Honigreste von Honigrührer zurückgewinnen

  • Hallo zusammen,

    ich rühre meinen Honig mit einem Auf-und-Ab Honigrührer. Jedesmal nach dem Rühren bleibt natürlich Honig am Rührer hängen, und zwar garnicht so wenig. Wenn ich den Rührstab danach einfach abspüle, geht dieser Honig natürlich verloren. Bei ca. 1-2 Wochen zweimal täglich Rühren summiert sich da schon eine beträchtliche Menge auf, die verloren geht, wenn ich nicht jedesmal mit einem kleinen Teigschaber und viel Gefummel den ganzen Honig vom Rührer abschabe und wieder dem Eimer zuführe (so wie ich es im Moment mache). Gefühlt dauert das Säubern des Rührstabs, um keinen Honig zu verschwenden, um einiges länger als das Rühren selbst.

    Ich denke das Problem tritt vermutlich genauso bei anderen Rührgeräten (Rapido etc.) auf.

    Wie handhabt ihr das?

    Viele Grüße :)

  • Ich stell den Rührer schräg in einen 10kg-Eimer und leg den Deckel so gut wie möglich auf. Der Honig, der sich da sammelt, wird zum Schluss in ein Extraglas für Eigenbedarf gefüllt und zügig verspeist.

    Viele Grüße

    Andrea

    Ein Garten ohne was zu essen ist verschwendete Landschaft.

  • Lass das Ding einfach im Honig stehen und bastel dir einen Deckel, der dicht macht, auch wenn der Stab noch drin ist.

    Reagiert der Honig bzw die enthaltene Säure bei so einer langen Kontaktzeit nicht mit dem Edelstahl?

    Es gibt ja verschiedene Kategorien von Edelstahl.

    Ich weiß nicht, ob das beim Aufundab (benutze ich auch) ausreicht, daß es zu keiner Geschmacksverfälschung kommt

  • Also beim Rapido ist das nicht so, der befreit sich fast alleine vom Honig. Das Gestänge mit zwei Fingern und langsamem drehen nach unten abstreifen anschließend den Propeller über der Oberfläche bei maximaler Drehung dann abscheudern, Voraussetzung natürlich Abfüll o. Rührbehälter darf nicht randvoll sein.

  • echt jetzt?

    Man kann auch aus allem ein Problem machen, oder?

    Abtropfen lassen, essen, verbacken oder rückfüttern. Sooo viel ist es ja nun auch nicht.

    Sorry.

    Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Hab das gleiche Problem. Ist halt so.

    Aber es kommt ja noch der Schaum vom abschöpfen dazu und so.


    Fuettern ist ja nicht immer sinnvoll.

    Gut zur richtigen Zeit.

    Wie lange man den Schaum - Honig aufheben kann vielleicht 4 Wochen.?

    Essen, ja aber nicht nur den Rest und es ist halt doch viel.

    Welche Ideen gibt's zum Verbrauch vielleicht habt Ihr Details. Oder gibt es auch jemand der Reste kauft, so ab 5 oder 10 kg?

  • Aber der Schaum ist doch lecker? Nach dem Abschäumen steigt unser Honigverbrauch stark an, weil der so gut schmeckt.

    Wenn es zuviel ist, würde ich es mit Apfelsaft mischen, (Wein-)Hefe dazu und vergären. Met ist auch lecker.

    Oder statt Zucker zum Backen nehmen.

    Viele Grüße

    Andrea

    Ein Garten ohne was zu essen ist verschwendete Landschaft.

  • Ich lasse die Reste vom Rührstab ebenfalls in einen Eimer abtropfen. Macht pro Charge beim Rühren insgesamt vielleicht 250g Honig, nachdem ich vorher den ersten Teil noch etwas in den Eimer mit dem gerührten Honig abtropfen lasse.

    Bei mehr Eimern wird es auch nicht mehr, weil ich ja den Rührstab nicht nach jedem Eimer erst einmal vollständig abtropfen lasse, sondern gleich in den nächsten Eimer umsetzen kann. Das sind dann pro Abfüllvorgang also ein halbes Glas Abtropfhonig, sowie etwas ein halbes Glas Honig vom Abschäumen pro Eimer.

    Nach wenigen Tagen besteht der Honig vom Abschäumen aus einer kleineren Schaumschicht und etwa 2/3 Honig. Die Schaumschicht ist schnell gegessen und der Rest drunter hält sich dann auch länger und wird bei uns selbst konsumiert. Zudem brauche ich auch immer Honig zum Met machen, Backen, Honiglikör ansetzen...

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)