Futterbedarf bei Hitze und Trockenheit

  • Hab auch mal direkt auf den Beuten Wasser zur Verfügung gestellt. Stehen im Schatten. Haben das Wasser nicht angerührt. Sind sicher die 50-100m weiter zum Fischweiher hin.

    P. S. Zwecks Futter. Ganz unterschiedlich. Alle vier WV gleich gefüttert. Zwei haben eingelagert und Reserve und zwei davon um einiges weniger. Die haben nochmal 4l Sirup bekommen. Springkraut im Umkreis und Goldrute kommt nun auch.

  • Goldrute wächst an einem unserer Stände auch reichlich. Beim anderen Stand ist Greening mit vertrockneter Phazelia und gerade mal 0,5-1m hohen Sonnenblumen.

    Nur glaube ich nicht, dass von welchen Blumen auch immer, irgendwelcher Nektar reinkommt. Die Pollenversorgung ist gut. Wir haben nach dem Schleudern manchen Völkern schon 10l Sirup eingefüttert, sie kommen mir trotzdem nicht schwer vor.

  • Ich habe aktuell bei 18 Völkern drei 12 l Eimer verteilt mit Wasser. Die sind jeden zweiten Tag leer. Es kommen aber auch Vögel, Wespen, Hornissen und andere Tiere vorbei.


    Da ich seit Ende der ersten Juli Woche Anfangsstreifen dirn habe, füttere ich jeden dritte Tag 2,5 l Zuckerwasser 1:1. Die nehmen das aktuell fast in einem Tag auf.

    Denke schon, dass die bei der Hitze viel Wasser brauchen.

    Benötigen wir ja auch.

    Bei mir haben die den ganzen Bach leergesoffen😳

  • Ach! Und ich habe gedacht das wäre aus anderen Gründen so leer in den Bächen und Teichen. 😉

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Hab bei meinen beiden Völkern letzte Woche für die Behandlung alle Waben gegen Mittelwände getauscht. Ok, bis auf je eine, die brutfrei war.


    Aktuell füttere ich 2,5l 40%ige Zuckerlösung pro Volk und Tag und die Fütterer sind immer trocken, wenn ich nachfülle.


    Hab sowas noch nie erlebt.

  • Hab bei meinen beiden Völkern letzte Woche für die Behandlung alle Waben gegen Mittelwände getauscht. Ok, bis auf je eine, die brutfrei war.


    Aktuell füttere ich 2,5l 40%ige Zuckerlösung pro Volk und Tag und die Fütterer sind immer trocken, wenn ich nachfülle.


    Hab sowas noch nie erlebt.

    2,5l mit 40% Zucker enthält ja nicht viel Zucker. Wenn ich 10kg Sirup in die Fütterer gebe sind die auch in weniger als einer Woche weg. Finde die Abnahmemenge nicht ungewöhnlich, sondern normal. Ich mache mir sorgen wenn ein Volk 10kg nicht in einer Woche abgenommen hat.

  • hm, wie machen das nur die Bienen in den Wüstenregion dieser Erde. Da kommt wohl alle zwei Wochen jemand mit dem Tanklaster voll mit Wasser vorbei.


    Jetzt mal im Ernst. Die Bienen müssen zu dieser Jahreszeit von der Varroa befreit werden und brauchen ausreichend Futter!


    Den Rest bitte einfach ignorieren, selbst 45 grad stören die nicht. Die Mädels regeln das schon.

  • Dass sie es regulieren KÖNNEN heißt doch nicht, dass man es ihnen zumuten muss.

    Zumuten heißt in dem Falle was?

    Sie schaffen es unter ungünstigsten Bedingungen wohl nicht. Dann würde ich von Zumutung sprechen wollen.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Dass sie es regulieren KÖNNEN heißt doch nicht, dass man es ihnen zumuten muss.

    Das Problem ist das wir alle selbst keine Bienen sind und daher nur spekulieren können was eine Zumutung ist.


    Ist es eine Zumutung wenn eine Biene arbeiten muss..Wasser holen etc. Strebt eine Biene oder der Bien nach einem möglichst angenehmen Leben oder ist nachher doch die Evolution die treibende Kraft.(Bienen sind ja offensichtlich Überlebensfähig in sehr heißen und trocken Regionen)


    Alles sehr schwer zu sagen aus der perspektive eines Menschen.

  • Die Ansprüche von meinen Tieren sollte ich schon kennen.

    Es doch nur die Frage, will ich ein Optimum oder natürliche Gegebenheiten akzeptieren.

    Für meine Vorstellung ist es nicht relevant, dass ein Bienenvolk mitten auf einer Wiese ohne wenigstens zeitweiligem Schatten leben will noch soll.

    Der Bien lebt im Wald!

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Zumuten heißt in dem Falle was?

    Das ich es ihnen nicht unnötig schwer machen möchte, sich gut zu entwickeln. Und damit gehört es zu all den anderen Sachen die ich mache, damit es den Völkern gut geht. Und meine Messlatte liegt dabei nicht bei "so dass sie es überleben können".

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."