Einbecker Bienenumleitungssystem

  • Liebe Imker,


    ich stoße schon wieder auf das Einbecker Bienenumleitungssystem, kann auf der Web-Site http://www.bienenumleitung.de konkret aber eigentlich nur erkennen, daß weitere Informationen darüber, 35 Euronen kosten sollen.


    Deshalb meine Fragen:
    1. Was ist das?
    2. Was macht das?
    3. Warum brauchsch das?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Dies ist meiner Meinung nach ein uraltes System, das ein geschäftstüchtiger Mensch wieder neu "erfunden" hat.
    Hier handelt es sich um das Janscha System.
    In Tschechien kann man noch alte Bienenkisten finden, die für dieses System gebaut wurden. Auch in Deutschland hab ich sowas schon gesehen.
    Dabei wird in einer Trogbeute die alte Königin mit Weiselzellen geteilt durch ein Trennschied nach hinten gesperrt. Die Flugbienen können durch einen Seitenkanal ins Freie und fliegen natürlich beim gewohnten Flugloch wieder rein. Dadurch kann das Volk (flugbienenlos) nicht mehr schwärmen.
    Ähnlich auch dem Zwischenableger mit Honigraumflugloch.


    Schade um die "Erfindung", aber in der Imkerei gibt es nichts, was nicht schon mal erfunden wurde.


    schöne Grüsse -
    happybee

  • Henry schrieb:

    Liebe Imker,


    ich stoße schon wieder auf das Einbecker Bienenumleitungssystem, kann auf der Web-Site http://www.bienenumleitung.de konkret aber eigentlich nur erkennen, daß weitere Informationen darüber, 35 Euronen kosten sollen.


    Deshalb meine Fragen:
    1. Was ist das?
    2. Was macht das?
    3. Warum brauchsch das?



    Sehr geehrter Henry Seifert, Rainer und happybee inkognito!



    Bin heute auf Ihre Stellungnahmen zum Einbecker Bienenumleitungssystem im imkerforum.de gestoßen und ich denke ich muss zu Ihren nicht so freundlichen Beiträgen etwas erläutern.


    Der etwas ungewöhnliche Vertriebsweg „Kapitalismus pur“ hat gerade etwas mit einer kleinen „Unhabhängigkeit“ vom „Kapitalismus pur“ zu tun. Erst mit der Erschwinglichkeit von modernen Laserdruckern und Bindetechniken konnte ich ein Handbuch unabhängig von einem Verlag erstellen mit dem Vorteil, dass ich die Herstellungskosten gering halten kann und das Buch „lebendig bleibt“, sprich, kontinuierlich von mir erweitert werden kann und damit ein lebendiger Prozess im Austausch mit der mittlerweile nicht kleinen Anwendergemeinde entsteht.


    Ich denke, auch im „imkerforum“ wird das hier nicht mein letzter Beitrag zum Thema sein.


    Meine Erfindung ist tatsächlich neu und hat mit dem tschechischen Janscha System überhaupt nichts zu tun. Natürlich gab es schon bienenbeuteninterne Umleitungssysteme, die allesamt an der Verkittung durch die Bienen scheiterten. Das externe Umleitungssystem nach meinem Prinzip ist tatsächlich neu, was die Recherche zum Patent ergeben hat und funzt einwandfrei.


    Gerade für Anfänger ist das Imkern mit diesem System aus meiner Sicht fast ideal. In meinem Handbuch ist ein Kapitel besonders den Jungimkern gewidmet. Ihnen gelingt mit dem Einbecker Umleitungssystem eine sichere Schwarmverhinderung ohne Weiselzellenkontrolle unter Erhalt Ihrer Flugbienen und damit der Sammelleistung! Das, finde ich, ist fast revolutionär. Ganz nebenbei schaffe ich durch das System varroaarme Völker für die kommende Saison. Nicht wenige Jungimker geben nach wenigen Jahren ihre Imkerei gerade wegen der Völkerverluste oder wegen des hohen Arbeitsanfalls bei der Schwarmverhinderung durch Weiselzellkontrolle auf.


