Varroabekämfung ohne chemische- und säurehaltigen Mittel

  • Hallo Imkerfreunde


    Wer hatt Erfahrung zu diesem Thema ?
    Habe zu dieser Frage auch etwas parat, möchte aber miteinander eine
    super Lösung ausarbeiten, wo Ich gerade mit mehreren Imkern
    daran Arbeite.


    Konrad

  • Hallo Erwin



    1.Meine TEE-Methode gegen die Varroa-Milbe


    2,2 L Wasser + 3-4 geh. Tl Tymiantee (getrocknet) beides auf 40 Grad erwärmen und 1Std ziehen lassen.
    + 3Kg Zucker (ergiebt 4 Liter Flüssigkeit)
    Zuckerwasser komplett mit dem darin enthaltenden Tymian im Futtertrog einfüttern.
    Die Milben fallen ab in das Varroadiagnosegitter, teilweise leben sie noch und verenden dort.


    2.Methode


    Tipp Varroabekämfung:ein Tempo nehmen 20 Tropfen Japanisches Heilpflanzen-Öl darauf träufeln und in den Bienenstock einlegen (im Warmbau entgegengesetzt vom Flugloch)



    Konrad

  • Hallo, Konrad,


    1. wie viele Jahre machst Du das denn schon? Mit wie vielen Verlusten?


    2. seit wann machst Du das nur noch so (also ohne Perizin, organische Säuren oder anderes)?


    Ich meine, nichts gegen alternative Methoden der Varroabekämpfung, aber bevor man neue experimentelle Ansätze propagiert, sollte man sicher sein, daß sie auch Erfolg bringen.


    (Mit Erfolg meine ich nicht, daß nach dem Tee Milben fallen, sondern, daß die Völker über mehrere, auch varroareiche Jahre stabil bleiben.)


    Viele Grüße, Johannes

  • Hallo!


    Wie schaffst du es, dass sich dein Thymiantee nicht im Honig wiederfindet? Wenn der Tee so - ich sage mal - interessant riecht, wie andere Thymianpreparate, die gegen die Varroa verwendet werden, stellt sich mir die Frage, wie man es bewerkstelligt, den Honig frei davon zu halten.


    lg, Stefan

  • Hallo Johannes



    1. 6 Jahre ,1998-2000 mit Verlusten.
    2. seit 2000 nur mit Bienentee (mit Tymiantee wie beschrieben) ,Bienenwohl, und Japanisches Heilpflanzenöl (20 Tropfen auf ein Tempo) sonst nichts ,Ich hatte noch nie Perizin verwendet.
    3. Diese nicht reinrassigen Carnica-Bienen stammen aus einen mehrjährigen nichtgepflegten Bienenstand (absichtlich).
    4.Ob das noch über mehrere varroareiche Jahre stabil bleit, kann Ich nicht sagen.
    5.Darum suche Ich wegen Punkt 4 noch alternativen.
    6.Drohnenschneiden wird bei mir nicht praktiziert.


    Konrad

  • Hallo Stefan


    Der Tymiantee wird im Herbst mit Zuckerwasser und anderen Kräutern
    eingefüttert ,Tymiantee richt nicht so intensiv wie Tymianpreparate.
    Geschacksbeeinträchtigungen habe Ich noch nicht festgestellt



    Konrad

  • GLAS schrieb:

    .
    2. seit 2000 nur mit Bienentee (mit Tymiantee wie beschrieben) ,Bienenwohl, und Japanisches Heilpflanzenöl (20 Tropfen auf ein Tempo) sonst nichts ,



    Hallo GLAS,


    das Bienenwohl allein in der richtigen Anwendung reicht zur Varroabehandlung. Ich habe mit Hr. Dany schon öfters telefoniert, der behandelt seine Völker nur mit seinem Bienenwohl. Statt des TEE könnte man auch 3 x rückwärts um die Beute gehen.

  • Hallo Xaver


    Und ich nehme das Heilpflanzenöl bei Erkältung lieber selber ;-)


    Das hat bei den Bienen schon vor 20 Jahren nichts gebracht. Allerdings nahmen wir damals Bierfilze vielleicht lag es daran ;-))



    mit imkerlichen Grüßen


    Reinhard

  • Hallo zusammen,
    wenn Ihr eine echte Alternative in der Varroabekämpfung sucht,
    habe ich einen Tipp für Euch: Homöopathisches Varroamittel!
    Dieses nach Rezepten aus dem biologischen Gartenbau entwickelte
    Mittel kann jeder selbst herstellen.
    Man braucht dazu ein Kilogramm Varroamilben, die man fleißig mit einer feinen Pinzette von den Bienen abzupft, zerstosse sie in einen kupfernen
    (wichtig!!!) Mörser.
    Dann verdünne man die Masse 1 : 10 mit Wasser, zweimal wiederhohlen.
    So erhält man ein sprühfähiges Mittel, das man nur noch in die besetzten Wabengassen sprühen braucht.
    Ach ja, die Milben müssen von den Bienen sein, nicht aus dem Gemüll des Beutenbodens. Diese sind "Biologisch aktiver".
    Dieses Rezept ist natürlich ohne Gewähr, da für diesen Beitrag gilt:
    Vorsicht Satire :lol: .
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Herr Mayerhofer


    Dass Bienenwohl alleine zur Anwendung eventuell reicht mag schon
    sein.Haben Sie aber mal öfters nicht gepflegte Bienenstände bei
    einem schönen milden Herbst in Ihrer Umgebung.(Bienenzuflug).
    Da müsste Ich schon sehr viele Blockbehandlungen machen, um
    das unter Kontrolle zu kriegen.Bienenwohl kostet auch ein
    schönes Geld,wer es kauft weis es.Ich verwende Bienewohl
    nur zur Kontrolle wie manche Imker Perezin nach der
    Ameisensäurebehandlung.
    Mit diesem Tee halte Ich das im Herbst mit den Milben ziemlich unter
    Kontrolle, mit Unterstützung des Heilpflanzenöls bis zum jetzigem
    Zeitpunkt voll unter Kontrolle.Ob das noch mehrere Jahre so
    bleibt kann Ich nicht sagen.


