und drückt die Biene mit dem Hinterteil auf die Folie.
    Diese fliegt dann nach getaner Arbeit zurück in den Bau, fertig.
    Und weder am Patienten noch auf der Folie war ein Stachelapparat zurück geblieben.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hab vor einem Jahr auch fürchterlich an der Gicht zu leiden gehabt.Die Gicht merktst du an der berühmten Gichtzehe. Da wird immer auf dem rechten Fuss die grosse Zehe (eigenartigerweise) geschwollen und tut sauweh. Die wird so geschwollen, dass du in keinen Schuh mehr reinkommst. Diese Schmerzen wünsch ich keinem.
    Da ich selber Imker bin hab ich meinen Arzt(Rheumatologe) bezüglich Bienenstiche und Gicht gefragt und der hat gesagt - Bienenstiche helfen nicht.
    Was mir geholfen hat, war auch keine Diät (weniger Schweinsbraten) sondern einfach weniger oder keinen Alkohol.
    Seitdem ich jetzt keinen Alk mehr trinke, gehts mir total gut und dies ohne Tabletten.
    Hatte aber mal einen Honigkunden, der war an MS.(Multiplesklerose) erkrankt und hat eine Bienenstichtherapie gemacht.
    Hat ihm gut geholfen. Hat nach 3 Monaten kein Kortison mehr benötigt, musste aber abbrechen wegen anderer Veränderung seiner Blutwerte.


    Fazit: Nichts mehr saufen und ihr habt keine Gicht!


    Kneipp:Saufen wollen sie alle aber sterben will keiner


    mfg.
    happybee

  • Griaß Eich God allemiteinander,
    möcht grad mal das Thema MS nochmal aufgreifen, weil in der letzten Zeit hier öfters Berichte in den Medien kamen.
    Michael , hier könntest Du bestimmt was dazu sagen.
    Du mußt ja nicht direkt aus dem "Nähkästchen" plaudern.
    Es würd uns schon genügen, ob da wirklich was dran ist, so wie die Erfolge in der Presse dargestellt werden.


    Wir wollen ja keine Ärzte werden, aber mal einen Tipp geben, natürlich nach ärztlicher Absprache, müßte doch o.k. sein oder?


    Manukahonig und Magengeschwür, da kann ich in meinem Bekanntenkreis gleich ein dutzend Fälle aufsagen, denen das geholfen hat.


    Michael , kannst Du auch was zu jelly-bush Honig sagen. Wird der in Krankenhäusern eingesetzt?


    Liebe Grüße Simmerl

  • Hallo Simon,


    persönlich kenne ich nur Salben und mit Salben getränkte Wundauflagen, in denen Honig verarbeitet ist.
    Welcher genau, steht - wenigstens auf den unsrigen (sie kommen aus F.) nicht drauf.
    Dass sie helfen, steht vollkommen ausser Zweifel.
    Ich persönlich habe in der Notfallmedizin recht wenig damit zu tun, jedoch weiss ich, dass sie bei chronischen, infizierten Wunden und Gangränen mit sehr guten Ergebnissen eingesetzt werden.
    Es ist ja nichts anderes als das "Wiederentdecken" uralter Heilmethoden, die durch die sog. moderne Wissenschaft verloren gegangen sind.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-