Beenature - Verordnungen zum Schutz natürlich angesiedelter Bienenvölker

  • Aber haben wir im Moment bei 80% weninger Insekten über haupt noch den Befallsdruck?

    Du vernachlässigst die Dynamik der Population von Insekten wenn sie im Schlaraffenland Monokultur leben.

    Nimm nur mal die Blattläuse.

    Oder nimm den Mais, der fast ausschließlich ohne nennenswerten Fruchtwechsel angebaut wird.


    An der Stelle muss sich etwas ändern. Daraus folgt aber auch eine neue Positionierung der Vermarktung uam.

  • Das ist alles richtig, Um was es mir geht, ist die pauschale Anwendung ohne die Überprüfung ob die Anwendung notwendig ist.

    Wenn ich eine 100% VSH Königin haben, die ausgezählt ist, dann mach ich bei dem Volk nichts. Ich checke den Befallsgrad und dreh Däumchen. Da kommt keine Ameisensäure rein und auch keine Oxalsäure weil es nicht notwendig ist. Und ich muss auch keine TBE machen.


    Im Sachkunde Nachweis wir gelehrt, das die Mittel bei korrekter Anwendung sicher sind. einen komplexen Genehmigungsprozess durchlaufen und der Landwirt bei korrekter Anwenung nach Beipackzettel nichts falsch machen kann.


    Es wird auch gesagt man kann verschiedene Mittel mischen und diese in einer Spritzung ausbringen. Wird das bei der Zulassung getestet .... nein, weil nur ein Wirkstoff geprüft wird.

    Aus den Medien war zu entnehmen, das sich die Wirkung nicht nur verdoppelt sondern vervielfacht.


    Der jenige, der die Mittel entwickelt macht auch die Vorschläge für die Tests. Und diese werden dann als Standard übernommen, weil die funktionieren.

    Klar ist dann alles super weil es klappt ja.

    Nur gibt es aus der Imker Literatur eben auch Beweise, dass Bienen die Orientierung verlieren und auf dem Feld verenden.

    Nur wird das hald nicht getestet, ist es deswegen dann gut?

    Eher nicht. Wird auf das Probelm von seiten der Industrie eingegangen - mir ist nichts bekannt.


    Schuld ist... der Imker oder die varroa oder der Verkehr oder das Klima.

    Nur das Bienen die das Mittel nicht bekommen wieder heimfinden, und die was es bekommen hald nicht mehr...


    Aber was reg ich mich auf, Kempten ist Pestzidfrei und im Grünland wird nur Sauerampfer gespritzt....

  • Insektenkiller - Wie Chemieriesen unser Ökosystem zerstören - Die ganze Doku | ARTE
    Mit seinen Nahaufnahmen von Insekten wirkt dieser Film wie eine Ode an die Schönheit der Natur, doch gleichzeitig prangert er deren Bedrohung durch den…
    www.arte.tv


    Auf ARTE war ein so interessanter Beitrag dazu,

    lohnt sich den mal in der Mediathek anzuschauen.


    Da sind Zusammenhänge, die mir vorher garnicht so klar waren.

    Und ja, passt (leider) auch in diese Diskussion.


    LG

    Hulki

  • Da ich aus den gleichen Gründen wie Pinte meine Ignore-Liste füllen möchte: Wo geht das? Nur für mich selber ausblenden oder kann ich das irgendwo in meinem Profil einstellen?


    Viele Grüße

    Holger

  • Es gibt wilde Honigbienenpopulationen auch in deutschen Wäldern.

    Und die Populationem sind selbsterhaltend? Oder sind die angewiesen auf frische Schwärme aus Imkerhand? Das möchte ich sehen, wie man das eine oder das andere sicher sagen kann.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Es gibt wilde Honigbienenpopulationen auch in deutschen Wäldern.

    Und die Populationem sind selbsterhaltend? Oder sind die angewiesen auf frische Schwärme aus Imkerhand? Das möchte ich sehen, wie man das eine oder das andere sicher sagen kann.