    Zu Ihrer weiteren Information finden Sie in der Anlage das vollständige
    Inhaltsverzeichnis meines Handbuches.


    Wenn Ihnen die Investition von 35 € momentan noch zu hoch erscheint, kann
    ich das gut verstehen. Aber der Gewinn, den der Imker an Zeit und möglichen
    Kostenminimierungen in der Anwendung meiner Methode hat übersteigt den
    Preis des Handbuches bei weitem.


    Vielleicht sollten Sie mit der Anschaffung noch bis zum kommenden Herbst
    warten. Ich erwarte dann Berichte in den Journals durch die
    mittlerweile nicht kleine "Anwendergemeinde" meines neuen Systems.


    M.f.G. Gerhard Dietrich



    Einleitung 2


    Kapitel 1
    Mein Weg zur Imkerei 3


    KAPITEL 2
    Was lange währt………… 4


    KAPITEL 3
    Varroa, oder der letzte Stein des Anstoßes 6


    KAPITEL 4
    Der Umleitungsvorsatz 8

    KAPITEL 5
    Die Montage des Umleitungs-
    Vorsatzes und die Einarbeitung des oberen kleinen Flugloches 12


    KAPITEL 6
    Standardumleitungsschritte mit dem Umleitungsvorsatz 14
    Tabelle der Standardumleitung 26


    KAPITEL 7
    Interessante Details zum Standardverfahren 32
    Verlegung des Anfluges im Winter 34
    Erkennen der Schwarmstimmung 35
    Zusätzliche Varroaminimierung durch
    Brutzellenentnahme 36
    Keine Umleitung in trachtarmen Zeiten 37



    KAPITEL 8
    Variationen vom Standardverfahren 38
    Königinneneinsatz in Beute B 39
    Weiselzelleneinsatz in Beute B 40
    Königinnenablegereinsatz in Beute B 41






    KAPITEL 9
    Umleitung an Nicht-Magazinbeuten 42
    Umleitung mit der Doppel-Trogbeute 43
    Erkennen der Schwarmstimmung in der
    Trogbeute 48
    Umleitungsbeispiel an einer Doppel-
    Blätterbeute
    Umleitungsbeispiel an Magazinbeuten 52


    Vorschlag zur Umleitung mit der Hinterbehandlungsbeute 53


    KAPITEL 10
    Weitere Optimierungsschritte in meiner Imkerei 56
    Mein Deckel für 4-und 7-Wabenableger 57
    Bildung von 4-Wabenablegern 58
    Bildung eines 7-Wabenablegers 59
    Aufstellen der Ableger 60
    Vereinigung eines Ablegers vom
    Außenstand mit dem Stand am Haus 61
    Die „Sofort-Vereinigung“ 62
    Die Vereinigung eines Ablegers mit
    einem Volk in einer Doppelbeute bei einer vorhandenen leeren Beutenseite im Herbst 63
    Schleudern mit der Bienenflucht
    leicht gemacht 64


    KAPITEL 11
    Königinnen aus dem Kieler Begattungskästchen 65


    KAPITEL 12
    Tipps für den jungen Imker 66


    KAPITEL 13
    Ausblick 66
    KAPITEL 14
    Anhang Konstruktionszeichnungen 67
    KAPITEL 15
    Anhang Fotodokumentation 80

    gerhard dietrich
    heukenberg 8
    37574 Einbeck Stroit

  • Hallo,


    wie heißt es so schön was die Kuh nicht kennt frist sie auch nicht.
    Aber mal im ernst man sollte nicht über was meckern und vor eilig ein Urteil bilden was man nicht kennt.
    Es ist immer wieder interessant dass sich jemand Gedanken über eine Betriebsweise macht um das imkern zu erleichtern.


    Gruß Michael


    noch 6 Tage bis Weihnachten :D 

  • Hallo Gerhard,


    Du hast keine der Fragen von Henry beantwortet. Also was ist das, was macht das, welche Vorteile bringt es?
    Jetzt sage aber nicht einfach: "es ist besser". Verraten, wie es geht, brauchst Du nicht.