    Konrad

  • GLAS schrieb:

    Da müsste Ich schon sehr viele Blockbehandlungen machen, um
    das unter Kontrolle zu kriegen.Bienenwohl kostet auch ein
    schönes Geld,wer es kauft weis es.Ich verwende Bienewohl
    nur zur Kontrolle wie manche Imker Perezin nach der
    Ameisensäurebehandlung.
    Konrad


    Hallo Konrad,
    genau das ist die Lüge mancher Imker, die mir schon so auf den Keks geht - Ich verwende kein Perizin, ich imkere biologisch, das Perizin mache ich nur zur Kontrollbehandlung". Einen größeren Schwachsinn gibt es gar nicht. Genauso abwegig ist die These Bienenwohl nicht als Blockbehanndlung, sondern als Kontrollmittel zu verwenden. Jeder Imker, der sich ein wenig in der Materie auskennt, weiß, dass Bienenwohl nicht in die verdeckelte Brut wirkt, also wird mir eine einmalige Kontrollbehandlung im Herbst nicht viel Aufschluß geben und wenn ich es in der brutlosen Zeit als Kontrolle nehme, dannn wirkt es wie das Perizin voll und nachhaltung. Dieses als Kontrollbehandlung zu umschreiben ist eine Lüge an sich. Aber es gibt auch Imker, die Imkern ohne Varroabehandlungsmittel und ohne "Kontrollmittel" , wie es so schön umschrieben wird.

  • Was hat er gemacht er hat die Völker sich selbst überlassen?
    Oder hat er nur mit dem Zeug behandelt und dann zu sehen wie es wirkt?
    Hast du dich mal informiert wieviel Imker in deiner Umgebung stehen, die es vielleicht nicht so toll finden?
    Das ist nämlich das Problem wenn manche Imker die Völker sich selber überlassen nur um zu tesen wann der Kleine Beutenkäfer weiter fliegt!!!!!!!!!!!
    Schon mal was vom Arzneimittelbuch gehört?


    Lieben Gruß und alles Gute den Bienen :o

  • Hallo Konrad,
    genau das ist die Lüge mancher Imker, die mir schon so auf den Keks
    geht - Ich verwende kein Perizin, ich imkere biologisch, das Perizin
    mache ich nur zur Kontrollbehandlung". Einen größeren Schwachsinn
    gibt es gar nicht. Genauso abwegig ist die These Bienenwohl nicht als
    Blockbehanndlung, sondern als Kontrollmittel zu verwenden. Jeder
    Imker, der sich ein wenig in der Materie auskennt, weiß, dass
    Bienenwohl nicht in die verdeckelte Brut wirkt, also wird mir eine
    einmalige Kontrollbehandlung im Herbst nicht viel Aufschluß geben und
    wenn ich es in der brutlosen Zeit als Kontrolle nehme, dannn wirkt es
    wie das Perizin voll und nachhaltung. Dieses als Kontrollbehandlung
    zu umschreiben ist eine Lüge an sich. Aber es gibt auch Imker, die
    Imkern ohne Varroabehandlungsmittel und ohne "Kontrollmittel" , wie
    es so schön umschrieben wird.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Hallo Herr Mayerhofer


    1.Dass Bienenwohl nicht in die verdeckelte Brut wirkt ist mir klar
    2.Dass Ich eine einmalige Kontrollbehandlung im Herbst durchführe habe
    Ich noch nie behauptet, die Kontrolle wird nur durchgeführt bei
    mir wenn die Bienen Brutfrei sind.
    3. In der brutlosen Zeit bei der Kontrollbehandlung war kein
    nennenswerter Abfall von Milben zu sehen.
    4. Dass Bienenwohl genauso wirkt in der brutlosen Zeit wie
    Perizin weiss Ich auch.
    5. Warum traut es sich kein Imker öffentlich zu sagen oder zu schreiben
    wenn er auf ähnliche weise Imkert ?
    6. Wenn mann etwas nicht glauben will, muss man es dann
    immer niederschmettern ?
    7. Wir brauchen doch Alternativen !
    8. Bienenwohl weis Ich noch, ist als es Bernd Danny bei meinem
    Imkerverein vorgestellt hat auch in die Pfanne gehaut worden, und
    jetzt benutzen es sehr viele Imker.


    Hallo Imker probiert die Tee-Methode und das mit dem japanischen
    Heilpflanzenöl wie beschrieben doch mal aus, und schreibt mir bitte
    auch eine Kritik zurück, aber eine ehrliche und bitte keine Lügen.
    Denn das mit den Lügen kenne Ich schon bei der Bienen-
    wohleinführung, wo mir jeder erzählt hat dass dabei die Bienen
    absterben,was ja nicht erwiesen ist,und meiner Meinung auch sicher
    nicht stimmt.


    Mit freundlichen Grüßen


    Glas Konrad