Bezugsquelle Etiketten Selbstdruck (Laserdruck)

  • Das ist einfach Unsinn. Es gibt auch selbstklebende Etiketten die mit kaltem Wasser rückstandsfrei abzulösen sind.

    Sehr freundliche Antwort. Wenn die Gläser aber zu 95% aus dem Spüler zurück kommen ist das schlau gesprochen, aber realitätsfern.


    s.

    Aha, habe das Problem halt nicht…erkläre aber auch warum die Dinger nicht in den Spüli dürfen.

  • Ich benutze neuerdings „Graspapieretiketten“, hihi. Allerdings schneide ich auch einen A4-Bogen klein. Nur für die Gewährverschlüsse nehme ich ein fertiges Format. Das Problem mit dem Rand hab ich so gelöst, dass auch auf jedem Einzeletikett der Druck genug Randabstand hat, damit passt es automatisch für das ganze Blatt.

    Diese Etiketten gibt’s in zwei verschiedenen Kleberversionen, wie sich der eigentlich ablösbare Kleber nach Spülmaschine verhält, weiß ich leider noch nicht.

  • Vielen Dank für die vielen Anregungen :)


    Etiketten aus Spuckiepapier/Nassklebe verwende ich durchaus auch, auch schon seit vielen Jahren. Da möchte ich allerdings weg von. Die halten einfach nicht gut genug. Nach einigen Monaten, einem Jahr fallen die oft von selbst ab. Ich habe einige Firmenkunden, da steht der Honig nach Lieferung schon mal so lange rum, ohne dass ich es beeinflussen kann. Unangenehm, wenn dann die Rückmeldung kommt, dass die Hälfte der Etiketten nicht hält. Abgesehen davon finde ich die aber nicht schlecht. Lassen sich definitiv leicht lösen. Ablösbare Selbstklebende sind leider schon eine Hausnummer, sobald sie durch die Spülmaschine gehen. Was bei mir sicher auf 90% der Rückläufer zutrifft. Ich sehe kaum einen meiner Honigkunden, da kann man auch nicht alle drauf hinweisen.


    Selbst zuschneiden ist auch keine Option. Oft versucht, aber die Kanten sehen nie so gut aus, als dass ich damit in Serie gehen möchte. Zudem auch zu viel Aufwand, dafür hab ich zu viel Honig bzw. zu schlechte Schneidetechnik. Wenn es da Geräte gibt, die das besser können als ich es bisher hinbekommen habe, denke ich vielleicht nochmal drüber nach. Diese Büroschneider, keine Ahnung wie die heißen, sind allerdings nicht geeignet, leider.


    Ein neuer Laserdrucker wäre schon auch eine Option. Allerdings haben (soweit ich mich eingelesen habe) alle Laserdrucker einen Druckrand, aus Sicherheitsgründen. Bei einem (nahezu) randlosen Drucken käme zu viel Toner als Abrieb, Streuung ins Gerät, so dass der Drucker über kurz oder lang geschädigt würde. Möglich natürlich, dass es welche mit geringem Abstand gibt. Aber auch dann wäre mein Problem 'nur' für das 500 g Format behoben, da mir für die 250 g Gläser weiterhin die passende Vorlage fehlt.


    Durch viele Kleinserien ist der Kauf von fertig gedruckten Etiketten leider auch nicht allzu billig, so dass das auch keine Wunschlösung ist. Alles nicht so einfach, auf diesem Thema kaue ich schon lange rum, ohne wirklich zufriedenstellende Lösung.

  • Variante: Druckdateien an Kopierservice/Bürofachgeschäft/Gewerbekunden mit vernünftigem Farbdrucker versenden und auf normales Schreibpapier ausdrucken lassen. Mit etwas Geduld und Sorgfalt die 4 Ränder vom Papierbogen mit normaler Büroschlagschere (ggf. auch Rollenschneider) abschneiden, danach die Etikettenreihen u. schließlich die Einzeletiketten. Selbst kleine Schlagscheren verarbeiten 5 Papierblätter/Schnitt auf einmal. Keine Angst: Wer Königinneneier erkennt, bekommt das Schneiden hin, bestimmt - nur aufpassen, daß beim Nachrücken des Schnittgutes die 5 Blätter nicht untereinander verrutschen bzw. ab und zu kontrollieren.

    Zum Kleben einfachen Tapetenkleister mit Wasser dickflüssig ansetzen (ideal: einige Cellulosekörner noch unaufgelöst), mittels Pinsel in Etikettenbreite auftragen u. auf dem Honigglas glatt streichen. Hält zuverlässig jahrelang, nicht aber im Geschirrspüler bzw. bei völligem Durchnässen.

    Stundenleistung von meinem Nachbarimker bei dessen Aushilfs-Klebefee gemessen: In 1 h mehr als 300 Gläser etikettiert und in Kartons einsortiert.


    Alternative Klebetechnik (abgeschaut von einem alten Weinbauern): Glatte Wandfliese (ca. 20 x 30 cm) mit Tapetenleim bestreichen u. V-förmig vorgewellte Etiketten mit den Anfängen + Enden auf der Leimfläche aufstellen (quasi V-förmig) -> einzeln geschwind abnehmen (bevor das Papier durchweicht) und auf dem Honigglas wieder auswellen/glattstreichen.

  • Etiketten aus Spuckiepapier/Nassklebe verwende ich durchaus auch, auch schon seit vielen Jahren. Da möchte ich allerdings weg von. Die halten einfach nicht gut genug.

    Tapetenkleister - habe mich hier auch bekehren lasen. Noch fester - teilweise sogar im Geschirrspüler und trotzdem nass ablösbar - klebt Gelatine, muss aber immer erwärmt werden

    Selbst zuschneiden ist auch keine Option. Oft versucht, aber die Kanten sehen nie so gut aus, als dass ich damit in Serie gehen möchte.

    Damit müssen meine Kunden leben, aber ja, das geht so wie Du es wünschst nur mit Profi-Maschinen. Und die haben Druckereien, was wegen der Kleinserien wieder keine Lösung ist.

    Allerdings haben (soweit ich mich eingelesen habe) alle Laserdrucker einen Druckrand, aus Sicherheitsgründen. Bei einem (nahezu) randlosen Drucken käme zu viel Toner als Abrieb, Streuung ins Gerät, so dass der Drucker über kurz oder lang geschädigt würde.

    DA sehe ich auch das Problem, wenn Du passende Bögen findest, auf denen die Etiketten schon ausgestanzt und mit "Lücke" sitzen. Wenn der Toner da von der Beschichtung abfällt, ist es schnell aus mit dem sauberen Druckbild.

  • Ich verwende gelegentlich

    ENDI-HAFT Etiketten wiederablösbar. Da gibt es vorgestanzte Bögen in verschiedensten Ausführungen, also auch mit Rand, so dass man rundum einen Millimeter dazu geben kann. Ablösbar sind sie nach einem 24 Stunden Bad in einem Eimer mit Wasser und einem Schuß Spüli, auch wenn sie vorher durch den Geschirrspüler durch sind. Von alleine fallen sie dann nicht ab, aber Papier und Kleber gehen dann schnell mit dem Daumen oder einem Schwamm weg.