    Grüße, Thomas

  • Deine Kapitel erinnern mich an das 145 seitige Buch ,von Herrn Matthias Schmidt 1975 im Eigenverlag herausgegeben ,der mit seinem Umwegkanal und dem Haupteingriff mit fremden Ableger in der Betrieblichen Praxis kläglich gescheitert ist.


    Gruß
    Rainer

  • An dem fühlte ich mich beim Durchlesen des Beitrages auch erinnert. Mir ging auch durch den Kopf, wo denn nun der Unterschied zu den von mir schon erwähntem "TRI-Bio- System" liegt. Leider kann ich nicht erkennen, wo denn der Unterschied sein soll, zwischen diesem Umleitungssystem und herkömmlichen Betriebsweisen, z.B. bei Schwarmverhinderung, Ablegerbildung. Ein echter Fortschritt liegt doch in der Vereinfgachung der Betriebsmittel, in der Reduzierung der Eingriffe im Bienenvolk auf das Notwendigste. Dann ist der Weg frei, über eine Auslese unter Standbedingungen über angepasstes Bienenmaterial (furchtbares Wort) zu kommen, die einem die Arbeit enorm erleichtern. Viele Grüße Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Viele Imker glauben ,daß eine einfache Betriebsweise nicht gut sein kann.
    Aber nur diese von Dir erwähnten einfachen Völkerführungssysteme bringen den wirtschaftlichen Erfolg für den Imker und tragen entscheidend zum Wohlbefinden der Bienenvölker bei.
    In der ganzen Welt der Erwerbsimker wird nach diesen Grundregeln(so einfach wie irgend möglich ; möglichst wenige aber gezielte Eingriffe) erfogreich geimkert.


    Gruß
    Rainer

  • Rainer schrieb:

    Deine Kapitel erinnern mich an das 145 seitige Buch ,von Herrn Matthias Schmidt 1975 im Eigenverlag herausgegeben ,der mit seinem Umwegkanal und dem Haupteingriff mit fremden Ableger in der Betrieblichen Praxis kläglich gescheitert ist.


    Gruß
    Rainer







    Sehr geehrte Imkerkollegen, insbesondere sehr geehrter Lothar, Rainer und Thomas Hädrich!




    Das System „Matthias Schmidt“ habe ich damals auch zunächst mit großen Erwartungen nachgebaut. Es hatte bei mir nicht funktioniert. Seine Grundgedanken zur Völkerführung durch Umleitung hatten mich zunächst überzeugt. Die interne Umleitung durch Einschieben und Herausziehen von Trenngittern und Schiebern versagten durch die Verkittung der Schlitze. Nur eine regelmäßige aufwendige Reinigung hätte Abhilfe geschaffen. Damit war der gewünschte Effekt, nämlich eine Arbeitserleichterung hinfällig. (Lothar berichtete von einem erheblichen Reinigungsaufwand auch beim Tri-Bio-System)


    Mein neues System der externen Umleitung hat nicht im Ansatz solche Probleme. Es führt in der Tat zu einer erheblich Arbeitserleichterung des Imkers und wird sich daher, so meine ich, zwangsläufig durchsetzen. Mir ist bewusst, dass das noch für Sie eine unbewiesenen Behauptung ist, aber die Berichte der Anwender, die ich ab dem kommenden Herbst erwarte, werden die Zweifler vielleicht etwas überzeugen.


    Nun zu den Fragen, die ich ja bisher nicht ordentlich beantwortet habe.


    Was ist das?


