Weimarer Nadelstempel

  • Von der Homepage Detlev Bie

    Ja, von der hatte ich auch eine Abstammung. Sehr sanftmütig, aber sonst nix. Ist jetzt nicht sehr aussagekräftig mit einer, deckt sich aber mit der Aussage von D.B.

    Egal, ein Griff ins Klo kann immer vorkommen und wie er schon selbst sagt:

    "Normaler Weise versuche ich erst die Reinzuchtmütter selbst zu beurteilen, bevor wir sie auf der Belegstelle aufstellen. In diesem Fall verzichteten wir darauf. Leider!"


    Ich hatte mal eine Wirtschaftskönigin von Lutz und die war wirklich sehr gut. Auch gibt es diesen großen italienischen Vermehrer, der mit ihm arbeitet. Ich glaube nicht, dass seine Damen schlecht sind, ob sie im Bereich Varroatoleranz halten was er verspricht, vermag ich nicht zu beurteilen.

  • Kurze Zwischenfrage, passt die Anordnung so wie im Bild?

    Erster Entwurf für  Anordnung der Löcher

    Der Durchmesser der gelben Kreise ist die Zellgröße, das ganze soll parametrierbar werden, dass jeder einfach seine Zellgröße eintragen kann, und dann kommt das richtige Ergebnis dabei durch. Winkel sind 30°.

  • So, erste Version für eine Bohrschablone ist hochgeladen zu Thingiverse. Die Frage ist jetzt nur, soll man gleich den kompletten Stempel, bis auf die Nadeln, als druckbares Modell machen? Ich stelle mit eine Lochplatte vor, in die ich Stecknadeln packe, und ein Gegenstück, das darauf geschraubt wird, und die Nadeln in Position hält oder so? Es macht ja eigentlich keinen Sinn, eine Bohrschablone zu drucken, wenn der ganze Stempel gedruckt werden kann.


    Nadelstempel by sven222
    Den Anfang macht eine parametrierbare Bohrschablone zur Herstellung eines Nadelstempels. Die Schablone ist parametrierbar auf Zellgröße, Durchmesser Bohrer,…
    www.thingiverse.com

  • Vielleicht sind die auch nur froh, dass jemand eine zusätzliche Belegstelle mit sicherlich guter Genetik anbietet( unabhängig von VSH-Eigenschaften).

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nadeltest ist für HYG, VSH wird anders gemessen - auch wenn ein Züchter den Stempel verkauft und Belegtellen bestückt, hat dies nichts damit zu tun das Buckfast MV auch auf VSH selektiet - und die Ergebnisse auf einer anderen Belegstelle verfügbar macht... - oder verwechsle jetzt ich etwas?

    Dann ist da noch das Problem, weshalb ich nicht überzeugt bin. Varroa tötet die Larve sehr oft nicht. So ist das Ausräumverhalten eher nachrangig.

    Verwechsest Du hier nicht was? Siehe Post #27, letzter Absatz - Keiner hat behauptet das Varroen die Brut töten - eine gute Varroa lebt davon das die Larve überlebt. Wie gesagt, Nadeltest ist für HYG - VSH zu messen geht anders - anders ist über infektion und das Vermehrungsverhalten der Varroen in der Zelle zu ermitteln, Dazu gab es letztes Jahr ganze Theads dafür...

    und dann kommt das richtige Ergebnis dabei durch. Winkel sind 30°.

    Miss nach, Du hast 60 Grad bzw. 120 Grad im Parallelogramm gemalt ;-)...

  • FranzXR ich verwechsele das nicht. Es wird immer alles beworben, aber kein derzeitig verwendetes Testverfahren kann hier eine ernstzunehmende Antwort bieten.


    Erst wenn eine wiederholbare und überprüfbare Messung erfolgen kann, kann man bei den verschiedenen „Varroa…. „ etwas erreichen.


    Ich bin Realist, da kann man züchten, wie man will. Es wird kein Zuchterfolg geben oder von Dauer sein. Außer mit Gentechnik.

    Dieser Realität verweigern sich viele, aber auch beim Klimawandel muss man sich der Realität irgendwann stellen. Je eher, desto besser ist es meist, da man sonst unnötig Energie und Zeit aufwendet.


    Ich sag es so, 40 Jahre Varroa, und vor 20 Jahren lass man im Bienenjournal, die gleichen Geschichten, und alle wähnten sich kurz vor dem Durchbruch. Und zwanzig Jahre weiter? Sehen wir im Alltag 21%zugegebene Verluste.

  • Ich bin Realist, da kann man züchten, wie man will. Es wird kein Zuchterfolg geben oder von Dauer sein. Außer mit Gentechnik.

    Dieser Realität verweigern sich viele,

    Ach, die neueren Entwicklungen sind schon ziemlich erfolgversprechend. Ich bin da sehr zuversichtlich. Viel mehr Sorgen bereitet mir die Befürchtung, daß Einzelne (Personen/Konzerne) sich die Ergebnisse unter den Nagel reißen und den Rest von uns in die Röhre schauen lassen. Die Entwicklung beim Saatgut sollte uns eine Warnung sein.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Man bräuchte also so eine Zeichnung für 4,9 & 5,1 und 5.4 mm Zellmaß dann wäre jeder versorgt...

    Nur die, die im BR mit Natur-oder sogar mit Stabilbau arbeiten, nicht.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Man bräuchte also so eine Zeichnung für 4,9 & 5,1 und 5.4 mm Zellmaß dann wäre jeder versorgt...

    Nur die, die im BR mit Natur-oder sogar mit Stabilbau arbeiten, nicht.

    Ich hab im Naturbau ca. 5,2, aber ob man da von Wabe zu Wabe mit Stempel arbeiten kann weis ich auch nicht. Wenn man im Naturbau arbeiten lässt, dann sollte man sich solcher Einschränkungen bewusst sein.

  • rase erfolgversprechende Entwicklung?

    Da bin ich gespannt, ob du recht haben wirst.

    Warten wir 5 oder 10 oder wieder 20 Jahre?.


    Die Gentechnik lässt auf den Rücken von Mäusen Ohren wachsen und sie grün leuchten. Bei der Zucht erlebt man sowas weniger.


    Hoffentlich blockiert man nicht andere Wege ohne Veränderung der Bienen, weil man auf das falsche Pferd gesetzt hat.