Stiftung Warentest: Honig

  • Hallo zusammen. Die Stiftung Warentest hat einen Honigtest gemacht. Die Ergebnisse erscheinen im Aprilheft. Dieses ist ab dem 26. März erhältlich.
    Darauf möchte ich schon jetzt einmal hinweisen. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, ob man schon eher an die Ergebnisse kommen kann? Natürlich auf legale Weise.
    Viele Grüße Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Michael
    Sie bringen es auch schon über die Nachrichten (Sr3). Sieht nicht gut aus. Nur sie sagen nicht, von welcher Firma sie sind, oder ob es DIB Gläser sind.
    Werden wir mal schauen müssen.

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo Michael


    ich habe das fast gleichzeitig unter Honig hier ins Forum gestellt.


    Ich hätte mich noch mehr über Gespräche mit meinem Kunden gefreut wenn nicht auch Honige im DIB-Glas so schlecht abgeschnitten hätten.


    Mit imkerlichen Grüßen


    Reinhard

  • Hallo Reinhard,


    das "freuen" war eher ironisch gemeint.
    Weil, da kommen wieder die tollsten Argumente und es werden Äpfel mit Birnen verglichen.
    So von wegen: "Das hat man jetzt von der Genmanipulation, Antibiotika im Honig".
    Auweia.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Miteinander,
    @ Aufkärung über die Bienen - In unserer örtlichen Presse war heute ein Bericht über meine Imkerei, siehe: http://www.honigmayerhofer.de/Aufklaerung.htm


    @ Honige in der BRD - Das Ergebnis hat mich keineswegs im negativen Sinn überrascht, eher hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Da kann doch keiner die Augen davor verschließen, wenn man bedenkt, dass in unserem Imkerverein das Durchschnittsalter 67 Jahre ist und dies ist kein Einzelfall. Die aktiven alten Imker machen nur mit Medikamenten ihre Varroabehandlung. Es wird kein Honig untersucht, um die Gewissheit über die Sortenbestimmung zu haben. Bei der Honigernte geht es zu wie bei einem mittleren Waldbrand - wen überrascht das Ergebnis?. Lebensmittelerzeuger von höchster Qualität sollte der Imker sein, wer hält sich daran - nicht alle, eher wenige.

  • honigmayerhofer schrieb:

    Hallo Miteinander,
    @ Aufkärung über die Bienen - In unserer örtlichen Presse war heute ein Bericht über meine Imkerei, siehe: http://www.honigmayerhofer.de/Aufklaerung.htm


    Na dass nenn ich doch mal eine Pressemitteilung :lol:


    Prima Xare, echt Spitze !


    @ Warentest


    Was soll man dazu sagen wenn sie Honig mit Zucker gleichsetzen?
    Eigentlich disqualifiziert sie das, einen Test in jedweder Form durchzuführen.
    Andererseits sprechen die Inhaltsstoffe eine deutliche Sprache.


    Demnächst muss sich der Honig wahrscheinlich noch mit Rübenkraut messen!
    Im Großen und Ganzen ist das Ergebnis wohl nicht schlimmer als erwartet.
    Das Auslandshonig nicht mit unserem sorgsam hergestellten Honig zu vergleichen ist war ja wohl hoffentlich klar und sollte auch beim letzten deutschen Imker mit entsprechend hohen Preisen seinen Niederschlag finden. Das es wie überall schwarze Schafe gibt, auch unter uns, ist auch jedem unserer Kunden klar und wenn nicht kann man es ihnen ja schonend beibringen. Es ist mir allerdings unbegreiflich, wie ich meinen Kunden meinen hohen Aufwand erklären soll, wenn ich zu Dumpingpreisen verkaufe. Die meisten von uns müssen nicht von der Imkerei leben und gerade deshalb sollten wir „Grundsätzlich“ im höchsten Preissegment liegen. Unser Maßstab muss der Feinkosthandel sein und nicht Aldi, Lidl und Co. Wenn die Berufsimker unter uns meinen, mit dem Preis etwas runterzugehen um nicht auf der Ware sitzenzubleiben, dann ist das ihr Problem und hat uns – sagen wir mal „Freizeitimker“, denn Hobbyimker gibt’s ja nicht – überhaupt nicht zu interessieren.