    Meine Erfindung betrifft eine Vorrichtung montier- und anwendbar an der Flugseite vor verschiedenen Bienenbeuten-Typen z.B. Magazine, Trogbeuten, Blätterbeuten.
    Die Imkerei mit dem vor den Beuten montierten Umleitungssystem ermöglicht das Imkern mit der Bienenumleitung unabhängig von einem bestimmten Beuten-Typ und ist daher universell einsetz- und/oder nachrüstbar. (Leicht nachzubauen!)
    Das Umleitungssystem ermöglicht das Imkern mit Doppelbeuten. Damit erhält der Imker die Möglichkeit durch eine zeitgerechte Umleitung der Flugbienen das Schwärmen zu verhindern.
    Das externe Umleitungssystem ermöglicht zusätzlich eine externere Beobachtung der Entwicklung der Bienenvölker ohne mechanische Öffnung der Bienenbeutenkörper, da die Schwarmstimmung bereits durch das Aufketteln der Bienen im Vorsatzrahmen hinter der Frontplatte weitgehend ablesbar ist.
    Die Umleitung der Flugbienen in die nach dem Umleitungsverfahren und dem jeweiligen Entwicklungsstand der Bienenvölker gewünschten Fluglöcher und Beuteninnenräume erfolgt durch ein mechanisches Schließen und Öffnen der Bienenwege des Umleitungsvorsatzes mittels der Keile, der Platten und den Körpern im Umleitungsvorsatz.


    Was macht das?


    Herkömmliche Imkereiverfahren zwingen den Imker auf die Entwicklung der Bienenvölker zeitnah reagieren zu müssen. Die Reaktion des Imkers auf das Schwarmverhalten der Bienenvölker, welches im natürlichen Fall des Entwicklungszyklus eines Bienenvolkes zum vorübergehenden Verlust von sammelfähigen Flugbienen im Volk führt, hat wesentlichen Einfluss auf eine effiziente Imkerei.
    Das Imkern mit Umleitungssystemen führt zu einer sicheren Steuerung der Bienenvölkerentwicklung durch den Imker mittels Schwarmverhinderung. Damit ergibt sich insgesamt eine Zeitersparnis in der Imkerei, insbesondere mit dem Effekt, dass der Imker seinen terminlichen Arbeitseinsatz weitgehend selbst bestimmen kann und nicht von der unkalkulierbaren Völkerentwicklung der Bienen bestimmt wird.
    Das Imkern mit dem Umleitungssystem und der Doppelbeute ermöglicht eine kontrollierte Verjüngung der Bienenvölker und ist damit eine effiziente Maßnahme der Bekämpfung der Varroa-Infektionen in den Bienenvölkern.


    Warum braucht man das?


    Damit noch Zeit für andere Hobbys überbleibt und der Haussegen nicht anhaltend gefährdet wird!


    M.f.G. Gerhard Dietrich

    gerhard dietrich
    heukenberg 8
    37574 Einbeck Stroit

  • Hallo Gerhard, leider kann ich mich nicht daran erinnern, jemals über die Reinigung des Umleitungssystem des "TRI-Bio-System berichtet zu haben. Davon abgesehen, kann man durch Auslese nach einer schwarmträgen Bienenherkunft die Vorteile, die Du erwähnst hast, auch erreichen. Man braucht aber mehr Zeit dafür. Ich möcht keineswegs Deine Erfindung hier niedermachen. Aber ein gebranntes Kind scheut das Feuer. Da Du aber der Meinung bist, das sich Deine Erfindung im Laufe der Zeit eh durchsetzt, erübrigt sich hier das Erörtern des Für und Widers. Wir hatten vor über einem Jahr eine ähnliche Diskussion über Beutenheizungen. Darum ist es sehr still geworden. Vielleicht läuft es mit Deiner Sache ja etwas anders, und wir können auch von anderen Berichte über Dein Umleitungssystem hier lesen. Dann werden wir mit Einbeck nicht nur Bier und Babyprodukte verbinden. Viele Grüße Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Wenn Du Sammelbienen umleitest,dann benötigst Du ein Aufnahmevolk,am besten einen jungen schwächeren Ableger, damit der nicht sofort wieder durch den Bienenzuwachs in Schwarmstimmung gerät.
    Diesen Umleitungsvorgang kann ich sehr einfach in der Magazinimkerei ohne Kraftaufwand durch Verstellen des Volkes mit einem Sackkarren erreichen.
    Entweder ich stelle an dessen ursprünglichen Platz einen Ableger der die Flugbienen aufnimmt oder eine Leerzarge mit Beeboost.
    Will ich Frühtracht und Waldtracht ernten,so kann ich z.B. beim Überwinterungsplatz von 3 -4 Völkern Ende April /Anfang Mai einen Ableger oder das schwächste Volk stehen lassen,die anderen bei Flugwetter abfliegen lassen und in die Waldtracht überstellen.Der mit Honigzargen erweiterte Ableger bringt die Frühtracht ein( Bei Versuchen durch Verstellen eines jeden 2 Volkes brachte das eine Volk nicht nur 100% mehr Ertrag sondern 260% .).
    Mein Nachsichtaufwand reduziert sich auf die durch Flugbienen verstärkte Ableger. Die in das Waldtrachtgebiet überstellten Vollvölker benötigen so gut wie keine weiteren Betreungsschritte,da sie ca 3 Wochen benötigen um den Aderlaß an Flugbienen auszugleichen und bis zu einsetzenden Waldtracht Ende Mai /Anfang Juni die volle Sammelbereitschaft wieder erreicht haben.
    Wo soll mir Dein Umleitungssystem zusätzlich weiterhelfen können?.


