Ereignisreiches Wochenende

  • Mein Gott war das ein Wochenende. Ich habe ja letztes Jahr erst angefangen zu imkern.
    Mit 2 Schwärmen und 3 Ablegern bin ich in den Winter gegangen. Davon 1 Ableger nur auf 1 Zarge.
    Alle haben den Winter gut überstanden nur ein Volk musste ich Ende März auflösen, da es buckelbrütig war. Wahrscheinlich ist die Königin durch die 2te Ameisensäurebehandlung unfruchtbar geworden oder sie war nicht ausreichen befruchtet.
    Die Bienen haben sich in 2 andere Völker am Stand eingebettelt. Alles wunderbar. Nun waren sie schon so fleissig am Eintragen, dass sie umbedingt den Honigraum brauchten, den ich am 12.04 aufsetzte über ein Absperrgitter.
    Nun haben sie den Honigraum aber schlecht angenommen und ich habe letztes Wochenden die Gitter erstmal entfernt, aber dummerweise nicht rein geguckt.


    Freitag komme ich dann um 12.30Uhr nach Hause da ist der Nachbar schon ganz aufgeregt: "Hol mal Deine Bienen aus meinem Strauch!" :o


    Jawoll :o :o da war er , mein erster Schwarm. (Pustekuchen, wahrscheinlich waren es 3!) Ich also schnell den Schwarmfangkasten raus, trotz der "Friedlichkeit" von vollgesaugten Schwarmbienen den Anzug und einen Schleier an und rüber zum Nachbarn.
    Dort hingen zwei mittlere Trauben in seinem Strauch, ca. 10cm nebeneinander und es bildete sich in wiederum 30cm Abstand noch eine kleine 3te Traube. Ich habe sie unwissend wie ich bin zusammen in den Korb geschlagen und dann ab in eine Beute nur mit Mittelwänden. So habe ich sie dann bis zum nächsten Tag im Keller gehalten. Nun hat mir ein bekannter Imker gesagt, das es sich wahrscheinlich um mindestens 2 Schwärme gehandelt hätte. 8) Nun ja, es wird sich schon eine durchsetzen, ansonsten mache ich mal die Weiselprobe.


    Nun wollte ich natürlich wissen, wie es in meinen 5 Völkern aussieht (Ich habe mittlerweile wieder 1 2-Zargen Volk von einem Bekannten bekommen daher wieder 5) Also erstmal die Verdächtigen, also vorher stärksten auf. Resultat:
    Massig verdeckelte Brut, alle freien Stellen im Brutnest bestiftet, einige verdeckelte Weiselzellen, ínsgesamt 11 Weiselzellen. Ich Blindfisch 8) bis jetzt noch keine Königin gefunden. Ist aber seltsam mit den frischen Stiften, heute waren auch noch welche da.


    Also das zweite Volk auf: 12 verdeckelte und unverdeckelte Weiselzellen mit Inhalt. Alle freien Stellen bestiftet. Keine Königin 8) massig Brut viel mehr Bienenmasse als im ersten Volk.


    Also zum Bienenaußenstand:3 Völker, alle nur angeblasenen Zellen, nicht bestiftet keine Königin 8) viel Honig :D:lol: hatten meine ersten beiden aber auch.



    Ich habe kurzerhand den stärksten 2 und den schwächeren 1 Brutwabe geklaut und die ansitzenden Bienen von 1 Drohnenrahmen. Außerdem die verdeckelte Drohnenbrut ausgeschnitten.


    Am besten werde ich wohl übermorgen nochmal die Völker durchschauen und wenn dann noch Stifte da sind, sind die Alten wohl auch noch da. Dann habe ich geplant, aufgrund des Mangels an ausgebauten Waben, keine Brutdistanzierung zu machen wobei ja auch 8) dagegen spricht sondern einen Flugling. Den kann man sowohl mit, wie auch ohne Königin machen, das ist für 8) genau das richtige :wink: 
    Weiss jemand, wie oder wo ich am besten Zwischenböden für die Segerberger Zarge bekomme ?
    Meint Ihr ich kriege die Schwarmlust noch unter Kontrolle?


