Glyphosatfall: Imker bekommt Recht

  • 4t Honig sind 40.000€ Umsatzausfall, bei Kornblume deutlich mehr.

    Wo kommen die 4-5 Tonnen Honig her? Alles was ich ich finde sind 500 Kilogramm aus dem RBB-Bericht. Damit meine ich nicht, dass dies eine Lapalie wäre, aber trotzdem eine vollkommen andere Diskussionsgrundlage. Es ist nunmal ein Unterschied, ob die gleiche Summe Schadensersatz für 500 Kilo oder 5000 Kilo gezahlt werden.

    Der Fall wurde doch bereits diskutiert in verschiedenen Fäden, u. a. "Wir haben es satt 2020".

    Irgendjemand hat auch irgendwo die Betriebsaufgabe gepostet, was allgemeine Betroffenheit auslöste, die aber anscheinend nicht lange vorgehalten hat. Immerhin ein ehemaliger Imkerkollege, der davon leben wollte.

  • Sowas vertieft unnötigerweise die Gräben zwischen Landwirt und Imker.

    Was genau? Schlechte Berichterstattung oder eine Klage auf Schadensersatz? Was wären deine Vorschläge für besseres Verhalten?

    Die Urteilsbegründung ist erforderlich um das ganze bewerten zu können.


    So wie ich es bisher lese, gibt es die Entschädigung für 500 oder 550 Kilogramm Honig, die an einem löwenzahndurchwachsenen Feld geerntet wurden, das mit Glyphosat behandelt wurde.

    Für den Rest der angegebenen Menge sind schon wieder vollkommen andere Belastungsmengen festgestellt worden, und es gibt wohl auch keine belastbare Verursacherzuweisung.

  • Irgendjemand hat auch irgendwo die Betriebsaufgabe gepostet, was allgemeine Betroffenheit auslöste, die aber anscheinend nicht lange vorgehalten hat.

    Sollte ich das als Vorwurf werten?

    Mit dem Urteil werden andere Diskussionen eröffnet. Die Schadensersatzsumme kann (hier) nach bisherigem Wissensstand keiner Schadenssumme (Honigmenge) korrekt zugeordnet werden.

    Noch schwieriger wird es durch die fachlich sehr minderwertige Berichterstattung. Ob das einfach nur schlechtes Handwerk oder Absicht und Meinungsmache ist, wage ich nicht zu beurteilen.

  • Irgendjemand hat auch irgendwo die Betriebsaufgabe gepostet, was allgemeine Betroffenheit auslöste, die aber anscheinend nicht lange vorgehalten hat.

    Sollte ich das als Vorwurf werten?

    Mit dem Urteil werden andere Diskussionen eröffnet. Die Schadensersatzsumme kann (hier) nach bisherigem Wissensstand keiner Schadenssumme (Honigmenge) korrekt zugeordnet werden.

    Noch schwieriger wird es durch die fachlich sehr minderwertige Berichterstattung. Ob das einfach nur schlechtes Handwerk oder Absicht und Meinungsmache ist, wage ich nicht zu beurteilen.

    Weiß ich nicht, wie du das werten sollst/willst. War allgemein geschrieben.

    Und wenn alle Berichterstattung zum Thema Imkerei hier genauso seziert würde...

    Aber wir brauchen ja Winterthemen. Saisonende ( jedenfalls der spaßige Teil) 21.06.2022 ;)