    Und speziell meinem Freund aus dem weltberühmten Eggenfelden kann ich nur den guten Rat geben, mal an einem schönen sonnigen Frühlingstag den Eggenfeldener Markt zu beschicken.
    Mit deiner „Presse“, ein paar Infotafeln, Fotos und Handblätter, einem kleinen schnuckeligen (ruhig etwas primitiven) (Hobby?)Stand, einem kleinen Pütcher-Strohkorb, ein oder zwei befüllte EWK´s und/oder deine Schaubeute und Du ziehst die Kunden in Schwärmen an. Stell dich ruhig genau neben Deinen Waldschrat der den Honig für 2 EUR versemmelt und nimm für deinen „zahmen Buckfasthonig“ 4,50 EUR das Pfund und freu dich an jedem verkauften Glas.
    Ich hör dich schon bis hierher greinen „Mei, des geht hier net, des zohlns hier net u.s.w.“
    Machs einfach mal, was hast Du denn zu verlieren, außer ein paar Stunden Zeit.
    Und wenn du dich nur hinstellst und dadurch etwas Werbung für die Imkerei machst, ist doch auch in Ordnung. Vielleicht überzeugst Du ja den Nachwuchs und wirst so zum Imkerpaten.
    Deine Filme kannst Du ja auch noch anbieten oder dabei im Hintergrund öffentlich laufen lassen. Beobachte doch mal im Kaufhaus, wie die Leute vor einem Fernseher stehenbleiben.


    Denk mal drüber nach --- Harry ---

  • Von solchen Berichten in der Presse lebt die Nachwuchsförderung. Wer immer sich mit dem Gedanken an die Imkerei trägt wird durch diese Berichterstattung weiter motiviert. Das habt ihr klasse gemacht!

  • StefanR. schrieb:

    Von solchen Berichten in der Presse lebt die Nachwuchsförderung. Wer immer sich mit dem Gedanken an die Imkerei trägt wird durch diese Berichterstattung weiter motiviert. Das habt ihr klasse gemacht!


    Danke Stefan,
    vielleicht macht mein Beispiel Schule und bringt der Bevölkerung das Imkern näher. Natürlich war ich wahrscheinlicher nervöser als meine Bienen bei dem Erstellen des Zeitungsberichtes, stellt dir vor die Buckis hätten das Team angriffen, als ich ein Volk auseinander nahm, das wäre eine Blamage gewesen! Aber auf Heidis Mädels, auch wenn Sie sich die neue Königin schon mit meinen restlichen Carnis gepaart haben ist Verlass.

  • Hallo Miteinander,


    nachdem letzter Woche die örtliche Presse über meine Imkerei berichtet hatte, wurde ein größerer Radiosender auf diesem Bericht aufmerksam. Heute nachmittag war ein Reporter an meinem heimatlichen Bienenstand. Von den dort 9 stehenden Carnicavölker und dem einzigem Buckfastvolk von der Heike, dessen Nachfolgekönigin mit Sicherheit schon als Buckfast/Carnicamischung anzusehen ist, musste wieder dieses Volk als Präsentationsvolk herhalten. Wiederum das gleiche, beim Öffnen und herausnehmen der Waben fliegt keine Biene auf, mich faziniert das immer wieder aufs neue, auch der Reporter war total begeistert und musst seine Vorurteile revidieren. Der Reporter setzte 3 Schwerpunkte bei der Berichterstattung, die Bienenhaltung, die neuesten Honigskandale in Verbindung mit dem Bienensterben und die Aussichten für kommende Imker bzw. Nachwuchsimker. Ich kann nur jeden raten, dass er auch seine Imkerei versucht so in die Öffentlichkeit zu bringen. Durch diese Reportage hatte ich auch Gelegenheit die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, dass deutscher Honig gesund ist und dass das Bienensterben in der BRD aufhören muss. Nur noch ein Tipp zum Schluss, der Anfang dieser Reportagen war ein Foto auf dem mein 6-jähriger Sohn zu sehen war, wo 3 Bienen mit Pollen beladen auf seinem Kopf landeten und ich dieses an die örtliche Presse sendete. Der Rest der ganzen Pressekampanie, die man wirklich gut als Aufkärung bei der Bevölkerung nutzen kann, ergab sich dann von selbst.