    Dem Schwarm habe ich heute übrigens 3Liter 2:1 aufgesetzt, zum schneller Ausbauen


    Gruß


    Frank

  • da ging wohl einiges schief bei dir. Ich will aber nicht näher darauf eingehen und dich auf entsprechende Lektüren über die Schwarmverhinderung verweisen, denn wenn vorjährige Ableger heuer schwärmen, kann man den Bienen beileibe keine Schuld geben.
    Zwischenböden für die Segeberger gibts bei www.warnholz.de
    Gefüttert wird ein Schwarm erst nach 3 Tagen, ansonsten zieht er vielleicht wieder aus und du kommst nicht aus der Übung bei Fangen. Füttern bitte nicht 3:2 sondern 1:1.

  • hallo franz-xaver,
    ich les deine beiträge immer mit viel interresse. manchmal aber, besonders bei dem obigen beitrag könnte man meinen, du bist von beruf oder doch zumindest von deiner einstellung her ein oberlehrer. oder hast du von anfang an immer alles richtig gemacht und stets die gerade zutreffende fachliteratur zum richtigen zeitpunkt gelesen?
    gruß
    gerhard eissner

  • Hallo Frank,


    so schlimm sind meinen Damen noch nicht. :D
    an deiner Stelle hätte ich die Schwärme nicht extra eingeschlagen sondern wieder in die Kiste gesetzt, das geht aber nur wenn man weiß welche Königin wo drin war und die Königinnen mit Nummern gezeichnet sind, und das Volk muss umgebaut werden.
    Da du jetzt den Schwarm schon mit Zucker gefüttert hast kannst du von dem kein Honig mehr ernten, die abgeschwärmten Altvölker haben den größten Teil der Flugbienen verloren,
    eine Robienentracht damit anzuwandert bringt nichts weil die Völker zu schwach sind.
    Bei mir kann kein Schwarm raus fliegen weil jede Königin bei mir die Flügel gestutzt hat, wenn so ein Volk schwärmt liegt die Königin vor dem Flugloch im Gras.
    Wenn es eine Königin schlaft paar Meter zu fliegen und der Schwarm sammelt sich dort, suche ich die Königin und Käfige sie mit paar Bienen und ab in die Hosentasche.
    Wenn ich weiß aus welchem Volk die Königin stammt, nehme ich das Volk aus ein ander und setzte den Honigraum aufs Bodenbrett hänge eine offene Brutwabe in die Mitte des Honigraums setzte einen Zwischenboden mit dem Flugloch nach hinten oben drauf, dann kommen die Brutzargen oben drauf und die Königin im Käfig hole ich aus der Tasche und lasse die Königin wie in einer Brutzarge einlaufen.
    Jetzt passiert folgendes die Schwarmbienen fliegen in das alte Flugloch wieder rein ,diese finde nur eine offene Brutwabe und sind erst mal 9 Tage beschäftigt aber sammeln wieder nach ein paar Tagen, in den oberen Zargen sind Weiselzellen die normal nicht ausgebrochen werden müssen, man kann es wenn man will, die Jungbienen fressen nach kurzer Zeit die Zellen von selbst aus.
    Die Königin brauch jetzt paar Tage bis diese wieder in Eilage geht, nach 9 Tagen bricht man im Honigraum die angezogenen Zellen aus und hängt eine neue offene Brutwabe rein oder Vereinigt das ganze nur wenn die Königin unten wieder fleißig legt.
    Mit so einen Megavolk kannste jede gute Tracht anwandern und auch zu 100% nutzten die Kraft bleibt im Volk und wird nicht verschwendet.
    Ableger kann man immer noch erstellen, diese aber unterdrücken keinen Schwarmtrieb, die Schwächung muss schon groß genug sein, was aber keiner macht, und das nicht in der Trachtzeit wo die Bienen Honig sammeln sollen.
    Eine weitere Möglichkeit einen Schwarm wieder dahin zu bringen wo er hergekommen ist.
    Erstens ganz wichtig man muss das Volk wissen, Nummer von der Königin wenn gezeichnet, man nimmt eine neue Zarge setzt diese auf Bodenbrett des geschwärmten Volkes hängt nur Mittelwände, und natürlich die Königin, dann nimmt man den Rest des Altvolkes aus einander bricht alle Zellen aus, dann setzt man auf dem Schwarm einen Zwischenboden darauf kommen die Brutzargen, ohne Schwarmzellen, in den Brutzargen ist noch genug offene Brut das die Bienen Zellen ziehen können, dann setzt man den Honigraum auf der zweiten Brutzarge, nach 9 Tagen hat die Königin ganz unten wieder ein Brutnest angelegt, in den Brutzargen üben Zwischenboden sind Nachschaffungszellen die man alle ausbricht, wenn die Königin unten ein gutes Brutnest angelegt hat kann man das ganze mit dem Rest des Altvolkes vereinigen, man setzt diese Zarge mit der Königin unten Honigraum des Altvolkes, eine feuchte Zeitung oben und unten, Königin sicherhalthalber ausfressen lassen über Futterteig, normal kommt so schnell kein Schwarmtrieb mehr auf das Volk hat 4 Zargen und sammelt auch wieder, vorrausgestzt es ist Harmonie in der Zarge wo der Schwarm eingeschlagen wurde, das sieht man durch gleichmäßiger Eilage der Königin, füttern brauch man den Schwarm nicht meist herrscht noch Tracht, Zugabe von Futter in Form von Zucker bringt den Honig in Gefahr, wenn aber schlechtes Wetter ist kann man nach 3 Tagen einschlagzeit des Schwarmes leichte Honigwaben aus dem Altvolk dazuhängen, und gegen Mittelwände austauschen.Das ganze ist aber nur für Honigernte ausgelegt und nicht zur Völkervermehrung, dafür sind Ableger da. Ein abgeschwärmtes Volk bringt nicht mehr die Leistung wie ein nicht geschwärmtes, nach der Ernte der Obstblüte bei mir folgt eine starke Robienentracht wenn ich zu dieser Zeit nur abgeschwärmte Völkern habe kann ich mit einer guten Ernte nicht rechen weil die Völkern zu Schwach sind und große Mengen ein zu tragen


