Baurahmenhonig

  • Liebe Baurahmenschneider,


    ich habe über der Drohnenbrut bestimmt 5cm verdeckelten Honig an den Baurahmen. Oft an beiden. Wenn ich jetzt die Drohnenbrut wegschneide bleibt mir 1/3 Honigwabe übrig. Was macht Ihr damit? Schleudern?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Henry schrieb:

    Liebe Baurahmenschneider,


    ich habe über der Drohnenbrut bestimmt 5cm verdeckelten Honig an den Baurahmen. Oft an beiden. Wenn ich jetzt die Drohnenbrut wegschneide bleibt mir 1/3 Honigwabe übrig. Was macht Ihr damit? Schleudern?


    Hallo Henry


    Lässt du den Bienen denn gar nichts??? :o


    Man schleudert ja auch nicht die Honigkränze auf den Brutwaben.


    mfg
    Arno

  • Moin Arnix,


    wenn man so einen verhonigten Baurahmen ausgeschnitten wieder einhängt, wird die Honigzone immer breiter, der Baubereich immer schmaler und oben kandiert der Rapshonig. Was also tun?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Zitat

    ich habe über der Drohnenbrut bestimmt 5cm verdeckelten Honig an den Baurahmen. Oft an beiden. Wenn ich jetzt die Drohnenbrut wegschneide bleibt mir 1/3 Honigwabe übrig. Was macht Ihr damit? Schleudern?


    ..entweder meinen Kindern zum Essen geben oder schleudern

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo Henry,
    hat den obrigen Beitrag wirklich der selbe Henry geschrieben, der vor kurzem noch wissen wollte, ob und wie man den Drohnendruck erhöhen kann?
    Wenn der Varroadruck in Deinen Völkern nicht allzu groß ist, lass die Drohnen doch schlüpfen, der Honig geht Dir nicht verloren.
    Denk auch ´mal daran, das jederzeit eine längere Schlechtwetterperiode auftreten kann, und die Völker gerade diesen Honig als Vorrat brauchen könnten.
    Also, Henry, nicht ganz so gierig, dann hast Du enug Vorräte in den Völkern und der gewünschte Drohnendruck kommt von selbst.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • ich glaube, dass Du Henry nicht verstanden hast. Er möchte den Baurahmen so groß wie möglich haben, um genung freie Drohnenzellen zu haben. Wenn aber der Futterkranz wegen "Drinlassens" immer größer wird, ist der Drohnenrahmen bald mit Honig voll und kann seine Funktion nicht mehr erfüllen, also raus damit und geschleudert, warum nicht? Nicht aus Gier sonder aus Notwendigkeit und ohne den Honig zu verlieren.

  • Moin Stefan,


    ich sehe wir verstehen uns. :wink:


    Lothar : Ein ausgebauter Baurahmen ist .... eine Drohnenwabe und eben leider kein Baurahmen mehr. Und genau da liegt mein Problem. Von Völkern, deren Eltern ich nicht kenne, will ich nicht unbedingt so viele Drohnen fliegen lassen, von denen deren Ahnen sehr gut waren schon. Deshalb und natürlich damit ein Baurahmen auch ein solcher bleibt, schneide ich Drohnenbrut. Wenn man ansonsten Honig im BR den Völkern bis zum Auffüttern beläßt, ist man bestimmt nicht gierig. Und das Schleudern von sagen wir mal 16 Baurahmenstreifen ist bestimmt nicht effektiv, es sei denn man könnte es mit dem normalen Schleudern verbinden. Doch bis dahin will ich die Baurahmen ja schon vier- bis sechsmal benutzt haben.


    Oder sollte ich die ausgeschnittenen Baurahmen mit dem Honig bis zum Schleudern lagern und immer neue Baurahmen einsetzen?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo
    habt ihr schon mal Wabenhonig gegessen, verkauft oder verschenkt?
    Aber nur wenn die Zellen nicht bebrütet sind und es sich um Naturbau handelt ist Wabenhonig für den Genuss zu verwenden.

  • Hallo Henry,
    warum nicht immer wieder neue Baurahmen verwenden? Wenn man hat...
    Aber ich verstehe dein Problem, wenn Du unerwünschte Drohnenbrut loswerden willst. Da hilft nur scharf an der Übergangslinie zwischen Honigzellen und Drohnenbrut abschneiden. Dann den Wabenrest im Rähmchen in den Honigraum hängen, und evtl. nach Vorbild der Heideimker mit einem Mittelwandstück ausfüllen. Wenn Du es nicht nach den Vorschlägen der anderen hier als Wabenhonig verwenden willst.
    In einen anderen Beitrag stellst Du die Frage, wie breit ein Anfangsstreifen im Baurahmen sein soll. Du merkst jetzt, das Du sie wohl zu breit gewählt hast. Reichen tut ein Rähmchen, in dem man am Oberträger gerade noch so eben die Wabenanfänge erkennen kann ( bei Verwendung eines Rähmchens mit ausgeschnittenen Wabenbau).
    Mit Mittelwand reicht etwa ein Zentimeter.
    Hallo zusammen,
    wenn wir gerade beim Thema Baurähmchen sind, was würde man machen, wenn statt Drohnenbau Arbeiterinnenbau errichtet wurde und das Rähmchen ebenfalls verhonigt? Dann würde man es bedenkenlos in den Honigraum hängen, oder?
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • [quote="Henry"]Moin Arnix,


    wenn man so einen verhonigten Baurahmen ausgeschnitten wieder einhängt, wird die Honigzone immer breiter, der Baubereich immer schmaler und oben kandiert der Rapshonig. Was also tun?[/quote]
    Hi Henry


    Ich ritze manchmal die Honigzone einfach mit dem Stockmeisel auf. Dann wird der Honig in den Honigraum getragen wenn nicht zu viel Tracht ist.


    gruß
    Arno

  • Hallo Henry,
    Bei den Drohnen kommt es weniger auf die Masse als auf die Klasse an.
    Sie machen schließlich ein Wettfliegen um die Königin.
    Vielleicht solltest du etwas mit den Jungs trainieren? :) 
    Viele Grüsse, Hermann