    Gruß
    Rainer

  • [quote='Rainer']Wenn Du Sammelbienen umleitest,dann benötigst Du ein Aufnahmevolk,am besten einen jungen schwächeren Ableger, damit der nicht sofort wieder durch den Bienenzuwachs in Schwarmstimmung gerät.
    Diesen Umleitungsvorgang kann ich sehr einfach in der Magazinimkerei ohne Kraftaufwand durch Verstellen des Volkes mit einem Sackkarren erreichen.



    Sehr geehrter Rainer und Lothar!



    Die erste Umleitung geschieht in meinem System in eine noch leere Beutenseite, in die eine junge varroafreie Brutwabe eingehängt wird. Dort entsteht also ein neues junges Volk. Das alte erholt sich ja in 2-3 Wochen und steht dann zu einer weiteren Umleitung der Flugbienen bereit. Es entsteht ein ähnlicher Effekt wie bei Deiner Betriebsweise durch Verstellen. Mein System bleibt dabei stationär. Ein Wandern ist nicht nötig. Wandern mit meinem System macht eher Umstände.


    M.f.G. Gerhard Dietrich

    gerhard dietrich
    heukenberg 8
    37574 Einbeck Stroit

  • Wenn ich es richtig verstanden habe
    leitest Du die Flugbienen in einen weiselosen Teil mit einer offenen Brutwabe um.
    Da der weisellose Teil mit der Flugbienenschar einen weitaus niedrigeren Sammeleifer aufweist und das abgeflogene Altvolk die Sammelbienen zum großen Teil verloren hat verzichtest Du auf einen Teil der Frühtracht.
    Des weiteren wandern die Flugbienen
    falls möglich vom weisellosen Ableger
    gerne wieder zum weidselrichtigen Altvolk zurück.Daran ist auch der von Weiss propagierte Zellenflugling gescheitert.
    Damit die Flugbienen nicht wieder abwandern sollte das Ablegerabteil mit einem Beeboost -stäbchen versehen werden.(1 Problem gelöst).
    Das Sammeleiferproblem ist aber noch nicht gelöst und ein weiteres steht vor der Tür.
    Das Begattungsergebnis ist bei dieser
    Völkeranordnung auch schlechter
    (siehe Probleme bei den Bienenhausimkern.)
    Wenn Du aber das System als einen reinen Schwarmverhinderungsmechanismus unter Verzicht auf einen Teil der Frühtracht betrachtest so könnte es unter diesem Aspekt folgendermaßen funktionieren: Bei Einsetzen der ersten
    Schwarmtendenzen meist zu Anfang bis Mitte der Frühtracht werden die Flugbienen in das Beeboostabteil umgeleitet und sozusagen zwischengelagert bis der Schwarmtrieb sich wieder abgebaut hat oder
    die Waldtracht einsetzt.
    Dann werden die langlebigeren Flugbienen wieder zurückgeleitet.


    Gruß
    Rainer