Was ist Eure Meinung?

  • Hallo,
    habe jetzt im Frühjahr 4Car. Bienenvölker auf einen neuen Außenstand verbracht. Ich habe die Beuten dort in Richtung südost unter einen alten Baum gestellt. Als ich das letzte mal da war, erkannte ich meine Bienen nicht mehr wieder. Schon 10 meter vor der Beute wurde ich attakiert.
    Wie ist das zu erklären? (Wasserader)?
    Ich denke jetzt daran die Bienen zur Rapstracht zu entfernen und danach einmal 10 meter weiter den Standplatz nochmal zu versuchen.
    Hat das Sinn?


    Danke für Eure Beiträge
    Gruß aus der Eifel

  • Hallo Bobby,


    frag mal Geologen. Es gibt keine Wasseradern.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Henry schrieb:

    Hallo Bobby,


    frag mal Geologen. Es gibt keine Wasseradern.


    Ja Henry und die Erde ist eine Scheibe :evil:


    Wie wird das Wasser deiner Meinung nach innerhalb der Erdkruste transportiert? Fliegt es von A nach B oder was?


    --- Harry ---

  • Bei meinen Bienen kann ich an manchen Tagen auch nicht in die Nähe des Standes kommen. Meistens ist es bei einem Wetterumschwung, das sie etwas schtechlustiger sind. Da kommen die auch schon an wenn ich nur mal an den Bienen vorbei gehe. Ich denke nicht, das es so viel mit dem Standort ("Wasseradern") zu tun hat...

  • Experten bestätigen folgendes (Konnte mich schon davon an praktischen Beispiele überzeugen lassen):


    Es gibt aber auch viele Tierarten, für die solche Reizstrahlungen lebenswichtig sind, z.B.: Ameisen, sie bauen Ihre Hügel immer in Reizzonen und die Ameisenstraßen verlaufen immer auf Wasseradern, ebenso Bienen, Bienen in Bienenstöcken die in reizfreien Zonen stehen, geben bis zu 50% weniger Honig als die Bienen deren Bau auf einer Reizzone steht. (Züchter die das erkannt haben, können es bestätigen!). Katzen suchen als Ruheplätze immer Reizzonen, während Hunde (wenn sie sich frei bewegen können) immer reizfreie Zonen bevorzugen.


    Unter den Forumleser ist sicher ein Wasserriecher dabei, der sich gut in dieser Materie auskennt.

  • Hallo Bobby,


    bevor ich den ach so vielbeschworenen "Wasseradern" die Schuld an der Boshaftigkeit deiner Bienen geben würde, sollten andere Faktoren ausgeschlossen werden.


    -War genug Zeit vergangen zwischen Ankunft und deinem Besuch ?
    Bienen sind die erste Zeit nach einer Wanderung oft aggressiv.
    -Ist die Wanderung ruhig verlaufen oder gabs evtl. ein Malheur?
    -Wabenbau kaputt gegangen, Königinnenverlust?
    -hat dein Nachbar vielleicht kurz vor deinem Besuch Gülle auf seine Felder
    ausgebracht?
    -Wurde kurz vorher gedüngt, gespritzt oder ähnliches?


    Bei nächst bester Gelegenheit mal kurz in die Völker schauen. Es wäre ja gelacht, wenn sie wirklich über Nacht aggressiver geworden wären.


    @ Harry


    Henry hat insofern Recht, als das in der Geologie allenfalls von "wasserführendenSchichten" und nicht von "Wasseradern" gesprochen wird.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Moin Michael,


    ganz genau das wollte ich sagen. Und Wasserschichten haben nicht die breite von nur wenigen Zentimetern oder Metern. Sie sind flächig.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry, hallo Michael,


    wir schweifen zwar etwas von den Bienen ab, aber trotzdem....


    Fragt doch mal die Geologen wie eine Höhle entsteht oder was eine Höhle eigentlich ist.


    Ich habe jedenfalls noch keine "Flächige Höhle" gesehen und ich war schon in vielen, in sehr vielen. In grossen und in kleinen, in Schauhöhlen und in stillen, versteckten. Alle haben eines gemeinsam.
    Es sind Wasser-ADERN. Manche wurden das letzte mal in der Eiszeit durchflutet, in anderen muss man schon mal schnell laufen,bzw. kriechen können um dem Wasser zu entkommen. Bevor eine solche Wasserader aber die Dimension einer Höhlung annimmt beginnt sie mit mikroskopisch kleinen sprüngen und rissen im Gestein durch die das Waser sickert und im lauf tausender Jahren bildet sich eine "wasserführende Schicht" die sich zu einer art Kanal auswäscht, in Dimensionen von mm und cm. Das könnte man dann schon als Adern bezeichnen.
    Das kann aber jeder Interessierte auch auf Speleologischen Seiten und Foren nachlesen, In einem BienenForum führt das glaube ich zu weit.


