Bekämpfung mit Timohl ????

  • Hallo,


    hat von euch jemand Erfahrung mit Timohl ???


    Das einzige was ich weiss ist, das es im Bienenwohl enthalten ist, aber ich kannte noch nicht die reine konzentrierte Form und wollte deshalb fragen ob mir da jemand Ratschläge geben kann.


    Danke


    meikela

  • Hallo meikela,


    es gibt ein Präparat auf Thymolbasis,
    das in Deutschland zugelassen ist.
    Es nennt sich APIGUARD.


    Ein Bericht über Anwendung und Wirkung war im Imkerfreund.



    Gruß,
    Erwin

  • Hallo Maikela


    Im Bienenwohl ist als Wirkstoff Oxalsäure enthalten. Das Bienenwohl wird im Volk in die Wabengassen auf die Bienen geträufelt. Den höchsten Wirkungsgrad hat es bei der Anwendung im brutfreien Volk.



    MfG Steffen

  • Hallo zusammen.
    Seit 2 Jahren behandle ich nun mit zwei Mitteln: Bienenwohl und Thymol


    ° ad Bienenwohl: Herbstrevision
    ° ad Thymol: das ganze Jahr im Bienenvolk belassen (das Thymol wird hierzu in ein spezielles Thymol-Rähmchen gestreut und je nach Bedarf etwas nachgefüllt) Das Thymol hinterlässt keine Geschmacksstoffe im Honig und schadet den Bienen auch nicht. Über Winter gebe ich das Thymol-Rähmchen wieder heraus.


    Vorteil:
    Biologische Behandlung (Thymol besteht aus einem Pflanzenextrakt!)


    Erfolg:
    Die Varroabehandlung ist sehr effizient und bisher hatte ich keine Verluste durch die Milbe zu verzeichnen.


    Eure
    Imkerei H.

  • Hallo Imker H, hoffentlich erzählst du deinen Kunden dass eventuell Rückstände im Honig sind. :wink: 
    http://www.apis.admin.ch/deutsch/Themen/Varroa.htm


    Die Anwendung von Thymol ist mit sehr wenig Arbeit verbunden. Es sind bereits verschiedene Produkte auf dem Markt erhältlich.
    Thymol verursacht Rückstände in Wachs und Honig. Diese Rückstände sind toxikologisch bedeutungslos, können aber den Geschmack von Bienenprodukten beeinflussen.
    Eine weitere Thymolanwendung bietet das Thymolrähmchen von F. Knobelspiess im Schweizerkasten. Wird diese Behandlungsart während der ganzen Bienensaison durchgeführt, so können im Honig Rückstände auftreten, welche die in der Schweiz zugelassene Höchstmenge von 0.8 mg pro kg Honig überschreiten. Wir empfehlen den Einsatz des Thymolrähmchens nur ausserhalb der Trachtzeit.


    Gruß Günter