Wann sind (Königinnen)-larven kälteempindlich?

  • Hallo miteinander,


    eine vieleicht dumme Frage : In welchem Stadium sind die Larven oder Maden von Arbeiterinnen und Königinnen eigentlich nicht kälteempindlich?
    Ist es möglich, einen belarvten Zuchtrahmen auch ohne Bienen vom Züchter in meinen Brutableger zu transportieren?
    Ist eine Weißelzelle am 15. Tag (also kurz vorm Schlüpfen) auch kälteempindlich, oder kann man sie auch außerhalp des Brutvolkes transportieren, um sie einem Ableger zum Schlüpfen zuzuhängen?
    Vielen Dank für die Antworten


    Andreas

  • Hallo Andreas!


    Tja, was soll man darauf antworten.
    Grundsätzlich sind Bienen und insbesondere auch die Larven natürlich immer kälteempfindlich.
    Die Frage ist halt immer wie kalt es ist und wie lange die Biene oder die Larve der Kälte ausgesetzt sind.
    Es ist sicherlich kein Problem eine Weiselzelle kurz vor dem Schlüpfen auszubrechen und dann einem anderen Volk zuzuhängen.
    (Ich habe schon mal eine den ganzen Tag auf der Arbeit in der Hemdtasche mit mir rumgetragen, null Problemo)


    Grundsätzlich sollen die Eier und Larven jedoch härter sein, als man oft annimmt.
    Ich habe es zwar noch nicht selber ausprobiert, aber der Imkermeister Karl Pfefferle weiß von Fällen zu berichten, wo die Larven über Nacht im kühlen Imkerhaus rumlagen und nächsten Tag noch erfolgreich umgeweiselt wurden.


    Grundsätzlich gilt aber: Je weniger Unterkühlung die Larve bekommt, desto besser die Entwicklung.

  • Hallo Andreas,


    vielen Dank für deine Antwort.
    Ich vermute auch., daß die Larven mal etwas Kühle vertragen können, es aber noch nicht ausprobiert, da ich nur einfache Brutableger gemacht habe, wo ich eine Schwarmzelle eingahängt habe, oder den Ableger habe selbst eine Weißelzelle ziehen lassen.


    Gruß Andreas