Schlich sich Weisel ein?

  • Hallo,


    manchmal macht man Beobachtungen, die sich nicht erkären lassen. Vielleicht habt Ihr eine Lösung.


    Anfang Juli '03 gab ich ein großes Volk, noch zu Hause geteilt, an einen Anfänger. Der weisellose Teil hatte termingemäß wieder Stifte und entwickelte sich prima, genauso wie der Teil mit der Altweisel. Im August waren die 22 Waben DNM pro Volk gut besetzt, acht bis zehn Waben Brut dabei.
    Die Fütterung hatte er dann zu gut gemeint, Anfang September waren pro Volk 20kg Zucker, 1:1 in Wasser drin. Als wir nachschauten, gab es nur noch ein paar wenige freie Zellen ohne Futter, bei der Altweisel war keine Brut vorhanden, bei der Jungweisel eine Handteller große Fläche. Die Fütterung wurde sofort eingestellt.
    Als er zwei Wochen später nach Brut suchte, beschrieb er mir einzelne Zellen mit Buckelbrut im Volk der Altweisel. Später sah ich das Volk wieder, es war unruhig. Ich gab es auf.
    Nun schauten wir vor ein paar Tagen nach: In beiden Völkern Arbeiterinnenbrut! (Bei der Jungweisel deutlich mehr.) Das Altvolk hat wesentlich weniger Futter als das Jungvolk (ausgeraubt?). Was noch auffiel: Das "Altvolk" attakierte mich, wie ich es von meinen Bienen nicht kenne. Das "Jungvolk" habe ich wie immer ohne jeden Schutz nachgesehen.


    Ein verrückter Gedanke: Kann sich im September in das weisellose Volk eine fremde Weisel eingeschlichen haben?


    Grüße, Thomas

  • Hallo Thomas,


    Könnte es sein das auf der Wabe Wachsmoden gewesen waren die dann die Brutzellen hoch gedrückt haben? Dann sieht es genau so aus, als ob es sich um Buckelbrut hantelt. Da die Bienen dann von den Wachsmoden beunruhig werden, werden sie dann auch nervös.
    Das sich eine Königin sich eingeschlichen hat kann ich mir nicht vorstellen, war die Königin gezeichnet?


    Gruß und schöne Ostern
    Markus