Genehmigungen: "Landwirtschaftlicher Verkehr frei"

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  • Hallo, also jedes Grundstück hat keinen eigenen Weg dorthin, es gab immer noch Zipfelchen, die nur mit einem gang und fahrrecht über das anlieger Grundstück betretbar sind. Ob es diese Ecken noch nach der Grundstücksreform gibt, glaube ich nicht, war aber früher so.

    Die Großeltern durften damals einen Anbau nicht so breit machen wie sie wollten, weil ja immer noch das Pferdefuhrwerk von so einem Zipfelchen durchpassen musste. Ein moderner Traktor passt da aber nicht durch......

    Bis bald

    Marcus

    mehrere Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, xx Miniplus,

  • Wobei ich den Paragraphen nicht zitieren kann, aber es gibt wohl ein Gesetz, dass es kein Grundstück ohne Zufahrtsweg geben kann. Da wäre es ein Treppenwitz, wenn zwar die Wege da sind, man aber die Grundstücksbesitzer und die, die von diesen die Erlaubnis haben landwirtschaftliche Tätigkeiten dort auszuüben, die Wege nicht benutzen lässt.

    Die Wege werden von den Grundstücksbesitzern finanziert (in der Regel über die Einnahmen aus der Jagdpacht) und gerichtet. Dass dann ein Rathausmitarbeiter die Benutzung der Wege für die Anlieger unterbinden will wäre ein starkes Stück und kann nicht rechtskonform sein.

    In dieser Form habe ich das auch hier noch nirgends gehört oder mitbekommen.

    Wie geschrieben, ich gespannt auf das Ergebnis.

    Den Paragraphen würde ich gerne mal sehen - ich hab ein ähnliches Problem mit einer gepachteten Brache (innerorts), bei welchem ich eigentlich nicht auf das Grundstück fahren darf, weil der Zuweg mit einem Durchfahrt verboten Schild gesperrt ist...

  • Wobei ich den Paragraphen nicht zitieren kann, aber es gibt wohl ein Gesetz, dass es kein Grundstück ohne Zufahrtsweg geben kann. Da wäre es ein Treppenwitz, wenn zwar die Wege da sind, man aber die Grundstücksbesitzer und die, die von diesen die Erlaubnis haben landwirtschaftliche Tätigkeiten dort auszuüben, die Wege nicht benutzen lässt.

    Die Wege werden von den Grundstücksbesitzern finanziert (in der Regel über die Einnahmen aus der Jagdpacht) und gerichtet. Dass dann ein Rathausmitarbeiter die Benutzung der Wege für die Anlieger unterbinden will wäre ein starkes Stück und kann nicht rechtskonform sein.

    In dieser Form habe ich das auch hier noch nirgends gehört oder mitbekommen.

    Wie geschrieben, ich gespannt auf das Ergebnis.

    Den Paragraphen würde ich gerne mal sehen - ich hab ein ähnliches Problem mit einer gepachteten Brache (innerorts), bei welchem ich eigentlich nicht auf das Grundstück fahren darf, weil der Zuweg mit einem Durchfahrt verboten Schild gesperrt ist...

    Also gut, Aufgabe angenommen. Ich werde da mal ein paar Gespräche führen müssen...

  • Notwegerecht BGB 917/918

    Aber nur für Eigentümer...

    ;)

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Also aus eigener Erfahrung kann ich zumindest bestätigen, dass das für Bauvorhaben gilt. Willst du etwas bauen, muss dein Grundstück entweder an das öffentliche Straßennetz angeschlossen oder ein grundbuchlich gesichertes Wegerecht geben. Woher ich das weiß? Weil uns eine Baugenehmigung zwischenzeitlich abgelehnt wurde, da wir eben keine Anbindung an unser Grundstück oder ein Wegerecht hatten, da die Straße noch Privatweg des Erschließungsträgers und noch nicht öffentlich gewidmet war….


    Ob das aber für land- und forstwirtschaftliche Flächen gilt?


    Begründung in meinem Fall kann ich mal raussuchen (aktuell nicht zuhause), meine das stammt aber aus der Landesbauordnung NRW weshalb ich hier keine Relevanz für land- und forstwirtschaftliche Fläche sehe.