Preise, mal wieder

  • du scheins mit solchen "Burschen" keine Erfahrung zu haben.

    Eins verstehst aber, trau schau wem

    Und wenn du erkennst, das dein gutes Gut zum 3-4fachen Preis feil geboten wird, und du lang auf den Tisch gezogen liegen sollst...

    Jetzt?

  • ;(;(;( Öffentlicher Dienst Länder

    Viele Grüße aus der Westlausitz


    "Was tausend Wichte sagen, bekommt Gewicht" - Johann Nepomuk Nestroy

  • Wenn meiner Kalkulation für das kg aufgeht, ist es mir egal wie viel der Käufer später für ein Glas nimmt.

    Gute Verarbeitung und vor allem der Vertrieb sind schon sehr aufwändig/teuer…

    Andersherum bekommt auch keiner meinen Honig unter Preis, nur weil der den zu günstig weiterverkaufen will.

  • Es kommt vor, dass ein Wiederverkäufer euren fair bepreisten Honig kauft, aber auch einen Billigimker kennt, der zumindest eine zeitlang jedes Jahr billigen Honig hat, ehe er wie der ausverkauft ist. Wenn dieser Wiederverkäufer dann zum Billigkimker geht, solange der liefern kann, ist für mich Ende Gelände mit diesem Wiederverkäufer.


    Solchen Wiederverkäufern kündige ich rigors, die bekommen keinen Honig mehr von mir, auch nicht, wenn der Billigimker später wieder keinen Honig mehr hat und der Wiederverkäufer wieder zu mir kommt. Ich lege Wert auf langfristige, zuverlässige Geschäftsbeziehungen auf beiden Seiten - so etwas gehört nicht dazu un das wird dann auch sehr deutlich von mir kommuniziert.


    Denn würde ich jetzt wieder liefern, würde ich nur solche Billigimker subventionieren und dummes Kalkulationsverhalten unterstützen. Das ist langfristig schädlicher als kurfristig auf die Einnahmen solcher Wiederverkäufer zu verzichten. Es gibt immer auch andere, seriösere Wiederverkäufer.


    Denn es geht NICHT darum, den anderen zu übertölpeln, es geht NICHT darum, der Imker mit dem allergrößten Umsatz oder dem am schnellsten verkaufen Honig zu werden.


    Es geht darum, dass beide Seiten zufrieden sind und möglichst wenig Aufwand und Stress miteinander haben. Für mich gehört dazu eine zuverlässige Honiglieferung bzw. Abnahme, zuverlässige Qualität und zufriedenstellende Preise für beide Seiten. Das erspart beiden Seiten auch überflüssige Kosten und Stress.

    Wem das zu teuer ist, ist nicht mein Kunde, der hat zuviel Zeit oder Geld und soll sich halt mit verschiedenen Billigheimern und unzuverlässigen Lieferungen herumärgern.


    Denn wie gesagt, ich muss nur den Honig verkaufen, den ich habe, nicht mehr und das ist bei unter 70 Völkern wirklich sehr leicht zu schaffen. Im Gegenteil, ich tue mich außerordentlich schwer, nach zwei mäßigen Jahren wieder eine gute Jahresernte als Puffervorrat für schlechte Jahre im Lager aufzubauen, obwohl ich das lieber heute wie morgen gerne abgeschlossen hätte.

  • Öffentlicher Dienst Länder

    Warum Tränen?


    Wenn ich da nur E10 ohne weitere Zuschläge anschaue, kommt da schon bei Stufe 1 ein Gehalt von +-45.000 EUR raus.


    Davon träume ich nur, das sind für mich Haushalte, denen das Geld zu den Ohren rauswächst, die haben +-2250 EUR netto zur Verfügung. Viele davon sind dann auch noch Doppelverdiener und verheiratet inklusive Ehegattensplitting, also aus meiner eigenen Warte ist das Jammern auf aller-allerhöchstem Niveau.


    Und E10 ist noch dazu noch nur eine sehr niedrige Einstufung,. das geht sehr schnell sehr viel höher. Jeder Uniabsolvent fängt als grüner Berufsanfänger schon gleich mit E13 an


    Nicht zu vergessen die praktisch sichere Anstellung, sicherer Urlaub, Zeitausgleich, flexible Zeiteinteilung, Homeoffice, verschiedene Zusatzleistungen ohne Ende und vieles mehr.

    Sorry, Tränen kann ich da nicht nachvollziehen.


    Wer mit so einem Gehalt zögert, ein paar Gläser Honig im Jahr für 7 oder 8 EUR zu kaufen, den kann man als Kunde eh vergessen, weil er eigentlich gar keinen Honig mag.

  • ist das Jammern auf aller-allerhöchstem Niveau.

    Das jährliche Durchschnittseinkommen liegt in Deutschland aktuell bei rund 50.000 Euro brutto.

    Das Jammern des genannten E10-Verdieners liegt also nicht auf allerhöchstem Niveau. Oder genauer: das Gejammer vielleicht, nicht aber das Einkommen. Hat so ein Mensch noch Kinder und zahlt eine Miete, wie sie in städtischen Ballungsräumen üblich ist, kann er damit keine wirklich großen Sprünge machen.

    Um zur Oberschicht (also den 10% mit dem höchsten Einkommen) zu gehören, muss man weit mehr als das Doppelte verdienen).


    Ich finde ohnehin, dass der Skandal darin besteht, dass so viele Menschen so wenig verdienen und nicht einige mehr (Die sehr kleine Zahl ganz Reicher nehme ich hier aus).

    Wie sagte schon Karl Marx: Man muss den Reichtum verallgemeinern, nicht die Armut!

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • WFLP das sollte hornet doch wissen, München Nord ist ja so eine Gegend, wo man viel verdient und wenig übrig bleibt.


    Unser Honig kostet ab jetzt 6,50€/500g (bisher 6€ von Anfang an). Und zwar weil seit sieben Jahren keine Erhöhung mehr war. Und die Preise für Behandlung, Futter, Zubehör (z.B. Rähmchen und Beutenteile) alle, manche krass nach oben gegangen sind. Ja, es gibt auch hier noch Vereinsmitglieder - inklusive Führung - die ihren Honig für 5€ verticken.


    Grüße

    Roland