Artikel 'Klasse statt Masse- auch bei Bienenvölkern'

  • mir fallen Pferde ein.

    Ein Pferd macht so viel co2 wie etwa 25 000 km Autofahrt

    Hier bei mir gibts außer Pferde null Landwirtschaft, dank dieser Tiere sind ALLE Wiesen grüne Wüste, und es gibt noch viel Wiese hier....Eine Plage also!

    Wozu sind Pferde gut, was haben die für Nutzen??

    hmmmm!

    Sollen und können uns das weiterhin leisten, diese Dekadenz!

    Dagegen sind doch die Paar Bienenvölker ein glatter Witz


    Menschen und Pferde
    700.000 Menschen würden gerne reiten oder wieder in den Sport einsteigen. Außerdem gibt es etwa 600.000 Haushalte mit Pferdebesitz in Deutschland sowie 920.000 Haushalte mit einer Reitbeteiligung. Laut Hochrechnung beträgt die Anzahl der Pferde im Privatbesitz rund 1,25 Millionen.



    November 2021 gab es in Deutschland 11,0 Millionen Rinder. Das waren ca. 262 200 Tiere beziehungsweise 2,3 % weniger als im November 2020. Im November 2019 hatte die Zahl der Rinder noch bei rund 11,6 Millionen gelegen.


    so Ihr seid drann

    Meine Frage, wozu diehnen Pferde`?

    Und ist es nicht die gleiche Klientel, die......?

    Wenn also wirklicher Wille da wäre, Fläche wäre wirklich genug da!

    Wieviel schönste Streuobstwiesen etc könnten entstehen?

    Dem steht nur die Dekadenz entgegen!


    1,25 Millionen Pferde!

    Wieviel Bienenvölker gibts grad so in D? Die Statistik zeigt die Anzahl der Bienenvölker in Deutschland in den Jahren 2007 bis 2021. Im Jahr 2021 wurden nach vorläufigen Angaben insgesamt 1,02 Millionen Bienenvölker gezählt.


    So Ihr seid drann

  • Danke wasgau immen für die Zahlen!


    Gestern erst hatte ich mit einem Pferdebesitzer ein Gespräch über seine neue Grasfläche.


    Da kann keine Klasse statt Masse kommen, Kräuter, Blumen und alles was man sich für eine wertvolle insektentaugliche Wiese wünscht, "schadet" der Verdauung seiner degenerierten Viecher...und Streuobst mit Pferd geht aus dem gleichen Grund angeblich auch nicht.

    Der Tradition verbunden, der Natur verpflichtet.

  • Hier spielen die Katzen jeden Singvogel und jede Eidechse tot, und die Besitzer zeigen anklagend auf die Landwirte^^

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hier spielen die Katzen jeden Singvogel und jede Eidechse tot, und die Besitzer zeigen anklagend auf die Landwirte^^

    genau dagegen wehre ich mich gerade hier auf meinem "Berg". Keine Ahnung warum es Katzen im Außenbereich braucht, selbst aus den umliegenden Dörfern kamen die bisher nicht hier hoch.

    Hier brüten alle möglichen Vogelarten

  • und nicht angeleinte Hunde reißen die Kitze

    Ist das Tierliebe?


    Das, was wirklich helfen würde, und glatt jeden betrifft, wird unterlassen. Es würde ein riesen Aufschrei geben.

    Da ist es doch soo einfach über eine recht unorganisierte Truppe wie uns Imker her zu fallen.

    Auf einen Gaul kommt genau ein Bienenvolk, das is ne Tatsache.

    Wer von den Beiden einen Riesen Schaden anrichtet, is ja nich strittig, wird aber gerne tot geschwiegen.

    Reiter(innen) sind ja sehr oft ebenso im Naturschutz tätig....


    Kommt, seht euch hier die Pferdeverseuchte Landschaft an, dann versteht ihr mich.

    Auf 9 Rinder kommt ein Pferd!

    Hier auf 9 Pferde ein Rind (wenn überhaubt)

    Mach was draus.....

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Richtige Auslese und exaktes Verpaaren, ist das Ruder mit dem das Schiff auf Kurs gehalten wird.

    Paul Jungels


    https://www.bienen-plus.de/

  • Danke wasgau immen für die Zahlen!


    Gestern erst hatte ich mit einem Pferdebesitzer ein Gespräch über seine neue Grasfläche.


    Da kann keine Klasse statt Masse kommen, Kräuter, Blumen und alles was man sich für eine wertvolle insektentaugliche Wiese wünscht, "schadet" der Verdauung seiner degenerierten Viecher...und Streuobst mit Pferd geht aus dem gleichen Grund angeblich auch nicht.