    PS: Die Zwischenböden vom Warnholz sind in der Praxis untauglich weil diese kein Flugloch haben.
    Für die Segebeger kann man ganz einfach sich selbst welche bauen, man geht in den Baumarkt oder zum Schreiner und läst sich Hartfaserplatten 50x50 cm zuschreiden, dann besorgt man sich noch Dachlatten nicht dicker als 2 cm, und nicht breiter, schneitet die passend zwei lange so lang wie die Platte ist, dann zwei kleine Leistchen das in der Mitte auf einer Seite der Platte eine Flugloch von ca 2,5 cm frei bleibt, das ganze verleimt man und verschraubt man fertig ist der Zwischenboden. :D
    Wer will kann sich noch Flugbrett dran bauen.

  • Hallo,


    @ Michael2 vielen Dank für die ausführliche Beschreibung Deiner Betriebsweise. Ich hatte eigentlich auch vor, mit einem Flugling zu arbeiten, da mein Imkerpate am letzten Montag bei mir war und er meinte ich solle erstmal nur die Absperrgitter entfernen und wir müssen die Völker nicht durchschauen habe ich dies auch nicht getan. Er hat halt auch noch nicht mit einem Schwarm gerechnet. Wir hätten die angeblasenen Zellen bestimmt gesehen.




    Ich werde ab jetzt alle meine Königinnen zeichnen und ihnen einen Flügel stutzen.


    Dazu noch eine Frage: Kann ich die Königinnen vor dem Hochzeitsflug zeichen? Ich habe doch vor dem Zusetzen die beste Gelegenheit.


    Gruß


    Frank

  • Eine Frage habe ich noch vergessen:


    Kann es sein, dass die Alte Königin noch im abgeschwärmten Volk ist? Weil ich halt soviele Stifte gefunden habe. Ich schaue aber morgen nochmal nach, ob es nicht nur Reste waren.


