Kontinuierlich Füttern durch kleine Öffnung

  • Es ist die Zeit des Auffütterns der Bienen.

    Um eine gute Entwicklung der Völker zu erreichen, wird ein langsamer aber kontinuierlicher Futterstrom empfohlen.

    Ich verwende verschiedene Fütterer:

    Futtertasche, Adam-Fütterer und Nicot- Fütterer.

    Nach 2-3 Tagen sind ca.4-5 kg Futter aufgenommen und die Behälter leer.

    Um die Abnahme zu verzögern, habe ich beim Nicot-Fütterer probeweise nur eine Hälfte gefüllt und dadurch auch den Zugang halbiert.

    Die Abnahme dauert länger.

    Als nächsten Schritt möchte ich nur noch eine Zutrittspforte offen halten.


    Gefüttert wird Apiinvert, welches nicht verdirbt.


    Kann das funktionieren?

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

  • Warum willst du die Abnahme verzögern?


    Damit lockt du ja nur Ameisen und Wespen an?


    Und bei der Hitze die letzten Tage würde ich mich nicht so darauf verlassen, dass apiinvert nicht verderben kann. Die Lagertemperatur wird ja mit maximal 20 Grad angegeben.


    Ich hab langsam und kontinuierlich immer so interpretiert, dass mehrmals die Woche kleine Mengen besser sind, zumindest bei Ableger. Und bei großen Völkern ist die Menge einfach limitiert durch freihalten des Brutnestes.


    Ausserdem willst du ja jetzt die große Menge auffüttern, solange den Job noch die Sommerbienen machen.

    Der Tradition verbunden, der Natur verpflichtet.

  • Für die großen Völker habe ich jahrelang probiert, wie es am besten sein könnte...


    Die Aussage, durch dünn füttern (1:1) wird die Bruttätigkeit angeregt, kann ich nicht bestätigen. Sie brüten mit dünnem wie mit dickem Futter - es scheint dem Bien völlig egal zu sein. Der Bautrieb in Vbdg. mit der totalen Brutentnahme wird angeregt, aber das ist ja irgendwie selbstverständlich. Sie bauen aber auch mit z.B. Sirup unverdünnt (ApiInvert oder Ambrosia) oder als 3:2 Zuckerlösung bestens.


    Und dass man beim Füttern den Bienen Gelegenheit geben muss, dieses einzulagern, z.B. in neue MWe ist m.E. auch klar; dann gibt's auch keine Einschränkung bei der Brut.


    Ich gebe z.B. 7 kg Zucker 3:2 pro Volk und dazu 2 DD-MWe, die sie ausbauen können. Mit dem verfügbaren freien Platz im restlichen Brutnest plus schon angelegten Futterwaben wird das Futter binnen einer Woche abgenommen, die MWe ausgebaut und dort eingelagert. Zu jeder Fütterung gibt's etwas zum Bauen.


    Adamfütterer mit einem Aufstieg, mit zwei Aufstiegen, Futterwannen mit seitlichem Aufstieg auf ganzer Breite - völlig egal, die hauen das weg.

  • Deine Beobachtungen kann ich bzgl Nicot Fütterer überhaupt nicht bestätigen. Habe das auch ausprobiert einseitig und zweideutig zu befüllen. Ich wüsste auch keinen logischen Grund warum es bei der Füllung nur einer Hälfte langsamer gehen sollte mit der Abnahme als wenn ich beide Seiten fülle. Die Öffnung der Anzahl der Töre ist sowieso völlig egal (außer die Beute steht nicht im Wasser).


    Die Abnahme erfolgt ja nicht durch die Tore sondern im Vorraum der Tore auf der Domseite (oder meinst du hier den Verschluss einen ganzes Domaufstiegs? Wenn ja, klebst du den ab?).


    Bin bei Beemax bzgl Futter. 1:1 regt halt nochmal mehr zum Bauen an. Mit Sirup brüten und bauen die auch.

  • 3 kg Zucker in 3:2 Lösung wird in 24 h oder weniger Zeit abgenommen.

