Wie Winterfutter in Waben

  • Guten Abend!


    Jetzt muss ich Euch wohl doch glauben, das es mottenreiche und mottenarme Gegenden gibt.

    Verschiedenlange Vermehrungszeiten durch verschiedene Temparaturen. Klar!

    Aber den ganzen Sommer lang so kalt, dass die Motten nicht dazu kommen sich zu vermehren?

    Wohl nicht. Da muss noch was anderes sein, was die Motten ausbremst.

    Bei mir glabe ich folgendes zu beobachten:

    Motteneier sind algegenwärtig. Wenn es warm wird schlüpfen sie. Je mehr und je besseres Futter sie vorfinden, umso schneller wachsen sie und umso grösser werden sie.

    Allerdings kommen sie mit vollen, gedeckelten Futterwaben nicht gut klar.

    Sie fressen den Zucker aus einzelne Zellen, kommen dann aber nicht recht weiter. Erreichen ihre Grösse nicht und verpuppen sich nicht Vielleicht Mangelernährung.

    Wie erwähnt: Schlüsse aus Beobachtung, nicht sichere Erkenntnis.


    Die Essigsäure verwende ich erst im dritten Jahr und diesen Winter erstmals richtig konsequent.

    Jetzt oben und unten und auch in den Leerzargen.

    Der Hauptgrund ist, dass ich in meinen Beständen zuviel Nosema vermute.

    Früber habe ich Brutwaben geschwefelt, Honigwaben nur auslecken lassen.

    Auf unbebrüteten, ausgeleckten Waben missraten die Mottenlarven, gradeso wie auf Mittelwänden. Sie schlüpfen aus dem Ei, fressen ein Wenig Wachs und sterben früh an Fehl-und Unterernährung .

    Über meine Befürchtungen wegen Nosema schreibe ich noch separat.