Unterstützung, Einblicke, Erklärungen

  • Hallo an alle,

    ich als Imkereinsteiger bin immer auf der Suche nach neuen Eindrücken und Wissen rund um die Imkerei. Leider habe ich festgestellt, dass viele derjenigen, die ihr Wissen weitergeben, doch recht weit weg von mir leben. Ich bin im Münchner Raum ansässig und bisher waren alle interessanten Menschen ziemlich weit weg (Binder, Aumeier, um mal zwei gänzlich gegensätzliche Ansätze zu nennen). Oder wenn ich etwas gefunden habe, dann zu horrenden Kosten. Ich bin hauptsächlich an Großraumbeute mit geteiltem Brutraum interessiert, aber auch alle anderen Betriebsweisen sind willkommen. Ich möchte hier auch keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen. Ich bin für alles Wissen offen, urteile nicht über dies und das, sondern ziehe dann das für mich interessante heraus. Bei uns im Heimatkreis wird überwiegend auf Zander zweizargig gearbeitet. Aber mich würde auch interessieren wie und ob es auch einzargig auf Zander geht. Man kann schon viel lesen und auch auf Youtube herausholen, aber es ist immer besser sich vor Ort auszutauschen. Denn jedesmal wenn ich mir etwas anschaue/lese, dann kommen so viele Fragen auf, die ich dann logischerweise nicht beantwortet bekmme. Und so bleibt dann immer ein fahler Nachgeschmack, ob ich das jetzt richtig verstanden habe oder nicht. Also wenn jemand, jemanden kennt (welch Wortwahl), oder sich selbst angesprochen fühlt und auch nicht auf dem Mond lebt, dann bin ich für jeden Hinweis dankbar. Und wie gesagt. Ich möchte hier keine der taugt nicht und der erst recht nicht, Diskussion.

  • Da sollte sich im Münchner Raum doch jemand finden der während der Saison eine helfende Hand gebrauchen kann. Frag doch mal in Manching nach nach. Oder im Supermarkt bei den regionalen Imkern, Adresse steht auf den Etiketten!

    Viele liebe Grüße und bleibt stabil

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hallo gopper0815,

    bin selbst ganz frisch im "Geschäft" und habe im April mit Zander einzargig begonnen. Zum Anfang war ich ganz froh, nur 10 Rähmchen bearbeiten zu müssen. Im Juli machte ich "Teilen und Behandeln". Hat mit einem Brutraum auch ganz gut geklappt.

  • Dann schau halt mal zu uns rüber. Das Dachauer Land grenzt an das Aichacher Land und das ans Augsburger Land.

    Wir imkern seit 11 Jahren, gestartet mit Zander zweiräumig und sind gelandet bei Zadant und einigen Zander einräumig. Dazu Zander halb als Honigraum, weil hier die Bienenkönigin selbst an den Bienen arbeitet. Ich darf ein bisschen spülen und das andere Zeug organisieren. Gerne darfst Du uns besuchen. Bring ein bisschen Bildmaterial von Deinen Ständen, dem Lager und der Imkerei mit, dann hat man eine Vorstellung von den Gegebenheiten und kann auch Tipps geben, was man verbessern könnte.

  • Ich bin hauptsächlich an Großraumbeute mit geteiltem Brutraum interessiert, aber auch alle anderen Betriebsweisen sind willkommen.

    Ist das jetzt die neueste Mode? Next-Level-Imkern im Binder-Aumeier-Gopper-Modell? 8o


    Du meinst sicher Großraumwabe mit ungeteiltem Brutraum statt geteiltem.


    Geteilt = 2 oder mehr Brutraumzargen (klassisch Zander, DNM oder Flachzargenbetriebsweise)


    Ungeteilt = Dadant, DNM 1,5, ZaDant und vergleichbar, aber auch DNM/Zander 1-zargig zählt dazu, aber sind halt keine Großwaben


    Zu deiner Frage selbst:

    Zander 1-zargig funktioniert, funktioniert sogar gut und besser als 2-zargig in meinen Augen, aber es hat auch Nachteile gerade für Anfänger im Hinblick auf den Futtervorrat (Einfüttern, Abschleudern sind kritische Zeitpunkte wo man wissen muss was man tut). Da verzeiht Zander 2-zargig mehr, hat aber viele andere Nachteile.


    Gerade in Bayern gibt es doch z.B. einen recht starken und umtriebigen Buckfast-Verband. Heißt nicht, dass du unbedingt Dadant nehmen sollst.


    Zu Zander 1-zargig gibts hier im Forum genug Beiträge und sogar einen eigenen Thread. Schmeiß mal die Suche an.

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem wunderschönen guten Morgen :)


    Danke Pinte, wollte ich auch gerade schreiben:

    Gerade in Bayern gibt es doch z.B. einen recht starken und umtriebigen Buckfast-Verband. Heißt nicht, dass du unbedingt Dadant nehmen sollst.


    Anbei der Link:

    Landesverband bayerischer Buckfastimker - Google Suche


    Das Problem was ich bei dem Vorschlag des Helfens beim Imker leider sehe ist Folgender:


    Um richtg was zu lernen ist in der Regel ein Imker mit mehr als nur 20 Völker von nöten.

    Nicht das ich jetzt die unter 20 Völker schlecht machen will, aber oft haben Sie von alten/ältern Imkern gelernt und die Betriebsweiße übernommen.

    Erst im laufe der Zeit, wid bemerkt das manches doch nicht so klapp und sind entäuscht.

    Meistens wenn fast oder kein Honig kam, die Völker übern Winter oder schon im Herbst nicht mehr sind und das Futter so teuer geworden ist, das es keinen Spaß mehr macht.


    Bei den Imker die mehr wie 20 Völkern haben, ist meistens die Zeit einen Änfänger zu führen oft nicht da.

    Am einfachsten ist wenn der Anfänger, wenn das geht, seinen Jahresurlaub mal opfert , mind. 3 Wochen im Juni-Juli, und sich einen richtig große Imkerbetrieb sucht.

    In der Hauptsaison sieht man etliches, wer mit den Augen lernt hat oft Vorteile ;) denn so kann einige gesehen werden was beim Betrieb selber einfach so von der Hand läuft und der Imker selber keine Betrachtung mehr schenkt.

    Und warum 3 Wochen?

    Ganz einfach, in der ersten Woche ist ein Praktikant ,meistens ein Klotz am Bein :rolleyes: in der zweiten Woche fängt Er an zu begreifen was man von Ihm will und warum :) und in der Woche lernt Er man richtig.

  • Ganz einfach, in der ersten Woche ist ein Praktikant ,meistens ein Klotz am Bein :rolleyes: in der zweiten Woche fängt Er an zu begreifen was man von Ihm will und warum :) und in der Woche lernt Er man richtig.

    Genau das meinte ich. Lesen und Videos sind eines, dabei sein und anfassen, ist was anderes