Verkauf über 12 Monate

  • Ich bin jemand, der gerne schnell arbeitet. Wir sind bei 2 Ergebnissen und etwa 90 ! Kommentaren. Das 2. Ergebnis war prima, zumal es auch kommentiert war. Vielleicht fehlt es mir an der Geduld.

    Vor allem fehlt es Dir an Diplomatie und an Fingerspitzengefühl.

    Da war was mit dem Verhältnis der Qualität des Inputs zu der des Outputs auf forstlich genutzten Flächen. Bisher zeigt man hier relativ zum Input ziemlich viel Langmut, finde ich.


    Du möchtest etwas von uns, von dem diejenigen, die die von Dir gewünschte Erfahrung haben, wissen, dass es deutlich mehr Variablen gibt als Ordnungszahl des Monats, kg Honig oder % der Ernte und Anzahl der Einwohner.


    Der Tonfall Deiner Forderungen (nicht Fragen!) ist gefühlt vergleichbar mit der Anweisung eines Polizeibeamten, Deinen Führerschein aus dem Autofenster zu reichen.


    Die Antwort ist übrigens 42.

    Auf der Suche nach der Bee-Life-Balance.

    Nächstes Imkerforumstreffen am 3-5.2.2023 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda. :daumen:

  • Insgesamt wird über die Vermarktung sehr wenig geschrieben. Zahlen finden ist noch schwieriger. Ich würde z.B. gerne wissen, wie viel Gläser ich an einem Samstag auf einem Wochenmarkt mit 50.000 Einwohnern im Schnitt absetzen kann.

    Du hast wahrscheinlich auch wenig Verständnis dafür, dass so viele Angestellte ihr Gehalt nicht mit jedem Kollegen besprechen möchten, oder?

  • Das kann ich verstehen. Deshalb ist die ursprüngliche Frage auch prozentual gestellt und sagt nichts über tatsächliche Mengen aus.


    Und ich frage auch niemanden aus. Was kommt ist freiwillig. Die Diplomatie und das Fingerspitzengefühl brauchen alle. Dann wird's was. Was sollte ich denn tun ? Nach 10 Antworten aufgeben ? Dann hätte ich die beiden Antworten die zur Frage passten, verpasst.

  • Für nen kurzen Moment hab ich ja echt gedacht du hast es jetzt verstanden...
    Hatte sogar schon nen Text mit ner Antwort getippt... bestimmt 20-30 Zeilen lang.

    aber so... 🤷‍♂️ Leb wohl. Zack!

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • Was sollte ich denn tun ? Nach 10 Antworten aufgeben ?

    Schön, dass du fragst. Abwarten und Nachfragen.

    Zum Abwarten: Angenommen jemand liest diesen Faden, gibt aber aus irgendeinem Grund keine klaren Zahlen preis. Wenn man da noch zwei mal extra nachgefragt hat und diese Person hat immer noch keine Zahlen preis gegeben, wird ein drittes und viertes Mal auch nichts daran ändern. Außer, dass man den Leuten auf die Nerven geht. Manchmal finden sich dann Leute, die den Faden erst später lesen und wenn die was schreiben wollen, machen sie das schon noch. Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.

    Ein bis zwei mal Nachfragen reicht, mehr hilft eh nicht und oft kommt nach einer Weile oft von selbst noch was.

    Zum Nachfragen: Oft wird nur darauf hingewiesen, dass ein anderer Lösungsansatz besser ist, aber keiner vorgestellt. Das ist, weil manche Leute andere Lösungsansätze gar nicht wollen und dann schreibt man viel, was keiner lesen will. Außerdem will man sich ja oft auch einfach nicht aufdrängen. Wenn man diese Leute aber zum Beispiel fragt „Wie würdest du mein Problem denn lösen?“ merken die, dass andere Vorschläge erwünscht sind und es gibt viele, die dann mit Freuden ihre hart erarbeiteten Lösungsansätze teilen, wenn sie erstmal merken, dass der andere sie zumindest mal gern hören möchte. Muss ja nicht immer gleich alles kritiklos und genau so übernommen werden, wir sind ja alle in unterschiedlichen Situationen.

  • Hallo zusammen,


    hat schon mal wer von euch den Verkauf über ein komplettes Jahr in Monaten gemessen und würde die Daten prozentual zur Verfügung stellen ?