    Das Bienen sich auf manchen Pätzen nicht richtig entwickeln und wenige Meter daneben alles in Ordnung ist, kann nicht am KleinKlima liegen. Wer schon mal erlebt hat wie sich ein sonst ruhiges und friedliches Volk nach einem kurzen Stellungswechsel z.B. im Winter aufführen kann und wie es dann im lauf des Jahres kränkelt und sich nicht recht entwickeln will, der weiss, das es für einen guten Standplatz auch noch andere Kriterien gibt, als die augenscheinlich Sichtbaren.


    @Bobby
    Beobachte deine Bienen weiter, ohne Vorbehalte.
    Das kann ohne weiteres eine kurzfristige Störung sein.
    Denkbar ist z.B. die störung der Bienen durch Wild über Nacht oder Spechte machen sich an der Beute zu schaffen oder ein Zweig schlägt häufig dagegen. Wenn der Stellplatz neu ist kann es alles mögliche sein.
    Auch, das es einfach ein NEUER Stand ist und die Bienen sich noch nicht eingelebt haben.


    -- Harry ---

  • Harry


    laß' uns mal nicht streiten. Ich halte Wasseradern ect. für Humbuk und Du vertraust vielleicht darauf. Diese Thema ist unerschöpflich. Genau wie Erdstrahlen und Horroskoptermine für Arbeiten an den Bienen.


    Ich kann für meinen Teil jedenfalls ganz sicher sagen, daß die drei Rutengänger auf dem Grundstück unseres Nachbarn allesamt Wasseradern gefunden haben. Jedoch jeder eine andere. Der Brunnen wurde dann auf Empfehlung des Brunnenbauers ganz wo anders gebohrt und ....


    .... führte Wasser :o

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Habe einen sehr kritischen Artikel über Wasseradern gefunden. Wem und was soll man glauben.
    http://www.iaag.geo.uni-muench…sammlung/Wasseradern.html


    Tatsache ist aber, dass es Stellen und Orte gibt wo sich der Mensch oder ein Bienenvolk wohl fühlt und an andern Stellen hingegen krank wird. Es ist schon lange bekannt, dass in gewissen Kästen im Bienenhaus, die Völker über Jahre gesehen sich besser entwicklen als in Kästen nebenan. Dies wird dann aber nicht unbedingt mit Wasseradern oder Magnetfeldern, sondern eher mit der Hartmannlinie bezw. Hartmanngitternetz und dem Currynetz (Wittmannnetz) begründet.

  • @ Henry


    ** LAUT LACH *


    Mein lieber Freund,
    wie sind denn dann deiner Meinung nach die Höhlen entstanden?
    Hat ein Zwerg gepupst, oder wie?


    Ich sprach nicht von Radiästhesie (Rutengängern ect.)
    sondern von geologischen Vorgängen in der Erde.
    Aber für manche ist die Erde scheinbar wirklich noch eine Scheibe.
    Hätt ich nicht gedacht...
    Huh.... finsteres und tiefstes Mittelalter.... :lol::lol::lol: 
    --- Harry ---

  • Danke für die vielen Mitteilungen,
    ich werde die Bienen im Auge behalten und die Sache weiter beobachten. Vorher standen Sie in meinem Garten, wo jeden Tag in 1-2 Metern vor den Fluglöchern gelaufen wurde. (Sind also Verkehr gewohnt).
    Trotzdem danke an Euch alle
    Gruß aus der Eifel

  • Harry


    mehr als die Hand reichen kann ich Dir nun wirklich nicht. Mach Dir die Mühe und verfolge mal den Link von Hans-Peter. Dann siehst Du, daß es Wasseradern nunmal nicht gibt. Dort ist auch erklärt, daß unterirdische Flüsse hier in Europa nur in Karstgebieten auftreten.


    Bitte sei mir nicht böse, aber es bringt nichts darüber zu streiten. Du kannst es gerne glauben. Ich laß' Dich doch. Nur für mich (und manch anderen) bleibt es halt Blödsinn. Ganz besonders, wenn solche Wasseradern oder Hartmannraster zwar Wirkungen haben sollen, selbst aber eben nicht nachweisbar sind. Außerdem wohne ich in der Nähe vom Tagebau. Da wurden die Wasseradern allesamt ausgegraben und abgepumt. Das Gelände dort ist sozusagen wasseraderfrei und der ideale Wanderstandort für die Goldrute. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Für den Interessierten?
    Bienen gehören zu den Strahlensuchern.
    An den natürlichen Ansiedlungsplätzen von Bienen (z.B. wenn ein Schwarm sich einnistet) sind immer (!) entsprechenden Strahlungszustände vorhaden.
    Auch die Auswahl eines Drohnenplatzes ist davon abhängig.
    Bei den Untersuchungen von derartigen "natürlichen Gegebenheiten" kommen hochsignifikante Werte zu Tage, welche einen Zweifler erblassen lassen.
    Dies fängt bei der Regeneration an und hört bei der Hygiene auf.
    In der "Gesamtbetrachtung BIEN" sollten diese Einflüsse beachtet werden.
    Herzlichen Gruß
    Klaus Bäuerlein, Abenberg :roll:

    Herzliche Grüße aus Abenberg
    von Klaus Bäuerlein