Futter sparen, oder einen Teil des Honig lassen, hat jemand Erfahrung?

Werbung
  • Warum werde ich das Gefühl nicht los, das einem sofort etwas unterstellt wird, wenn man nicht mit Buckfastbienen in Dadantbeuten imkert?

    Keine Ahnung, wo du da was rausfühlst dabei... Eigentlich sollte man ja auf Gefühle hören... In dem Fall liegst du aber mal sowas von daneben...

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • Sonnenvoeglein, so falsch ist Dein Gefühl nicht, wenn auch jetzt nicht gerade beim letzten Post.

    Und ja natürlich ist die Arbeitszeit ziemlich nebensächlich bei einer Hobbyimkerei wenn man nicht gleichzeitig einen Vollzeitjob in größerer Entfernung, zwei weitere Hobbys, Familie und zwei Vorstandsposten hat über die ehrenamtliche Arbeit hinaus, die man sowieso für das Altersheim leistet.

    Et täte mir weh, wenn ich den wöchentlichen Ausflug an die schönsten Orte im Umkreis bei gutem Wetter irgendwie einpressen müßte.

    Viele liebe Grüße und bleibt stabil

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Futtervorräte in Völkern verschiedener Regionen zu vergleichen, kann man nicht. Jedes Klima, jedes Volk, jeder Beutentyp hat seine Anforderungen. Meine Bienen standen früher in eher kontinentalem Klima in Styrobeuten und kamen mit 16 bis 20 kg Sirup auf Rübenzuckerbasis aus (bis April).


    Jetzt stehen sie "zwischen den Meeren" in Holstein in Holzbeuten und erhalten seit Jahren ca. 16 kg Sirup. Damit kommen sie bis April aus.


    Kleinere Einheiten (6er Styrokisten) zur Überwinterung von Reserveköniginnen erhalten hier 10 kg. Im Febr. Futterteig auflegen ist ggf. nötig, aber nicht bei allen.


    Überwinterung auf Honig komplett habe ich noch nie gemacht, jedoch verbleibt ein (kleiner) Teil in den Völkern und sie tragen ggf. im Sept. noch etwas ein. Dem Bien scheint es egal - Hauptsache, was zu futtern.


    Ob Völker auf komplett eigenem Honig besser über- / auswintern, weiß ich nicht; es wird viel hinein interpretiert.

  • Was sollen immer diese absichtlich provokant missverstehenden Kommentare von dir?

    Seitenweise versucht man mir einzubläuen, dass ich meine Zeit, die ich für die Bienenhaltung benötige, gefälligst in meinen Honigpreis einrechnen solle.

    Und du schreibst, dass Zeit kein finanzieller Aspekt mehr ist.

    Da sollte eine Nachfrage doch erlaubt sein, oder?.

    Für mich ist das ein Widerspruch.


    Der Honig muss aus den Waben und das Ersatzfutter muss wieder rein.

    Das ist für Bienen und Imker eine nicht zu unterschätzende Arbeitsleistung. Ich könnte mir mehrere Szenarien vorstellen, bei der das Belassen des Honigs, auch finanziell vorteilhaft ist, obwohl die Preise so stark unterschiedlich sind.

    Dies mit einem Handstreich einfach als unmöglich wegzuwischen, halte ich mindestens für unüberlegt.

    Provokant mag man solche Nachfragen empfinden, aber verstehen kann ich nur das, was gschrieben wird. "Kein finanzieller Aspekt" bietet mir nur wenig Interpretationspielraum.

    Ich halte die zitierte Aussage für falsch.

    "In einer Demokratie hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten."

    aus "Mensch, Erde"

  • Nochmal zu den Bienenunterschieden. Mir ist 1 Volk Buckfast Fx aufgefallen, das hat tatsächlich Obstsaft oder sowas eingetragen, Geschmacksprobs. Ein anderes hätte Futtersirup geraeubert, konnte ganz klar rausgeschmeckt werden. Der Imker war hier noch in Hoffnung und hatte den letzten Honigraum noch nicht abgeraeumt.

  • Nochmal zu den Bienenunterschieden. Mir ist 1 Volk Buckfast Fx aufgefallen, das hat tatsächlich Obstsaft oder sowas eingetragen, Geschmacksprobs. Ein anderes hätte Futtersirup geraeubert, konnte ganz klar rausgeschmeckt werden. Der Imker war hier noch in Hoffnung und hatte den letzten Honigraum noch nicht abgeraeumt.

    Das wage ich mal fast zu bezweifeln, dass Du eingetragenen Futtersirup klar rausschmecken kannst. Wenn doch, dann kannst Du Dich bei diversen Laboren bewerben, die suchen solche Leute. Es sei denn jemand füttert mit Melasse ein, oder die Bienen räubern das beim Bauer nebenan.

  • Ich hab hier auch Carnica, die schonmal Obstsaft gesammelt haben. Das hat nichts

    mit der Rasse zu tun.

    Und zu Buckfast Fx: wenn das eine standbegattete F1 ist, ist das Volk gerade mal zur Hälfte Buckfast. F2 sind zu 75 % Landrasse und Völker mit einer F3 Königin sind schon zu ca 90 % Landrasse. Ich kenne die Landrasse bei uns mitlerweile recht gut und bei F1 Völkern kann ich noch Unterschiede zur Landrasse erkennen, aber ab F2, spätestens F3 kann man beim besten Willen keine Aussagen mehr über Buckfast, Carnica, was auch immer treffen, sondern spricht eigentlich immer über seine lokale Landrasse.

  • Man sieht und schmeckt Sirup oder Zuckerloesung sicher raus. Praktisch durchsichtig und Geschmack entsprechend. Zumindest im Vergleich zu Honig. Einfach mal den fast Durchsichtigen Eintrag probieren. Selbst Raps sieht anders aus. Eine Mischung ist wohl nicht sicher zu erkennen, ok.

    In dem Sinne gibt's ja keine 'Reinrassige' Buckfast, wenn überhaupt gezielt angepaart.

  • der Nachbarimker wundert sich- kippt immer wieder Sirup in den Fütterer , und keine Gewichtszunahme. Man sollte schon mal in die Kiste schauen, wenn die morgens als erste und abends als letzte noch beflogen wird...

    Auch dem Sammler bekommt es nicht gut, wenn die ganze Kiste bzw beide Zargen zu 100% voll Futter sind. Von den miteingeschleppten Milben und Viren ganz zu schweigen.

  • Werbung