    Ich verkaufe über SB und in Läden. Keine W-Märkte.

    Mitte Ende August bis Oktober 30-40%. Eine starke Nachfrage Ende des Sommers, die lange anhält.

    November bis Jahresende 20-30%.

    Januar 5-10%. Bei mir immer Mau.

    Februar steigt wieder an bis in den April 20%

    Danach tröpfelt es so dahin.

    Sollten Abends mal keine Gläser zu spülen & Honig abzufüllen oder irgendwas zu putzen sein mache ich auch ne Excel.


    Gruß Max

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt)

  • wie viel Gläser ich an einem Samstag auf einem Wochenmarkt mit 50.000 Einwohnern im Schnitt absetzen kann.

    Wir gehen mit unserem Verlag regelmäßig auf Tattoo-Conventions und verkaufen dort unsere Bücher und Magazine. Bei gleicher Besucherzahl ist das je nach Ort und Wetter (obwohl die immer drinnen stattfinden) eine Spanne von ein paar Euronen, mit denen nicht einmal im Ansatz die Unkosten gedeckt sind, bis hin zu großartigem Umsatz - bei exakt derselben Ware und exakt denselben Interessen der Besucher.

    Dasselbe gilt für den Anzeigenvertrieb auf diesen Conventions - mal komme ich mit einem einzigen Auftrag nach Hause, mal mit einem Dutzend - obwohl es immer exakt dieselbe Kundenklientel ist - aber mal haben die Lust drauf und mal jagen sie mich zum Teufel.

    Der Schnitt läge also bei beidem in der Mitte - was dann alles heißen kann von fast Null bis Jubeltanz beim Geldzählen.

    Und glaub mir: wir würden viel dafür geben, im Vorfeld zu wissen, ob es sich lohnen wird oder nicht, denn so eine Convention ist echt viel Arbeit.


    Du musst es bei dir zwei/drei/viermal ausprobieren - dann hast du eine grobe Einschätzung die für deinen Wochenmarkt gültig ist.

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

    2 Mal editiert, zuletzt von Satia ()

  • Hi Max,


    vielen Dank.

  • Ich würde z.B. gerne wissen, wie viel Gläser ich an einem Samstag auf einem Wochenmarkt mit 50.000 Einwohnern im Schnitt absetzen kann. Aber ehrlich gesagt, traue ich mich kaum noch, einen neuen Thread dazu aufzumachen, weil dann wahrscheinlich die erste Gegenfrage ist: Bei welchem Wetter, mit ...

    Nee. Die erste Frage von mir wäre: wo? Blankenese? Kimmeln an der Knolle? Das kann man doch auch wieder überhaupt nicht beantworten. Ist der Markt in einer reichen, städtischen Lage oder in einem armen Dörfchen?

    JEDER Imker hat einen unterschiedlichen Absatzmarkt!

    Selbst wenn auf dem Hamburger Isemarkt zwei Imker stehen - wenn der eine die hübschere Nase hat, macht er mehr Umsatz!

    Viele Grüße

    Andrea

    Ein Garten ohne was zu essen ist verschwendete Landschaft.

  • Ich habe tatsächlich vor ca. 20 Jahren nebenher Bettwäsche, Socken und Kleinleder auf Wochenmärkten verkauft, aber ursprüngliche mit Haushaltswaren begonnen. Die Umsätze waren sehr stabil. Im Urlaub habe ich dann auch mal in der Woche verkauft. Die Umsätze waren dann wegen dem Fehlen der Berufstätigen entsprechend geringer. Ich habe stets das Wetter notiert, Penner aussortiert und Renner vorne platziert. Wie schon geschrieben, ich messe gerne und war ziemlich erfolgreich damit. Für Kaufzurückhaltung gibt es immer Gründe. Und manchmal liegt es auch am Platz, den man zugewiesen bekommt. Auf der Eurobee gab es gute und schlechte.

  • Du kannst doch nicht wirklich so naiv sein, zu erwarten oder zu glauben, dass es eine aussagekräftige Verkaufsstückzahl für den Wochenmarkt eines Ortes mit 50000 Einwohner gibt. Da ist ja jeder Wetterbericht solider.


    Gruss

    Ulrich