Mini Plus und Begattskästchen auf den Winter vorbereiten

  • Meinen Mini-Bienen geht es eigentlich super, mal abgesehen davon, dass sie partout nur in der untersten Zarge bleiben. Da ich sie auch nur durch Umräumen dazu bringen konnte, den unteren Raum komplett auszubauen hab ich das jetzt nochmal versucht, indem ich gerade eine Brut- und ein Futterrähmchen nach oben gehängt habe in der Hoffnung, dass sie kapieren, dass man in der zweiten Etage auch bauen darf. Meint ihr, dass das noch rechtzeitg war? Futter haben sie auch nochmal bekommen.

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • indem ich gerade eine Brut- und ein Futterrähmchen nach oben gehängt habe in der Hoffnung, dass sie kapieren, dass man in der zweiten Etage auch bauen darf.

    Ich glaube du bist mit deiner Aktion mindestens einen Monat zu spät an. Was sollen sie denn noch bauen? Mittelwände ausbauen im Oktober? Das wird doch nix mehr und wenn geht es auf Kosten der Winterbienen.

    Bienen seit 2019, Warré-Beuten, „klassische Magazinbetriebsweise“ mit Absperrgitter im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Ich glaube du bist mit deiner Aktion mindestens einen Monat zu spät an. Was sollen sie denn noch bauen? Mittelwände ausbauen im Oktober? Das wird doch nix mehr und wenn geht es auf Kosten der Winterbienen.

    Wahrscheinlich hast du Recht und ich sollte das wieder umstecken. Aber können die auf einer einzigen Etage über den Winter kommen?

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • Ich glaube du bist mit deiner Aktion mindestens einen Monat zu spät an. Was sollen sie denn noch bauen? Mittelwände ausbauen im Oktober? Das wird doch nix mehr und wenn geht es auf Kosten der Winterbienen.

    Wahrscheinlich hast du Recht und ich sollte das wieder umstecken. Aber können die auf einer einzigen Etage über den Winter kommen?

    Welche Alternative hast du denn? Kannst du vereinigen? Ich habe schon erfolgreich Warré Völker einzargig mit Futterteig obendrauf überwintert nach Bernhards Anleitung. Vielleicht gelingt das auch mit Mini-Plus wenn du sie schön warm hälst?

    Bienen seit 2019, Warré-Beuten, „klassische Magazinbetriebsweise“ mit Absperrgitter im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Satia


    einzargige Minis wintere ich erst gar nicht ein. Die werden mit anderen Minis zu Einheiten mit 3 Zargen vereinigt.

    Es soll zwar auch 1zargig funktionieren, aber nur mit viel Erfahrung, Kontrolle und einer Portion Glück.


    Wie Deichkind schon schrieb, ist es für den Ausbau der Mittelwände und einlagern von Futter viel zu spät.

  • Ich hab nur die eine Mini - daher kann ich nicht vereinigen - höchstens mit einem Wirtschaftsvolk. Ich denke, dass ich die gleich mal eben wieder umstecken werde und überlegen werde, wie ich die halbwegs warm halten kann.

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • Oha - ich war gerade draußen und wollte sie wieder umhängen - das lass ich bleiben. Das Umhängen hatte abrupt den gewünschten Effekt und die Bienen haben sich auf beide Zargen verteilt. Ich werde jetzt erstmal noch ein paar Tage abwarten und gucken, was passiert. Wieder zusammenschieben oder einen Imkerkollegen mit Mini fragen, ob er sie bei sich aufsetzen will, kann ich dann immer noch. Und für die kalte Zeit lass ich mir was einfallen, um ihnen zu helfen, die Temperatur halten zu können. Für so einen kleinen Kasten sind da erstaunlich viele Bienen drin.

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • "Viele Bienen" sind immer relativ...

    Selbst wenn jetzt in der 2. Zarge Bienen sind, dann sitzen die auf blanken Mittelwänden ohne Futter.

    Hochgegangen sind die nur wegen der Brut. Jetzt hast du unten wieder 2 Mittelwände und oben 4 MW in der Kiste. Ich würde das zurückbauen. Da wird jetzt wirklich nichts mehr ausgebaut. Wenn die eine Zarge gerappelt voll mit Bienen ist, musst du dir bei Styro um den Wärmehaushalt keine Sorgen machen. Nur mit Futter wird es ganz schnell eng.

  • Ist eine Holz-Mini - okay. Also doch zurückbauen und für etwas mehr Isolierung von außen sorgen - und dann im Winter aufpassen wegen des Futters. Was gebe ich denn da evtl. bei kalten Temperaturen? Sirup ist dann ja wohl eher nicht so gut ... und bei Futterteig brauchen sie auch Wasser ... hmmm

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • Würde so etwas Wie ein Candyboard funktionieren?

    Ja.

    Aber da geht das Gespiele wieder los. Nur um dann den ganzen Winter schlecht zu schlafen. ;)


    Satia


    Wenn du das wirklich probieren möchtest, dann schau dir mal die Videos von Johannes Peter an. Er beschreibt ganz gut die Überwinterung von Kleinsteinheiten.


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  • Vielen Dank für eure Einwände und Einschätzungen. :* In der Mini sind jetzt Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Bad wieder da, wo sie vorher waren. Ich hab alles wieder umgeräumt und dabei noch zugucken können, wie das Völkchen höchst effektiv eine Wespe alle gemacht hat, die in die Beute rein wollte.

    Ich werde mich jetzt ganz in Ruhe informieren, wie man so einen kleinen Kasten vielleicht doch über den Winter kriegt. (Danke für das Video!)

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • So habe ich die Warré Einzarger überwintert. Aufgesetzt eine Leerzarge mit Futterteigbeutel und einem Kissenbezug voller Kleintierstreu. Das Bild ist von der Winterbehandlung.

    Aber das ist sicher nicht unbedingt nachahmenswert.

  • Auf jedem Fall muss um das Holz MP eine gute Isolierung außen rum. Den Boden auch zu machen.

    Mit Styropor und einzargig ist schon grenzwertig. Bei so kleinen Einheiten ist Schwitzwasser ein Problem.


    Gruss

    Ulrich