    Wichtig ist der „ Lagerraum“. Egal ob alt oder neu.

    Hatte 6-8kg Abnahme des Gesamtgewichts der Völker. Das Winterfutter wird in diesem Jahr ein Problem.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Wir haben noch nicht mal Mitte August und Du behauptest, das Winterfutter wird ein Problem.

    Und das bei Deinen Völkern, die angeblich kein Varroaproblem haben und so proper dastehen.


    Ziehst Du da irgend eine Befriedigung raus, hier so einen Mist zu posten? Willst Du Anfänger verängstigen?


    Das Winterfutter macht nur dann ein Problem, wenn bis jetzt noch keins im Lager steht.

    Völker, die jetzt schon kein Futter annehmen, sind im September/Oktober eh nicht mehr existent.


    Gruss

    Ulrich

  • Wo habe ich da was geschrieben?

    Du schreibst hier nur Mist zusammen. 😤

    Völker auf Honig haben ihr „Lager“ in den Beuten. Deine sicher in der Lagerung im Schuppen.(bitte nichts verdrehen!)


    Varroa hat mit dem augenblicklichen Futterabnahmen wohl für dich einen Zusammenhang. Bitte erkläre ihn.


    Mist schreibt wer? Du lenkst doch nur von etwas ab.

    Wer lesen kann und das auch will, ist nicht verängstigt.



    Wenn deine Völker schon so weit runter sind, dass sie kein Futter abnehmen, dann wirst Du sicher einiges von dem was Du oft „so verquer denkst“, versäumt haben.

    Hier gibts solcherlei nicht.

    Gruß

    Harald

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Hallo Hulki,

    weil Du so nett bist.

    Ich überwintere auf Honig.

    Es sind in den vergangenen zwischen 6 und 8 kg von diesen Vorräten weggegangen.

    Daher meine Anmerkung, dass es bei meinen Bienen Probleme geben KÖNNTE.

    Natürlich muss aufgefuttert werden.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Ich probiere dieses Jahr auffüttern mit apifonda und selbstgemachtem Futterteig simultan, sowie wieder flüssig, Mal sehen. Hintergrund ist, dass das Springkraut viel Honig liefern kann

    Da würden mich die Ergebnisse interessieren.

  • Bei der allgegenwärtigen Trockenheit muss das Springkraut schon direkt am Bachufer wachsen, um überhaupt irgend etwas zu bringen. Hier bei uns sind sogar die Feuchtwiesen so ausgetrocknet, dass das Springkraut zu Heu geworden ist, bevor es blühen konnte. Also, darauf verlassen, dass da noch großartig was kommt, kann man nicht.

  • Warum willst du die Abnahme verzögern?

    Damit länger Futter im Umlauf ist und dadurch länger ein Reiz zum Brüten besteht.

    Mehrmals Futter geben macht mir auch mehr Arbeit.

    Ausserdem willst du ja jetzt die große Menge auffüttern, solange den Job noch die Sommerbienen machen.

    Mein Hauptziel sind möglichst viele, vitale,

    langlebige Winterbienen.

    Dazu sollten die Winterbienen nicht viel Arbeit im Herbst verrichten müssen.

    Doch wie sorge ich am einfachsten für ein properes Volk?

    Ich habe bereits Anfang Juli abgeschleudert und seitdem kommt nichts nennenswertes an Nektar rein.

    Die Pollenversorgung ist gut.

    Die Voroabehandlung ist erfolgreich beendet.

    Die Waben sind ausgebaut.

    Solange das Brutnest nicht verhonigt füttere ich 2,5 l Sirup die Woche bis Ende August.

    Die Abnahme erfolgt ja nicht durch die Tore sondern im Vorraum der Tore auf der Domseite (oder meinst du hier den Verschluss einen ganzes Domaufstiegs? Wenn ja, klebst du den ab?).

    So ist es.

    Mehr aus Versehen , ich hatte Deckelwachs in den Fütterer zum Auschlecken gegeben und die Bienen haben ein Tor komplett zugebaut,

    bin ich auf die Idee gekommen.