AID-Presse-Info

  • Hallo zusammen
    Hab ich heute beim AID gelesen


    aid PresseInfo Nr. 21/04
    19.05.2004


    Honig - der Tausendsassa
    Honig bald als Medikament?
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    (aid) - Honig wirkt gegen Wundbakterien. Honig fördert den Abbau von abgestorbenem Wundgewebe und damit die Wundheilung. Honig wirkt entzündungshemmend. Die Liste der positiven medizinischen Eigenschaften des Honigs ist lang - und wissenschaftlich belegt. In einem Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung fasste Autor Hermann Feldmeier eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit der Waikato Universität (Hamilton, Neuseeland) zusammen, die über 60 Veröffentlichungen über Honig ausgewertet hat. Wie Honig bei so unterschiedlichen Wunden so erfolgreich wirken könne, sei bis heute nicht geklärt, resümiert Feldmeier. Vermutlich setze das Naturprodukt gleich mehrere Hebel der Wundheilung in Bewegung. Das Problem für den Arzt sei, dass Honig nicht gleich Honig ist. Die Wirksamkeit einzelner Honigsorten schwankt um den Faktor 100 und selbst innerhalb einer Honigsorte gibt es noch starke Abweichungen. Dieses Problem hat ein australisches Unternehmen erkannt und produziert seit kurzem einen Honig auf der Basis von Leptospermum-Pflanzen, der gleich bleibende Konzentrationen von Wasserstoffperoxid freisetzt und immer die gleiche Menge der antimikrobiell wirksamen Pflanzensubstanzen enthält. Klinische Studien, die beispielsweise prüfen, ob Honig zur Verhinderung von Infektionen an Kathetern von Dialysepatienten geeignet ist, könnten zu Honigpräparaten führen, die als Medikamente zugelassen werden. Bei Wundverbänden hat sich Honig als Zusatz schon durchgesetzt. Eine englische Firma hat bereits einen mit Honig imprägnierten, nicht klebenden Verbandsstoff auf den Markt gebracht.
    aid, Dr. Marion Morgner

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo zusammen
    Hier wieder ein Beitrag aus AID-Presseinfo über unsere Lieblinge :-)
    Henry
    Die haben ein Labor, das alle Untersuchungen macht. ;-)


    (aid) - Bienen als Umweltpolizisten - am Airport Köln/Bonn ist dies seit kurzem Realität. Der Flughafen geht mit den Insekten auf die Suche nach Schadstoffen. Biomonitoring heißt das Verfahren, bei dem Organismen die Verbreitung von Schadstoffen in der Luft, im Wasser und am Boden aufdecken sollen. Rund 50.000 bis 60.000 Bienen sind auf dem rund 1.000 Hektar großen Airport-Gelände und der Umgebung für den Umweltschutz im Einsatz. Vier Bienenvölker wurden im April auf dem Flughafengelände aufgestellt. Beaufsichtigt und überwacht werden die Tiere vom flughafeneigenen Imker Bruno Vester.
    Die Biene ist eine Sammlerin, die auf der Suche nach Pollen täglich 40 Ausflüge macht und rund 4.000 Blüten anfliegt. Die Tiere durchfliegen laut Experten ihr Gebiet sehr intensiv und decken dabei mindestens eine Fläche von zwölf Quadratkilometern ab - und sind damit höchst interessant für den Köln/Bonn Airport: "Wir haben hier am Airport schon seit vielen Jahren immer wieder Diskussionen um Schadstoffe in der Luft", sagte Martin Partsch, Leiter der Fluglärmmessstelle. Mit dem Einsatz der Bienen könne nun nachgewiesen werden, dass das Areal am und um den Flugplatz herum nicht kontaminiert sei. Schadstoffe aus der Umwelt könnten auf verschiedenen Wegen in ein Bienenvolk gelangen. So könne die Biene Schadstoffe direkt über Wasser und Luft aufnehmen und in das Bienenvolk tragen. Die indirekte Aufnahme erfolge über Pflanzen. Dabei gelangten Schadstoffe über die Nektar- und Pollentracht ins Bienenvolk. Für die Honigbelastung sei diese indirekte Aufnahme über die Tracht wohl am wichtigsten.
    Um den Honig der Airport-Bienen genau unter die Lupe nehmen zu können, zog die Flughafenverwaltung eigens ein Analytiklabor hinzu. Die Fachleute untersuchten die Honig- und Wachsproben auf organische und anorganische Substanzen. "Wir haben nach typisch verkehrsbedingten Schadstoffen, wie Schwermetalle, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und aromatische Kohlenwasserstoffe gesucht", sagte Volker Liebig von Orga Lab GmbH. "Das Ergebnis war eindeutig: Es gab keine organischen Belastungen und damit konnten wir den Honig von den Airport-Bienen als absolut genusstauglich einstufen", so Liebig. Schwermetalle seien nur in geringen Spuren nachweisbar und lägen unterhalb der Nachweisgrenze.
    Von der Qualität des Airport-Honigs, der künftig als Werbegeschenke vom Flughafen verteilt werden soll, ist auch die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) überzeugt. Die Landesanstalt hat die Proben gemäß der deutschen Honigverordnung und gemäß den Anforderungen des Deutschen Imkerbundes (DIB) untersucht und dem Flughafen einen Blütenhonig mit geringem Wasser- und sehr hohem Enzymgehalt bescheinigt. Bereits 80 Kilogramm Honig konnten bisher gewonnen werden. "Da hat die Schadstoffüberwachung sogar noch einen süßen Nebeneffekt", so Flughafensprecher Walter Römer.
    aid, Michael Wrobel

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
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