Futter für Ableger

  • Habe heute einen Ableger aus 4 Brutwaben, begattete Königin und Bienen bekommen. Kann ich mit Apifonda fütter? Kann ich das Apifonda auf den Zargenboden stellen oder muss das Futter grundsätzlich nach oben?

  • Hallo, AC,
    ich würde flüssig füttern und zwar in kleinen Portionen von oben.Die Flüssigfütterung regt den Bautrieb an.
    Schöne Grüße von Petra

  • Hallo AC!


    Da kann ich ihr nur recht geben. Als ich letztes Jahr 50 Ableger gebildet habe, habe ich auch einigen Flüssigfutter gegeben.


    Es kommt ja auch immer auf die Tracht an, die du in deiner Umgebung hast und wie zeitig du sie bildest.


    Bei uns blühen jetzt z.B. schon einige Rosengewächse und die Linde fängt bald an.


    Ich glaube wenn ich merken würde das meine Hauptvölker Nektar rein holen und der Ableger stark genug gebildet wurde, dann fütter ich ihn gar nicht.


    Zu mindest jetzt noch nicht. Manchmal bilde ich noch im Juli Ableger und setze dann natürlich eine begatte Königin hinzu. Dann fütter ich sie auch aber ganz langsam 1 Liter pro Woche!

  • Hallo,


    füttern der Ableger bei Tracht ist unsinnig und weg geworfenes Geld.
    Setzt eine starke Tracht ein und man hat Zuckerwasser geben kann der Honig nicht entnommen werden.
    Meine Ableger brauchte ich bist jetzt nicht zufüttern außer den Begattungskästchen, haben keine Ableger bis jetzt Kunstfutter erhalten.
    Der ganze Mai und teils Juni war sehr Trachtreich warum soll man da noch Füttern?

  • Genau so sehe ich das auch wenn man sieht das Tracht rein kommt ist es völlige Geldverschwendung.
    Ich habe letztes Jahr 20 3 Wabenableger gemacht! ca 80% davon nicht gefüttert und sie sind dieses Jahr Vollvölker! 20% habe ich gefüttert, aber auch nur weil es zu spät war oder keine Tracht rein kam. Wenn ich überhaupt füttern würde dann Futterteig. Jetzt nicht falsch verstehen, wenn du meinst das Volk schafft es nicht ist das auch eine gute Möglichkeit es kurz zu verstärken.
    Flüssigfuttter nur wenn wirklich nichts rein kommt und das Volk schnell in Gang kommen muß


    Lieben Gruß und alles Liebe euren Bienen :)

  • Hallo, AC,


    AC schrieb:

    Kann ich das Apifonda auf den Zargenboden stellen oder muss das Futter grundsätzlich nach oben?

    Es geht prinzipiell beides. In jedem Fall gut verpacken und nur einen kleinen Schlitz freilassen, damit der Teig nicht hart wird. Der Beutenboden hat aber als Platz den Nachteil, daß dort Wespen angelockt werden, und bei den Jungvölkern ist die Fluglochwache oft noch nicht stark genug. Ich hatte dieses Problem im letzten Jahr (mangels Futterzargen). Die Wespen hatten zuletzt die ganze Teigtüte verkotet. Um diese Zeit sollte es aber noch nicht so viele Wespen geben.


    Die Meinung, daß bei Tracht eine Flüssigfütterung Verschwendung sei, teile ich nicht. Ich bin da Petras Meinung; 1:1-Lösung ist Futterteig in der Anregung des Bautriebs weit überlegen. Trotz Robinientracht kam mein kleiner Schwarm baumäßig nicht in die Gänge. Mit beginnender Flüssigfütterung kapierten sie dann sofort, was sie zu tun hatten. Ich vermute, es hängt mit einem Mangel an Flugbienen zusammen, daß der Stimulus von außen nicht reicht. Die Futtertasche mit der 1:1-Lösung steht ja auch den nicht sammelnden Stockbienen offen. Aber, wie Erwin immer wieder schreibt: "der dünnflüssige Futterstrom darf nicht abreißen!" (Oder?)


    Viele Grüße, Johannes

  • Er redet von einem Brutableger und ich bin nicht der Meinung das der Futter braucht! Wofür erst mal hat er doch die vier Brutwaben und ich denke auch eine Futterwabe.
    Hat er dann noch Leerwaben zur Erweiterung zu Verfügung ist es Ideal! Hat er es nicht und gibt Mittelwände hinzu wird es so ein Volk auf jeden Fall schaffen zu dieser Zeit ohne Futter aus zukommen ( Tracht muß da sein )!
    Mein Schwarm hat die Mittelwände in 2 Wochen ausgebaut und die Alte hat schon angefangen zu stiften!
    Außerdem kann er dann vielleicht noch ein bißchen Tracht absahnen :wink:

  • Hallo,


    wenn ich Ableger erstelle bekommen diese auch Futterwaben das man am Anfang gar nicht erst füttern muss, die erstellten Ableger die ich vor ca 3 Wochen gemacht haben waren stark verhonigt da werde ich nicht noch kräftig Futter geben das ich die Waben vor Überbau nicht rausbekomme.
    Ich erstelle Ableger die stark genug sind und sich allein versorgen können. Zu 95% sind meine Ableger verhonigt wer füttern will der soll es, ob das bei einer Tracht wirtschaftlich ist wenn man davon lebt bezweifle ich aber sehr stark, ein Imkerfreund von mir der von den Bienen lebt hält das für unnötig und für unwirtschaftlich, er holt überzähliche Honigwaben noch raus. Ich kann von Ableger keinen Honig entnehmen der mit Zuckerwasser oder Apifonda gefüttert wurde.
    Ich bekomme auch meine Ableger bis zum Herbst auf Einfütterungsstärke und muss nicht Monate lang unnötig füttern wenn der Tisch der Natur gedeckt ist.
    Zuhängen von Futterwabe hat genau denselben Efekt als wenn ich Futter dazu gebe.