    Gruß


    Frank

  • Hallo Nothobranchius,
    Das Zeichnen der Königin kann man ruhig vor dem Hochzeitsflug vornehmen. Am besten soll es kurz nach dem Schlüpfen funktionieren, da die Königinnen dann sehr ruhig sind und nicht so scheu und lebhaft. Letztes Jahr hatte ich 5 Begattungsvölkchen auf eine Landbelegstelle gebracht. Der Leiter hat mir angeraten, dass ich die Königinnen mit nummerierten Plättchen versehe und die Nummer auch am Begattungskästchen befestige, damit man außerhalb der Begattungskästen aufgefundene Königinnen zurück setzen kann. Ich weis zwar nicht, wie oft es vorkommt, dass Königinnen die nicht mehr zurückfinden auf der Belegstelle gefunden werden, aber ich habe mich an den Rat gehalten.
    Natürlich muss man aufpassen, dass kein Klebstoff an die Flügel gerät.
    Von einem Imkerkollegen habe ich gehört, dass er seinen gekauften unbefruchteten Königin die Flügel beschnitten hat. Darüber hat sich natürlich jeder im Verein amüsiert. Du wirst es besser wissen.
    Gruß Andreas

  • Andreas A. schrieb:

    Das Zeichnen der Königin kann man ruhig vor dem Hochzeitsflug vornehmen. Am besten soll es kurz nach dem Schlüpfen funktionieren, da die Königinnen dann sehr ruhig sind und nicht so scheu und lebhaft.


    Hallo Miteinander,
    wenn es auch jemanden vorkommt, dass ich hier den Oberlehrer spiele, deshalb werde ich mich aber auch nicht mit meiner Meinung zurück halten, um einigen "Fragenden" zu helfen, dazu bin ich schon zu lange am Stammtisch, dass ich mir die "Feder" verbieten lasse. Ich finde es sehr gut eine Königin z.B. mit einem roten Punkt vor dem Hochzeitsflug zu zeichnen, da hat wenigstens jeder Vogel eine gute "Zielscheibe" :lol::lol::lol: Von 10 Königinnen kommt dann eine zurück - Superausbeute! In einem blauen Zeichnungsjahr sieht es ein wenig besser aus.


    Nachdenken lohnt
    schrieb doch immer der Hr. Watzl oder wars der Klaus Bäuerlein!


    Der Oberlehrer

  • Liebe Imker,


    ich glaube es ist, wie Franz-Xaver schon sagt, eine Unsitte Königinnen vor der Eilage zu zeichnen. Später müste man sie dann nochmal raussuchen zum Flügelstutzen. Das Beste ist wohl sie direkt vorm Zusetzten in die Völker zu zeichnen oder wenn sie in Ablegern schlüpfen, eben einfach, wenn man sie mal erwischt, direkt auf der Wabe.


    Ich zeichne übrigens alle Königinnen weiß. Und zwar mit dem Stift. Das sieht zwar nicht so toll aus und Nummern gibt es dann auch nicht, aber es geht schnell und ist sehr praktisch. Das Alter der Weisel steht auf der Stockkarte.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo zusammen,


    wenn bei mir Königinnen schlüpfen dann wird jede gezeichnet vor dem Hochzeitsflug, und das mit einen Plättchen mit Nummer, das hat den Vorteil das man weiß das es auch die richtige Königin ist, bringt man z.B. die Königinnen zur Belegstelle, und eine Königin verfliegt sich in den falschen Begattungskästchen und man hat die Königin nicht gezeichnet weiß man gar nicht was da für eine Königin da eigentlich drin ist.
    Sind die Damen gezeichnet kann man schnell feststellen was für eine im Kästchen ist.
    Die Verluste von gezeichneten Königinnen vor dem Hochzeitsflug sind sehr gering.
    In meinen ganzen Bestand sind alle Königinnen gezeichnet und der Flügel gestutzt, sonst kann den Zwischenboden 2 gar nicht erst durchführen.
    Das steht ausführlich in meinen letzten Beitrag.

