Wie Winterfutter in Waben

  • Hallo zusammen!


    Ich habe bei der Durchsicht leider ein Volk abräumen müssen. Anscheinend war die Varroa Behandlung im Sommer nicht gut.


    Nun stellt sich mir die Frage, wie ich dieses Futter überwintern kann. Ich habe meine Völker in DNM 1 BR und einem Honigraum eingefüttert, diesen würde ich gerne nun einlagern.


    Ich will es eigentlich keinem Volk untersetzen, da alle meine Völker eine halbe Zarge mit Futter schon unten drunter haben. Kann ich das in einer verschlossenen Beute daneben stellen, oder zieht das Futter dann zu viel Wasser und gammelt weg?


    Im Froster habe ich keinen Platz.


    Ausschleudern lohnt nicht, ich will die Waben jetzt nicht durch den DWS schieben. den Siff mit dem Futter will ich mir auch sparen.


    Bin für Tipps dankbar.



    Beste Grüße

  • Dann brüten die mir da rein. Und ein ASG will ich denen nicht als Kältebrücke dazu geben.


    Bekommt ein Schwächling das zusätzliche Volumen gewärmt, dass das ein Mehrwert hat, gegenüber einer leeren Beute?

  • Ich würde es mit Guido Eich halten: Was aus einem toten Volk stammt, kommt nie wieder in ein Volk. Gefahr von Krankheitsübertragung (Viren) über Speichel/Futter.

    Bienen seit 2019, Warré-Beuten, „klassische Magazinbetriebsweise“ mit Absperrgitter im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Dann brüten die mir da rein. Und ein ASG will ich denen nicht als Kältebrücke dazu geben.

    Die Schwächlinge sollen doch da reinbrüten, weil die Waben doch danach eh aufgeteilt werden zu Ablegern.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wenn es so kalt ist wie jetzt, würde ich es erst einmal stehen lassen. So durchgefroren wie das jetzt sein dürfte, hat da auch die Wachsmotte doch nicht mehr viel Chance!


    Und wenn es dann dicht im Lager aufbewahrt wird, kann es ggf. im Jahresverlauf für einen Ableger genutzt werden.

  • Die Wachsmotte ist bei Temperaturen unter 9°C nicht mehr aktiv.


    Ich würde die Waben bei der aktuellen Kälte so abstellen, dass Luft daran kommt und dann, wenn's etwas wärmer wird, einem Schwächling aufsetzen. Z. B. beim ersten vorsichtigen Öffnen nach dem Reinigungsflug.


    Nicht vergessen! Sonst bildet sich die große Milbenschweinerei. Das hatte jeder (erfahrene) Imker schon mal.


    Derartige Waben bis zum Sommer aufbewahren kann in der Tiefkühltruhe funktionieren. Da habe ich aber keinen Platz (Wildschweine und Rehe). Außerhalb der Tiefkühltruhe ist die Gefahr der "Milbenschweinerei" bis zum Sommer relativ groß und abhängig von dem, was eingefüttert wurde ist das Futter eventuell schon kristallisiert. Deshalb schmelze ich solche Waben, wenn ich nicht ein Volk habe, die sie pflegen ein.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • Bernd, meint Wachsmottenschweinerei. Außerdem, schiess die Rehe und Wildschweine, Du kannst die nicht ewig in der Kiste halten. 😉

    Einen Zerlegekurs beim IFT könnten wir auch machen. Vielleicht liesse sich damit Hartmut locken.


    Gruss

    Ulrich

  • Bernd, meint Wachsmottenschweinerei. Außerdem, schiess die Rehe und Wildschweine, Du kannst die nicht ewig in der Kiste halten. 😉

    Einen Zerlegekurs beim IFT könnten wir auch machen. Vielleicht liesse sich damit Hartmut locken.


    Gruss

    Ulrich

    Ulrich ist mein Fachberater "Fleischbearbeitung, Wursten und Räuchern". Beim Imkern beraten wir uns gegenseitig. Bei Edelstahl bin ich der Chef.


    Danke für die Richtigstellung.


    Die Sauen und Rehe in der Tiefkühltruhe, warten bis ich mit Corona durch bin. Dann wandern Sie zusammen mit einer Pökelsalz/Gewürzmischung in Vakuumtüten und nachfolgend in den Räucherschrank.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • Übrige Futterwaben (nicht bebrütet und ohne Pollen) kommen bei mir im Frühling in einen kühlen Kellerraum. Da hatte ich noch keine Probleme damit.

    Später im Jahr bekommen die die Jungvölker.