    Das ist für mich die Kernfrage aus der sich alles andere ableitet.

    Ohne wirkliches Wissen darüber sind alle anderen Diskussionen schwierig…

  • Die ganze Diskussion ist doch völlig schief:


    Es gibt frei lebende (wilde, herrenlose) Populationen der Felis Catus, die auf die Felis lybica zurück geht.

    Wollen wir deshalb jetzt also ernsthaft hergehen, und die Hauskatze (Felis Catus) unter Artenschutz stellen, weil es davon wild lebende Exemplare gibt?

    Niemand würde das bejahen wollen, weil Felis Catus eben nicht gleich Felis lybica ist, und weil die Hauskatze kaum eine gefährdete Art ist, die besonderen Schutzes bedarf.


    Genau so sieht es bei der Honigbiene aus.

    Weder ist sie aktuell bedroht, noch hat die Honigbiene heute noch irgendetwas mit der einheimischen Honigbiene von vor 200, 300 Jahren zu tun. Dieses Kind ist längst in den Brunnen gefallen.


    Was Torben und seine Freunde wollen, im übertragenden Sinne, ist die Hauskatzen aus ihrer Gefangenschaft zu befreien, sie allesamt auszuwildern, die Haltung von Katzen in Menschenhand zu verbieten, um dann zu schauen, wie sich die freigelassenen Katzenpopulationen so entwickeln. Und jeder, der das falsch findet, ist in ihren Augen ein systemimmanenter Tierquäler.


    Und dann wundern die sich ernsthaft, wenn man sie nicht ernst nimmt.

  • Die ganze Diskussion ist doch völlig schief:

    ... vom Kopf wieder auf die Füße stellen...


    Menschen haben seit Jahrtausenden Tiere domestiziert. Das hatte ganz profane Gründe - es sicherte dem Menschen das Überleben und half ihm, Dinge zu tun, zu vollbringen, die sonst nicht möglich waren.


    O.k., das macht die Sache noch nicht "richtig". Das Bsp. mit der Katze ist sehr anschaulich, gälte so oder ähnlich für Schweine, Kühe, Pferde, Hunde usw., um diesen wieder ein wildes, menschlich unbeeinflusstes Leben zu gewährleisten.


    Man stelle es sich bildlich vor!


    Damit wären wir bei der Diskussion um Fleisch oder nicht Fleisch, um Wolf in D oder oder...


    Bei vielen der Befürworter geht's wohl eher um die moralisch begleitete Darstellung des Egos, um zu "den Guten" zu gehören.

  • Bei vielen der Befürworter geht's wohl eher um die moralisch begleitete Darstellung des Egos, um zu "den Guten" zu gehören.

    und sich mit Spendenkohle an Berufsaktionisten frei zu kaufen.

    Beispiel

    Wasserknappheit, ja das Wasser ist doch sooo knapp, ich spende ma xxx€ damit xxx dagegen was tut. (kanns ja absetzen() Und gleich steig ich meinen beheizten Pool in meinem Garten und sprenge den kurz geschorenen Rasen ordentlich. Ach, die Klimaanlage, die hab ich vergessen einzuschalten.......

    Solcherlei Aktionen dienen also nur einem Zweck, Theatralischer Aktionismus im Netz der irgendwie zu Spendenkohle führt, der Junge muss ja auch leben.


    Der einzige Unterschied zwischen Hausbienen und Baumbienen ist der Wohnort und die Pflege.

    Einen genetischen, den will man uns ja einreden, gibts nicht.

    Die Paarungsbiologie wiederspricht solch Schw...eprie...rn eindeutig, ich denke die haben das selbst nicht verstanden oder belügen die Allgemeinheit wissentlich.


    Die Kohle im (meinem :) ) Beutel klingt, deine Seele in den Himmel springt.

    Das hat früher schon mal gut funktioniert.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Richtige Auslese und exaktes Verpaaren, ist das Ruder mit dem das Schiff auf Kurs gehalten wird.

    Paul Jungels


    https://www.bienen-plus.de/