Glyphosatfall: Imker bekommt Recht

  • Schade ist nur, dass er aufgehört hat und nicht weiter macht. Mit dem Geld könnte er sich seine Imkerei wieder aufbauen und hätte noch was übrigt.

    Imker im dritten Jahr.

    Imkern im angepassten Brutraum.

    24 Völker Stand Juni 2021:

    Dadant, Zadant und Mini Plus Völker, 1 TBH, 1 Bienenkiste

    53 Hühner

  • peinlich, dass Glyphosat als Insektizid bezeichnet wird. Ausserdem wird nicht erklärt, was das Unternehmen genau falsch gemacht hat. Man darf ja fröhlich die Umwelt vergiften, solange man sich an die Regeln hält.

  • Mit dem Geld könnte er sich seine Imkerei wieder aufbauen und hätte noch was übrigt.

    Ähhh....

    Nee!

    Ich komme mit dem Geld weit. Aber ich baue meine ganzen Kisten auch selber.

    Wenn ich ein Volk mit 150 € berechnet, reicht das schon ein Stück.

    Steht ja auch nicht drin, wie viele Völker er hatte. Daher tue ich mich hier etwas schwer.
    Es mührsam, so ein Wiederaufbau, aber auch eine Chance.

    Ich würde es wagen und neu anfangen.


    Kannst du mich etwas erleuchten und deine Aussage begründen?

    Imker im dritten Jahr.

    Imkern im angepassten Brutraum.

    24 Völker Stand Juni 2021:

    Dadant, Zadant und Mini Plus Völker, 1 TBH, 1 Bienenkiste

    53 Hühner

  • peinlich, dass Glyphosat als Insektizid bezeichnet wird. Ausserdem wird nicht erklärt, was das Unternehmen genau falsch gemacht hat. Man darf ja fröhlich die Umwelt vergiften, solange man sich an die Regeln hält.

    Was hast du erwartet…Spiegel online halt. Quasi die Bravo der (online)Zeitungen.


    Vieles bleibt im Dunkeln…

  • ...wenn Du wirklich mal überlegt hättest, ob 150 Euro ausreichen um eine komplette Beute mit neuen WM, Rähmchen und Wirtschaftsvölkern zu versehen, hättest Du wahrscheinlich so'n Text nicht geschrieben. Von jemanden der 24 Völker betreut, hätte ich mehr Kompetenz erwartet. .

    Jonas

  • Vor etwa 3 Jahren war ein Artikel in der Bienenzeitung, dass ein Imker 1t Honig vernichten musste, weil ein Landwirt ein Weizenfeld mit Kornblume zur Reifung mit Glyphosat gespritzt hatte. Schadensersatz gabs nicht. Ich verstehe nicht, warum nicht eine grundsätzliche Verursacherverantwortung besteht, wenn man Gifte ausbringt. Egal ob gesetzeswidrig oder nicht.


    Also ich verstehs schon, die Bauernlobby und Mutti Merkel....

  • Ich verstehe nicht, warum nicht eine grundsätzliche Verursacherverantwortung besteht, wenn man Gifte ausbringt. Egal ob gesetzeswidrig oder nicht.


    Also ich verstehs schon, die Bauernlobby und Mutti Merkel....

    Verursacherverantwortung ist ja was Schönes. Aber dann bitte auch für Fleischproduzenten, Energiekonzerne, Menschen die Motorfahrzeuge benutzen usw., eben für alles umweltschädliche. Bleibt die Frage ob 'Mutti Merkel' oder nicht doch der Verbraucher das nicht will. Ich hab da so einen Verdacht, der da meinen Aluhut durchdringt ;)

  • Leider liegt der Urteilstext noch nicht vor. Es sieht mir aber sehr nach einer Einzelfallentscheidung unter spezifischen Bedingungen aus (die Bienenstöcke waren für jedermann sichtbar). Ob man das verallgemeinern kann, wird fraglich sein.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • 14500€? Da kommste als Berufsimker nicht weit mit.

    Wie viel Honig war insgesamt denn betroffen? Sicher ist nur das es über 2t waren, 500 kg Löwenzahn und 1,5 t Kornblume + weitere Frühtracht die nicht näher beschrieben sind.


    Alleine die Kornblume und der Löwenzahn sind im Eimer schon schnell die 14500€ Wert.


    Da sind noch keine Bienenschäden mit drinnen, nich Mehrarbeit oder weitere Ausfälle in den Folgejahren wegen Betriebsausfall durch fehlenden Umsatz. Also bleibt es am Ende bei einem massiven Verlustgeschäft.