Etikett mit Gewährverschluss designen

  • Hi,


    ich hätte eine Frage zum Etikettendesign/Druck. Ich möchte Etiketten gleich mit Gewährverschluss designen und dann hochladen. Gibt es dazu Vorlagen von der Druckerei, die ich in mein Gimp (Grafikprogramm) laden kann oder gibt es die irgendwo zum Download? Mein bisheriges Design passt nicht so recht, wenn ich mir das bei einer Druckerei ansehe, das steht überall über und mit den Maßangaben komme ich nicht wirklich zurecht, da die Lasche bei Höhe/Breite mit dazugerechnet wird.


    Gruss,


    Bugsi

    My Brother went over the Ocean, my Sister went over the Sea. My Father went over my Mother, that was the beginning of meeeee...


    10 Völker Carnica/Buckfast DNM 1.0 und 1.5 in Seegeberger und Holzbeute, Anfänger seit 2021

  • Wenn du es ordentlich haben willst brauchst du eine Vektordatei. Vektor kann man verlustfrei anpassen. Die kannst du nur mit den passenden Programmen erstellen. Die Programme aus dem Hausgebrauch sind ungeeignet. Wenn du eine Druckerei im Auge hast, frag an, welche Formate die haben möchten. Nicht jede kann jedes Format verarbeiten und umarbeiten ist richtig teuer

  • Die kannst du nur mit den passenden Programmen erstellen. Die Programme aus dem Hausgebrauch sind ungeeignet.

    Das ist mit Verlaub gesagt Quatsch.

    Richtig ist, Gimp ist dafür nicht geeignet, aber zum Beispiel Inkscape ist ein sehr gutes Programm um Vector Grafiken zu erstellen und bearbeiten.

    Dubium sapientiae initium. Zweifel ist der Weisheit Anfang. René Descartes

  • aber zum Beispiel Inkscape ist ein sehr gutes Programm um Vector Grafiken zu erstellen und bearbeiten.

    Das kann aber keine druckfähigen Dateien erzeugen. Ich rate zu Scribus, das ist ebenfalls Freeware und erzeugt druckfähige PDFs, was heute der Standard für die Dateneinlieferung ist. U.a. überprüft es auch die erforderliche Auflösung aller eingebundenen Bilder.

    Zwar nehmen die meisten Druckereien auch TIF oder JPEG, aber dann muss man noch die Farbseparation auf CMYK ändern. Dafür gibt es zwar Tools, die aber wiederum zu Farbverschiebungen führen. Es gibt eine ältere Fotoshopversion, die kostenfrei ist und die CMYK-Farbseparation beherrscht, aber es geht nichts über ein DTP-Programm. Bilder werden vorbearbeitet und importiert.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Meine Etiketten sind mit Inkscape gemacht und dann an die Druckerei gesendet. Das größte Problem war die Konvertierung der Farbräume im PDF von RGB nach cmyk.
    Mit dem update auf 1.1 sollte auch das gehen, so die Theorie.


    s.

  • PDF kann jeder. Druckvorstufen-PDF nicht.

    Aber tatsächlich kann man in der neuen Inkscape-Version die Farbprofile auswählen, die man für Druckvorstufe braucht (PSO Coated v3). Berichtet doch mal, ob die Druckerei damit klarkommt.

    Bei Inskape ist natürlich die Textbearbeitung nicht so gut wie bei Scribus

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Tatsächlich mache ich druckbare PDFs mit Inkscape, Scribus und GIMP. Also das letzte druckbare PDF mit Scribus, dort auch die Farbkonvertierung zu CMYK und Co., einzelne einzubindende Grafiken werden mit GIMP bearbeitet, und Vektorgrafiken mit Inkscape. Hört sich komplizierter an als es ist. Die Programme kommen halt aus der Linuxwelt, wo es normal ist, dass man pro Anwendung ein einzelnes Programm hat, und nicht einen Monoliten der alles macht. Ist auch nicht komplizierter, als sich in ein proprietäres Programm einzuarbeiten, das alles zusammen erledigt. Im Falle eines Etiketts mit Gewährverschluss würde ich die Stanzung in Inkscape anlegen, dann in Scribus importieren, und den Rest dann dort erledigen.