  • Hallo Franz-Xaver, hallo Henry,
    ihr habt natürlich Recht, vor dem Hochzeitsflug eine Königin zu zeichnen ist einerseits doppelte Arbeit, wenn man wie Frank sagte, später eh die Flügel kopieren will und andererseits ein möglicherweise höheres Risiko für die Königin beim Hochzeitsflug besteht.
    Andererseits habe ich mit dem Zeichnen der Königin (rot) vor dem Hochzeitsflug im letzten Jahr, keine negativen Erfahrungen gemacht. Die Ausbeute an stiftenden Königinnen war nicht schlecht, wobei die Stichprobe von 10 Jungweiseln jedoch nicht sehr groß war.
    In meiner mit 5 Jahren noch jungen „hobbyimkerlichen Praxis“ war es das erste Mal, dass ich die Königinnen gleich nach dem Schlupf gezeichnet habe, da mir dieses von der Belegstelle nahe gelegt wurde (teilweise ist ein Zeichnen der Königin auf Belegstellen ja Vorschrift). Mein Erfahrungsschatz ist daher nicht sehr groß.
    An Franz-Xaver und die anderen Imker mit Erfahrung hätte ich daher die Frage, wie groß die Verluste an Jungköniginnen denn realistisch einzuschätzen sind. 9 Königinnen von 10 mag ich nicht ganz glauben, zumal das Verfahren, Königinnen direkt nach dem Schlupf zu zeichnen in der Literatur oft beschrieben wird.
    Diese Frage werde ich unter „Fragen, Hinweise, Tips und Ratschläge“ stellen, weil es dort besser passt und damit wir an dieser Stelle zu Franks Frage zurückkehren können, woher die ganzen Stifte im ab geschwärmten Volk stammen.
    Gruß Andreas

  • Andreas A. schrieb:

    die anderen Imker mit Erfahrung hätte ich daher die Frage, wie groß die Verluste an Jungköniginnen denn realistisch einzuschätzen sind. 9 Königinnen von 10 mag ich nicht ganz glauben, zumal das Verfahren, Königinnen direkt nach dem Schlupf zu zeichnen in der Literatur oft beschrieben wird.


    Vielleicht meldet sich da unsere Superbukikönigin Heike Aumeier zu Wort!

  • Halölo Franz-Xaver,


    die Geschichte kenn' ich seit meinen Anfangstagen: "Bloss nicht die Königin zeichnen bevor sie ausfliegt, die Meisen und Amseln werden Sie dir wegschnappen!" Meine Erfahrung sagt, es ist egal. Die Verluste sind über die Jahre gesehen gleich hoch oder niedrig, wie man will. Und die Farbe ist auch egal. Frag' doch mal einen Fachberater zu diesem Thema (oder auch Dr. Liebig) die sagen das gleiche. Auf der Belegstelle konnte ich auch keinen Unterschied feststellen. Das Begattungsergebnis war identisch. Häufig werden jedoch auf die Belegstelle Kästchen mit schlupfreifen Zellen angeliefert. Da ist das Ergebnis etwas niedriger, da manche halt nicht schlüpfen.

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    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hallo ,


    gestern habe ich mir meine beiden Völker am heimischen Stand nochmal genau angeschaut. Nun gibt es in beiden keine Stifte mehr und das ganze ehemalige Brutnest wird voll Honig getragen. Es haben also tatsächlich beide Völker gleichzeitig geschwärmt.
    Das eine Volk ist allerdings nicht mal ein bisschen geschwächt durch den Schwarmabgang. Bei denen sind 6 Gassen im Honigraum belegt, alle Gassen in den beiden Brutzargen und es kommen noch Bärte von Bienen unter den Rähmchen der untersten Zarge und massig Bienen an der Außenwand vor dem Flugloch dazu (Dieses Volk reagiert bei Eingriff immer mit einem Auswandern an der Außenseite, mitunter verstopfen sie regelrecht das Flugloch). Nun will ich mal hoffen das die Königin die Schlacht im neuen Zuhause gewonnen hat.
    Ich habe die restlichen Weiselzellen alle ausgebrochen und eine frische Brutwabe von einem Zuchtvolk dazugehängt. Mal schauen wie es wird.


    Gruß


    Frank