• Du kannst auch einfach ein normales Zuchträhmchen nutzen. Und du kannst so viele einhängen, wie du magst. Nur ziehen sie bei der Methode weniger an, je nach Stärke und Verlangen des Volkes.

    Die Pickser und Ähnliches sollen nur weniger Arbeit machen, weil du dafür keine Wabe entfernen musst. Dafür sind alle Einsteckvarianten etwas instabil.

  • Und ich denke Piekser auf der Brutwabe verbauen sie auch bei Volltracht nicht.

    Man macht offiziell 2 Waben und 2 - 3 Piekser.

    Die Annahme liegt wohl so um die 50 %.


    Ich glaub für Kleinimker ist das gar nicht schlecht, auch weil man nicht 10 oder 20 Königinnen gleichzeitig hat.

  • Okay, verstehe. Klingt nach einer maximal vereinfachten Form, mit maximal wenig Material- und Zeitaufwand, im kleinen Maße. Klingt ja nicht verkehrt, wenn die Menge ausreicht.

  • Ich hatte die Verwendung der Dreispitze so auf dem Schirm, dass man damit gezielt Zuchtstoff in Ableger bringen kann. Man piekst :D die belarvten Näpfchen in die Brutwaben, und wenn diese angenommen sind bricht man die wilden Zellen. So hat man die richtige Genetik und das richtige Larvenalter.

  • Ist ja im Prinzip nichts anderes, nur dass der Zuchtstoff erst mal im Vollvolk unter idealen Bedingungen gepflegt wird und erst nach dem Verdeckeln oder vorm Schlupf in den Ableger/Bestimmungsvolk kommt.

    Qualität einer Umweislungszelle.

  • Gerade nochmal kontrolliert. Jetzt schaut der Piekser mit dem Weiselnäpfchen richtig schön festgebaut aus, die Made wird auch gepflegt. Scheint zu klappen. :):)

    Werde am Dienstag schauen ob verdeckelt und wenn ja, aus den 2 Waben einen Ableger bilden.

    Und wenn das so klappt, werde ich so demnächst auch mein schwarmtriebiges Volk umweiseln. Bei dem musste ich letztes Jahr schon mehrfach Zellen brechen und dieses Jahr auch wieder. Wird Zeit mich von ihr zu verabschieden! :evil:

  • auf ner Brutwabe Stockmeisselbreit (5cm) unter der Oberleiste bis auf die Mittelwand den Bau entfernen.

    Da kannst 12 stck.und mehr jzbz oder nickot mit sockel oder auch Heftklammern mit Napf, Blaste oder Blechstreifen mit Napf oder einfach nur den Nicotnapf (oben an drücken), wird so niemals verbaut, weil die wie ne Natürliche da hängt ;) , stecken/kleben/drücken.

    rät Wasi

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Richtige Auslese und exaktes Verpaaren, ist das Ruder mit dem das Schiff auf Kurs gehalten wird.

    Paul Jungels


    https://www.bienen-plus.de/

  • Falls es jemanden interessiert, wie es hier weitergeht mit dem Piekser:

    Die Zelle mit Piekser war jetzt schön festgebaut und verdeckelt.

    Habe aus den 2 Brutwaben mit der Zelle drauf einen Ableger gebildet.

    Aktuell gefällt mir das System gut.


    Da braucht man keine Bedenken wegen der Annahme der Zelle haben o. ä.

  • Hallo,

    alles nochmal gelesen und ich stehe auf dem berühmten Schlauch.

    Die BW werden wann in den HR bzw . in den Ableger gehängt? Und wann werden die belarvten Näpfchen gesteckt?

    Danke für die Geduld und eine erhellende Antwort.

    Gruß

    Harald

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Brutwaben in den HR hängen, 1 Std warten, belarvte Zellen in die Brutwaben stecken.

    Wenn die Zellen verdeckelt sind, mit den Brutwaben mit Zellen Ableger bilden.