    Warum müssen hier andere Tiere als „degenerierte Viecher“ bezeichnet werden?

  • Dein Beitrag und ein paar folgende sind klassische Whataboutism. Gibts nur in Neudeutsch.

    Ist das Gleiche wie: "Ein jeder kehre vor seiner Tür." Oder "Wenn du mit dem Finger auf andere zeigst, zeigen 4 Finger auf dich." Oder ganz klassisch "Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?"

    Wenn alle Menschen so leben würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir 2,6 Erden. - Wenn alle Menschen so leben würden wie in Afrika, dann kämen wir mit unserer Welt locker aus. - Offensichtlich ist Afrika nicht das Problem.

    Das Hauptproblem sehe ich persönlich darin über andere zu moralisieren. - Es würde völlig ausreichen, wenn jeder für sich tut was er kann. Aber auch das ist eine Illusion, weil "... das Hemd bei jedem schon immer näher als die Hose war."

  • Dein Beitrag und ein paar folgende sind klassische Whataboutism. Gibts nur in Neudeutsch.

    Ist das Gleiche wie: "Ein jeder kehre vor seiner Tür." Oder "Wenn du mit dem Finger auf andere zeigst, zeigen 4 Finger auf dich." Oder ganz klassisch.....

    In der Aufzählung fehlt der eigentliche Aufhänger. „Und was ist mit...?“

  • In der Aufzählung fehlt der eigentliche Aufhänger. „Und was ist mit...?“

    Mein persönlicher "Ökologischer Fußabdruck" liegt über 1,0 Erden (auch ohne Auto, und ohne Flüge), da reihe ich mich nahtlos zwischen allen anderen ein. - Große Dinge kann man nur gesellschaftlich bewegen, wenn denn da Veränderungswillen ist.

    Weniger Bienen alleine werden die Welt wie wir sie kennen nicht bewahren, und weniger Pferde oder Kühe oder Autos auch nicht.

    Und auch die Imkerkollegen von Demeter leben individuell in Summe gesehen über die Verhältnisse, oder die Kids von Fridays for Future, oder jeder beliebige Naturschützer. - Es reicht alleine schon in Deutschland zu leben, dank unserer Infrastruktur, unseren lieb gewonnen Gewohnheiten, und unserem Energiehunger.

  • In der Aufzählung fehlt der eigentliche Aufhänger. „Und was ist mit...?“

    Nö. Es geht mehr darum, den angeblichen monokausalen Ursachen für die Probleme der Wild- und Honigbienen die Realität gegenüberzustellen. Sind halt viele Probleme, und manche davon kann man unmöglich adressieren, ohne edle Spender zu vergraulen. Deswegen fallen ein paar der Probleme leider hintenüber 🤷

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Die Statistik der Bienenvölker beruht auf Schätzungen

    mag ja sein :) ungefähr wirds aber stimmen.

    Eine Tatsache ist es aber, das Pferde einen riesigen Flächenverbrauch gegenüber null Nutzen bedingen. Eher verursachen die einen riesigen weiter wachseden Schaden miut schlimmen Folgen, den Alle tragen müssen. Nochmal: wären Pferdekoppeln Streuobstwiesen und dergl......

    Bei Bienen sehe ich eher nur Nutzen für ALLE

    Nun, die Ökos schießen sich auf unsere Bienen ein, ich feuer zurück und nehm deren sinnlose

    Gäule aufs Korn.

    Wer hat nu die besseren Argumente?

    Ein Gaul auf ein Bienenvolk, wer hinterlässt den größeren ökologischen Fußabdruck?

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Richtige Auslese und exaktes Verpaaren, ist das Ruder mit dem das Schiff auf Kurs gehalten wird.

    Paul Jungels


    https://www.bienen-plus.de/

  • Um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen, müssen meines Wissens 17 Kilo gefüttert werden. Bei Schweinefleisch 15 Kilo.


    Nachhaltigkeit wäre m.E., wenn einfach mehr Leute auf vegetarische Ernährung gebracht werden. Wie viele Flächen würden dann erst zur Verfügung stehen?


    Zu Blühstreifen: musste eine mir bekannte Landwirtin wieder umpflügen, weil irgendein Stück Papier nicht eingereicht war. Hier sollte man auf Vereinfachung abzielen und nicht durch bürokratische Hürden die Leute noch vergraulen, die eigentlich gerne etwas machen würden.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...